Ohne Titel Teil36

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Kapitel 35Christian POV
Freitag, 10. Juni. 2011
In dieser Nacht schlief ich wieder unruhig. An den Traum habe ich jedoch keinerlei Erinnerungen. Mein blick schweift zum Wecker und der zeigt mir, dass ich mehr als die üblichen vier Stunden geschlafen habe. Immerhin sind es sechseinhalb, was vermutlich daran liegt, das ich in der vorherigen Nacht kein Auge zu getan hatte.

<< So kann es immer sein! >>

Ich stehe auf und gehe ins Bad um eine erfrischende Dusche zu genießen, denn ich habe das dringende Bedürfnis mir noch einmal den ganzen Schweiß – ich habe das Gefühl, das er noch immer an meinem ganzen Körper klebt – abzuwaschen. Anschließend ziehe ich mir meinen grauen Armani Anzug an und eine graue Krawatte mit passendem weißem Hemd.
Als ich aus meinem Schlafzimmer trete umfängt mich schon der köstliche Geruch von frisch aufgebrühten Kaffee und Omelett. Gail ist einfach die Beste!

<< Abgesehen von Ana natürlich! >> ruft mein kleiner innerer Gott

Recht hat er schon irgendwie! Aber wie ich über Ms. Steele nach dieser Aktion denke, die sie sich da geleistet hat, dass weiß ich noch nicht? Darüber werde ich mir Gedanken machen, wenn wir miteinander geredet haben!!
In der Küche angekommen steht Gail wie jeden Tag schon am Herd und rührt in irgendwelchen Behältern rum.
„Guten Morgen Mr. Grey, Frühstück?"
„Guten Morgen Gail. Ja, Frühstück klingt prima".
„In 5 Minuten ist es bereit", teilt sie mir noch mit, bevor sie sich abwendet um mir einen Kaffee ein zugießen. Ich nehme ihn ihr dankend ab.
Sie sagte 5 Minuten, das reicht um meine Mails zu checken. Mit meinem Blackberry in der Hand rufe ich meinen Mailaccount auf. Für einen gang ins Arbeitszimmer um an meinen Laptop zu gelangen wäre jetzt ohnehin keine Zeit mehr. Ich habe in 45 Minuten endlich meinen Termin bei Flynn! Ich hoffe für ihn, dass er gute Tipps für mich hat! Ansonsten setzt er sich mal bei mir auf die Couch um sich seine lächerlichen Dinge anzuhören die dann ihren Zweck gar nicht erfüllen. Doch wäre es in dieser Sache echt gut, wenn sie mir helfen würden.
Nach dem Frühstück, was wie immer einfach ein Traum war, kommt Taylor um mir mitzuteilen, das er den Wagen vorfährt – wir haben 8.30 Uhr - da ich ja um 9 Uhr meinen Termin habe.

<< Als wenn er das vergessen würde >> keift mein Unterbewusstsein, was heute mächtig merkwürdiger Stimmung zu sein scheint.

Ich schnappe mir mein Jackett - die Tasse Kaffee habe ich ausgetrunken – und gehe zum Aufzug. In der Tiefgarage angekommen erwartet mich Taylor schon mit aufgehaltener Tür. Ich steige in den hinteren Teil des Wagens und schnalle mich an. Um kurz vor 9 Uhr kommen wir an der Praxis von Dr. Flynn an. Ich betrete die Praxis und werde von der freundlichen Empfangsdame – ich glaube sie heißt Dolores – begrüßt.
„Guten Morgen Mr. Grey. Sie können direkt durch gehen."
„Danke", antworte ich und gehe auf die Tür des Sprechzimmers zu. Ich klopfe an und werde wenige Sekunden später von Flynn hinein gebeten der zu meinem erstaunen die Tür öffnet.

Nachdem wir uns begrüßt haben berichtete ich John, was seit meinem kennen lernen mit Ana und mir geschehen ist. Dem Abendessen bei meinen Eltern, Elliotts und Kate's Verkupplungsaktion, meine Geschäftsreise nach Savannah, das gemeinsame Abendessen und zu guter letzt ihr mysteriöses Auftreten in Savannah und was dort geschah.
Von dem Rat den er mir nach unserem ausführlichen Gespräch gab war ich ehrlich gesagt nicht begeistert, denn er bürgte die Möglichkeit, dass Sie mich verlassen würde! Was etwas war, was ich auf keinen Fall wollte!
Nach meiner Sitzung fuhr Taylor mich ins Grey House. Andrea erwartete mich bereits und wir besprachen, wie immer den Tagesablauf.
Bevor mein erstes Meeting an diesem Tag begann schrieb ich Ana eine Mail. Ich erklärte ihr darin, dass wir Uns dringend unterhalten müssten. Sie war der gleichen Meinung, sowie sie mir in ihrer Mail mitteilte. Aber sie war nicht geneigt sich mit mir zu treffen.

<< Das wollen wir doch mal sehen Ms. Steele >>

Taylor bekam den Auftrag herauszufinden, wo sich Ms. Steele am Abend befinden würde?

Nach dem letzten Meeting hatte ich noch einen Termin bei Bastille. Der nahm mich hart ran und ich war sehr unkonzentriert wegen Ms. Steele. Ich hatte an diesem Tag keine Chance gegen ihn.

Anschließend fuhr Taylor mich zu der Bar, wo ich Ms. Steele finden würde. Als ich betrat war sofort dieses Kribbeln da und ich spürte dieses Knistern in der Luft.

<< Was macht diese Frau nur mit mir, sie stellt mein Leben komplett auf den Kopf? >>

Ich entdeckte Sie und ging auf Sie zu und begrüßte Sie mit einem
„Hi Baby!".
Zog sie in meine Arme und küsste sie leidenschaftlich.
Ich fragte sie, ob sie soweit wäre und ohne weiter auf eine wirkliche Antwort zu warten nahm ich sie bei der Hand und wir verließen die Bar.
Taylor und Sawyer begleiteten uns ins Escala.
Als wir angekommen waren fragte ich sie, ob sie hunger hätte? Sie lehnte für den Moment ab.
Ich deutete ihr, dass sie sich auf das Sofa setzen solle.

Dann holte ich tief Luft und begann Sie zu fragen, was das in Savannah sollte?
Irritiert und überrascht schaute sie mich an. Als, wenn Sie nicht verstehen würde wovon ich sprach.
Ich klärte sie über die Ereignisse auf und gab ihr zu verstehen, dass ich es nicht nachvollziehen kann!
Sie unterbrach mich und wiederholte noch einmal, was ich ihr soeben erzählt hätte. Sie fand es absurd und fragte mich, ob ich mir selbst überhaupt zu gehört hätte.
Ich verzog meine Augen zu schlitzen um Ms. Steele zu verdeutlichen

<< Vorsicht Ms. Steele! Sie bewegen sich gerade auf sehr dünnem Eis! >>

Gerade als ich erneut ansetzen wollte unterbricht sie mich ein weiteres Mal! Ich koche vor Wut! Wie kann sie es sich nur wagen?
Ungerührt fährt sie fort und erläutert mir ihre Geschehnisse in den letzten zwei Tagen.
Meine Wut beginnt überzukochen und als Sie geendet hat rufe ich Taylor und gebe ihm den Auftrag bei Ana nach dem Rechten zu schauen. Gebe ihm die Anweisung bzgl. Kleidung usw.
Ms. Steele beginnt daraufhin hysterisch rum zu zetern.
Ich mache ihr klar, dass Sie hier bei mir bleibt.
Als sie nach dem – Warum? – fragt, gebe ich ihr nur zur Antwort, dass sie noch vieles nicht über mich weiß und ich sie hier besser beschützen kann. Sie fragt ihrerseits wovor und vor wem? Aber ich entscheide mich dafür, dass es für einen Abend genug Informationen sind und schweige.
Mein erster Dom Unbekannte POV
05.September.2010
Seit meinem Abendessen mit Elena sind ganze vier Wochen vergangen. Vor etwa zwei Wochen rief sie mich an und erzählte mir, dass sie einen Besuch in einem Club arrangiert hätte.
Auf der einen Seite freute ich mich, aber auf der anderen war es mir schon richtig mulmig zumute.
Ich darf sie in diesen Club, was sich in meinen Gedanken als SUBS'R'US bildete, begleiten. An diesem Abend durfte ich als Zuschauer bei verschiedenen Sessions fungieren – wohl besser gesagt als Voyeurin -. Daran werde ich mich immer erinnern.
Dieser Abend hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich hoffe, dass der Dom den Elena für mich sucht oder zumindest dem sie mich anvertraut mich langsam in die Materie einführen wird und meine Grenzen respektiert.
Als Elena mich hinterher fragte, ob mir der Abend gefallen hätte, hatte sie so ein strahlendes Leuchten in den Augen! Das ließ mir eine Gänsehaut über meinen Körper laufen und bereitete mir Angst.
Dieses leuchten wurde noch intensiver, als ich ihr erklärt habe, das es so einige Dinge gab, die mich faszinierten und neugierig gemacht haben und wiederum gab es auch Sachen die ich lieber außen vor lassen würde.
Daraufhin erklärte sie mir, das es ein vorab Gespräch mit dem jeweiligen Dom geben würde, wo alle Details besprochen werden. Als ich nachhakte sagte sie mir, dass ein Vertrag geschlossen würde, wo die jeweiligen Soft- und Hard-Limits aufgeführt seien die es zu besprechen gilt.
Da ich über diese Limits überhaupt nichts weiß fragte ich über deren Inhalt nach, woraufhin sie mir die Limits zumindest einen Teil erläuterte.

„HARD LIMITS

Kein Feuer
Kein Urin oder Kot
Keine Nadeln, Messer, Schnitte, Stiche oder Blut
Keine gynäkologischen Instrumente
Keine Handlungen mit Kindern oder Tieren
Keine Handlungen, die dauerhaft Spuren auf der Haut hinterlassen
Keine Atemkontrolle
Kein elektrischer Strom (egal, ob Wechsel- oder Gleichstrom), keine Flammen am Körper.
SOFT LIMITS

- Masturbation = überwiegende manuelle Stimulation des Menschlichen Geschlechts
- Vaginalverkehr = Sex
- Cunnilingus = Bezeichnet man die Form des Oralverkehrs, gleich bei welchem Geschlecht
- Vaginalfisting = Eine Form der Handarbeit
- Fellatio = Oralverkehr, bei dem der Penis durch Mund Zunge und Lippen stimuliert wird
- Analverkehr = Muss auch nicht erläutert werden
- Sperma schlucken = Wissen alle
- Analfisting = dasselbe wie bei Vaginalfisting"
Sie meinte wohl, dass es nicht allzu schwer wäre zu wissen was mit diesen Erläuterungen gemeint ist und dass es bei den Hardlimits wohl nichts falsch zu verstehen gäbe, was meiner Meinung nach korrekt ist.

Heute ist wieder mal ein normaler Wochentag was bedeutet, dass ich am Schreibtisch sitze und irgendwelche Arbeiten erledigen muss. Kaum das ich im Büro und an meinem Schreibtisch angekommen bin ertönt schon ein Signal meines PC, das eine Mail eingegangen ist. Ich öffne diese und sehe, dass sie von Elena ist.
In dieser Mail teilt sie mir mit, dass ich Morgen um 19 Uhr im Mile High Club kommen soll, da sie ein Treffen mit einem Dom arrangiert hat. Der Name des Mannes lautet Christian Grey. Ich solle alles tun und sie nicht enttäuschen. Dazu schrieb sie, das ich mich hübsch und Figurbetont kleiden soll, vorzugsweise ein Kleid.
Kaum das ich ihre Mail zur Kenntnis genommen habe ertönt schon das nächste Signal. Wieder eine Mail, diesmal jedoch von Mr. Grey persönlich. Der um die Terminbestätigung für Morgen Abend bittet.
Ich schreibe an Elena, dass ich mich bemühen werde und sie keines weg enttäuschen werde, dass ich ihren Rat befolge und mich für das Treffen bedanke.
An Mr. Grey schreibe ich, dass mir der morgige Abend entgegenkommt und ich Pünktlich um 19 Uhr am vereinbarten Ort sein werde. Eine weitere Reaktion beider Seiten erfolgte nicht und so wurde ich immer nervöser umso näher die Stunde des Treffens kam.

06.September.2010
In wenigen Augenblicken ist es soweit! Ich werde meinen künftigen Dom gegenüber treten! Sofern er mit mir einverstanden ist, das ich mich komplett in seine Hände begebe. Vorausgesetzt er sagt auch mir zu. Nervös trete ich mal wieder in den Aufzug im Columbia Tower um in den 76. Stock zu fahren, wo sich der Mile High Club befindet. Oben angekommen lasse ich mich von dem Kellner zu Mr. Grey führen.
Er führt mich an mehreren Tischen vorbei und tritt auf eine Tür zu, die wohl zu einem Separée führt. Er hält mir die Tür auf, so dass ich eintreten kann. Kaum habe ich den Raum betreten, dreht sich der Mann der gerade noch mit dem Rücken zu mir stand um. Ich blicke ihn an und meine Luft bleibt mir in den Lungen hängen.
Da sind sie wieder, diese Stahlgrauen Augen die mich seit August, seit dem Tag in Dr. Flynn's Praxis verfolgen.
Augenblicklich bin ich hin und weg! Langsam kommt er auf mich zu und stellt sich vor.
„Hallo ..., ich bin Christian Grey."
„H...Hallo Mr. Grey, ich bin ...", sage ich. Was ihn nur schmunzeln lässt.
Seine Hand an meinem Ellenbogen führt er mich zum Tisch, wo schon das Essen wartet. Wir unterhalten uns darüber was unser Arrangement ausmacht, auf was ich zu achten habe und wie es ablaufen soll.
Nachdem wir alles ausführlich besprochen haben, verabschieden wir uns und ich fahre wieder zurück nach hause. Auf dem Weg dahin fällt mir auf, das er mich gar nicht erkannt hat ... aber wie sollte er denn auch, schließlich hat er mir in der Praxis keine Aufmerksamkeit geschenkt ... also was habe ich da schon erwartet?

Sie die Sub,Er der DomGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt