Teil 11 Kapitel 10

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Kapitel 10

Unbekannt POV

Er sieht so friedlich aus und er ist so wunderschön, wie er so da liegt mit offenem Mund und den zerwühlten Haaren. Ich könnte ihm die ganze Nacht beim schlafen zuschauen. Doch er braucht seinen schlaf und er hat keinen allzu tiefen, denn daran kann ich mich noch erinnern. Ich muss der Versuchung widerstehen ihm über sein Haar zu streicheln.
Ich werde ihm zum Frühstück Sandwichs machen, das würde Gail auch machen. Da sie ja an den Wochenenden frei hat, hat sie ihm immer etwas zubereitet, wenn er keine von uns hatte. Denn ansonsten haben wir ihm dann immer sein Frühstück und auch seine sonstigen Mahlzeiten zubereitet.
Leise gehe ich in die Küche und bereite ihm die Sandwichs vor. Ich muss ziemlich leise sein, denn ansonsten entdeckt mich noch Taylor und das möchte ich nicht, denn dann weckt er Christian und dann wird er sehr wütend sein. Denn eigentlich darf ich gar nicht hier sein!
So fertig und nun kann ich ihn noch ein wenig beim schlafen zuschauen. Oh, am liebsten würde ich mich zu ihm legen, aber auch das dürfte ich nie. Aber eigentlich würde er es gar nicht mitbekommen, wenn ich mich ganz leise neben ihn lege nur ein kleines Weilchen.
Es so schön neben ihn zu liegen!
Was ist das? Ein geräusch! Jetzt muss ich aber aufstehen und verschwinden, denn niemand darf mich hier sehen. Ich schleiche mich mit einem letzten Blick auf ihn durch das offene Fenster und verschwinde wieder über die Feuerleiter.
Aber ich werde ihn ja heute und morgen Abend wieder sehen, denn ich weiß, dass er dann bei seinen Eltern in Bellevue sein wird.


Christian POV

Samstag, 28. Mai 2011

Nach ein paar Stunden erwache ich aus einem traumlosen Schlaf und schaue verwirrt auf meinen Wecker. Kurz vor sieben Uhr Morgens. Nach einer kurzen Dusche gehe ich in die Küche um mir einen Kaffee zu machen. Am Wochenende hat meine Haushälterin Mrs. Jones frei. Da ich zurzeit keine Sub habe bin ich auf mich allein gestellt. Ich schaue in den Kühlschrank um etwas Essbares zum Frühstück zu suchen, doch muss ich nun ein Lächeln unterdrücken, denn Mrs. Jones hat mir ein paar Sandwichs zubereitet, sie ist wirklich eine gute Seele und denkt stets an alles. Was wäre ich nur ohne sie? Mit den Sandwichs begebe ich mich in mein Arbeitszimmer und beschließe etwas zu arbeiten, bevor ich Mia vom Flughafen abhole. Ihre Maschine landet um ca. 12.22 Uhr, demnach habe ich noch genügend Zeit. Als ich das nächste Mal von meinen Akten aufschaue ist es 10.30 Uhr, ich verlasse mein Arbeitszimmer, um mich in meinem Schlafzimmer fertig zumachen. Ich muss mich nun für die Abholung meiner kleinen Schwester auf den Weg zum Flughafen machen.

Die Maschine landet Pünktlich um 12.22 Uhr am Sea-Tec, ein paar Minuten später betritt Mia die Ankunftshalle des Flughafens. Als sie mich sieht kommt sie auf mich zu gerannt, um kurze Zeit später in meinen Armen zu liegen um mich stürmisch zu begrüßen. Ihr Gepäckwagen ist über und über mit Koffern beladen. Ihre Aussage, dass Sie tonnenweise Gepäck hat war nicht übertrieben.
„Christian!", ruft Sie freudig aus.
„Ich habe dich so vermisst!"
Ich erwidere Ihre Umarmung, denn Mia ist die einzige die mich so Berühren darf.
„Ich habe dich auch vermisst! Wie war Paris?"
„Einfach Unglaublich! Aber Floubert hat sich als absoluter Mistkerl herausgestellt, doch als Küchenchef ist er einfach der Beste."
„Wirst du uns heute Abend bekochen?"
„Oh! Muss das denn unbedingt sein? Ich hatte gehofft, das Mom das übernimmt."
Auf dem Weg zum Wagen,

<< Ich hätte besser den SUV nehmen sollen, anstatt meinen Audi R8 >>

plapperte Mia ohne Punkt und Komma. Ihr Redefluss hat einfach kein Ende. Dieser hielt an bis wir in Bellevue angekommen sind. Als wir am Anwesen unserer Eltern ankommen halte ich den Wagen an. Natürlich darf ich das ganze Gepäck ausladen um es in die Vorhalle zu tragen, wo ich es erst einmal abstelle.

<< Hätte es nicht etwas weniger sein können?>>

Die Austauschstudentin, die meiner Mutter im Haushalt hilft, hat uns wenigstens die Haustür geöffnet. Kaum das ich das Haus betreten habe, starrt sie mich unverwandt an und schaut nur kurz zu Mia und heißt sie willkommen, bevor ihr Blick wieder zu mir wandert.

Sie die Sub,Er der DomGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt