Kapitel 26
Doch dann nimmt sie ihre Handtasche. Scheiße was wird das? Will sie jetzt einfach so gehen? Sie öffnet sie und ich kann ein Blick auf ein kleines knappes Höschen erhaschen. Ich ziehe deutlich hörbar die Luft ein und beuge mich Richtung ihres Ohres und hauche „Oh Ana".
Ich küsse sie einen Pfad am Hals entlang, bis sie ihren Kopf dreht damit sich unsere Lippen berühren. Wir küssen uns mitten in einem Restaurant, doch werden wir jäh von einem Kellner unterbrochen der unser Essen serviert.
Jetzt gerade in diesem Augenblick wird mir bewusst, dass es noch nie einer Sub oder auch potenziellen Sub gelungen ist mich so dermaßen zu berauschen wie es Ana schafft!
Unser Essen verläuft weitestgehend Schweigend, doch kann ich einfach nicht den Blick von ihr abwenden und schaue sie immer wieder an. Wie Anas Blick vermuten lässt, wartet sie nur darauf von mir Berührt zu werden.
„Hättest du gern noch einen Nachtisch?", frage ich verführerisch. Was Ana nur zustimmend nicken lässt. Ich bestelle noch einen Nachtisch, doch bis dieser Serviert wird kann es einige Zeit dauern, dies ist meine Gelegenheit ihr mein Nachtisch zu demonstrieren.
Ich lege meine Hand wieder auf ihren Oberschenkel und beginne mit kleinen kreisenden Bewegungen immer höher Richtung ihrer Mitte zu wandern, dort angekommen zieht Ana geräuschvoll die Luft ein und stöhnt etwas lauter auf.
„Sei still", befehle ich mit meiner Dom stimme.
Ich mache weitere sanfte Bewegungen und lasse einen Finger in ihrer feuchten heißen Mitte verschwinden, wieder stöhnt sie auf. Ein blick in ihr Gesicht und es sagt mehr wie 1000 Worte, dort steht die Dunkle Begierde.
Gerade als ich unser intimes Verführungsspiel intensivieren will, werden wir durch das Klingeln meines Blackberry unterbrochen. Als ich auf das Display schaue sehe ich, das es Welch ist. Hoffentlich hat er neue Informationen die ich brauche, denn diese Ungewissheit macht mich Wahnsinnig!
<< Ich will und brauche endlich Gewissheit! >>
„Entschuldigung, da muss ich dran gehen", sage ich mit einem entschuldigten Blick. Ich stehe auf und gehe in den Vorraum um das Gespräch zu führen. Doch bereitet es mir sehr große Mühe, denn mit dieser Beengtheit die gerade in meiner Hose herrscht ist das laufen ein unterfangen allererster Güte.
„Grey", blaffe ich säuerlich in das Telefon, weil es mir nicht passt gerade gestört worden zu sein.
„Sir? Welch hier! Ich habe die gewünschten Information die sie über Mr. Rodriguez wollten und über Miss Anne".
„Ich werde es mir später ansehen", sage ich jetzt wieder Kalt und ganz der CEO. Jedoch lässt Welch sich nicht beirren und gibt sie mir durch. Ich bitte ihn, mir diese noch per E-Mail zukommen zu lassen. Noch während des Gespräches kommt die Mail an und ich beende das Gespräch mit Welch. Ich lege auf und stecke mein Handy weg. Ich gehe wieder zurück zu Ana um dort weiter zu machen wo wir gerade unterbrochen wurden.
Am Tisch angekommen fällt mir als erstes auf, das Ana wie ausgewechselt zu sein scheint, denn sie bringt Abstand zwischen uns. Ich setze mich etwas verwirrt und rücke etwas näher an sie ran, doch rückt sie wieder etwas von mir ab. Ich schaue sie verständnislos an und sehe ihren anklagenden Blick. Verdammte Scheiße! Jetzt kann ich verstehen was mit ihr los ist! Ich könnte mich gerade selber dafür Ohrfeigen und mir das Fell über die Ohren ziehen.
<< Wie kannst du nur so blöd sein Grey? Wir hatten sie schon fast soweit >> klagt mein kleiner sadistischer Teufel und ich muss gestehen ich kann ihm nur beipflichten
Mein verhalten einfach so ans Telefon zugehen und auf zustehen, während ich sie verführe war wirklich keine Glanzleistung und jetzt muss sie doch denken, das mir meine Firma wichtiger als sie ist.
Ich kann nichts anderes als zu resignieren und rufe mich zur Ordnung, denn ich muss jetzt mit ihr reden und die Sache klar stellen.
„Ana es tut mir leid, so wollte ich das nicht! Ich hätte nicht einfach aufstehen und Telefonieren gehen sollen. Ich entschuldige mich dafür. Würdest du dich Morgen noch einmal mit mir Treffen? Ich habe etwas Dringendes mit dir zu besprechen".
„Natürlich Sir", antwortet sie. Ich muss schlucken, denn sie hat es nicht zum ersten Mal heute Abend gesagt. Verdammte Scheiße! Ich könnte Elena den Hals umdrehen. Ana hat also doch recherchiert und weiß nun was eine Sub ist. Danke Elena, das hast du nicht umsonst getan!
Ich bin so verdammt wütend, was Ana wahrscheinlich an meinen grimmigen blick zu sehen scheint. In mir kocht es vor Wut auf Elena und auf mich. Ich hätte es einfach nicht solange hinaus zögern sollen. Ich hätte mit ihr darüber sprechen müssen, doch nun ist es zu spät und das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Ich kann wirklich nur hoffen, das es nicht schon zu ende ist bevor es überhaupt angefangen hat, Bitte Ana ich brauche dich und deine nähe. Lass mich deine nähe spüren komm zu mir.
Ich schaue zu Ana rüber und sehe an ihrem Blick, dass sie sich wirklich informiert hat. Hoffentlich bin ich nicht zu weit gegangen. Ich würde es nie im Leben verkraften, wenn sie mich verlassen würde.
Mir wird bewusst, dass ich sie nicht verlieren möchte, auch wenn wir uns noch nicht wirklich kennen, doch wäre ich nichts ohne sie.
Der Kellner hat inzwischen das Dessert serviert. Ana hat es kaum angerührt, stattdessen hat sie nur kleine Löffelchen genommen und wie ein Spatz das Dessert gepickt. Dass sie nicht anständig isst macht mich nur noch wütender, doch muss ich mir wohl die Schuld geben. Denn, wenn ich nicht einfach aufgestanden wäre hätte sie wahrscheinlich mit mehr Appetit gegessen und nicht wie ein Spatz darin herum gepickt.
„Möchtest du noch etwas?", frage ich und hoffe den richtigen Ton angeschlagen zu haben.
„Nein Sir", meint sie. Das ist dann wohl das Signal und der Zeitpunkt das dieser Abend für uns beendet ist. Also stehen wir auf um zu den Aufzügen zu gehen.
„Müssen wir denn nicht Zahlen?", fragt sie plötzlich.
„Sie schicken mir die Rechnung zu. Ich bin hier Mitglied", gebe ich nur so wieder. Ich zücke mein Handy um Taylor eine Nachricht zu schreiben, dass wir jetzt fahren wollen und schon auf dem Weg nach unten sind.
Wir steigen in den Aufzug und da ziehe und stelle ich Ana so, das sie vor mir steht und ich mit meinen kundigen Händen ertasten kann, ob sie noch immer ohne Höschen unterwegs ist. Doch muss ich enttäuscht feststellen, dass sie es sich wohl während meiner Abwesenheit, wieder angezogen hat.
<< Tja Grey, das kommt davon, wenn man die Arbeit vor das Vergnügen stellt >> gibt mein kleiner sadistischer Teufel verächtlich von sich und wendet sich von mir ab
Als der Aufzug unten ankommt ergreife ich automatisch die Hand von Ana, doch habe ich mit ihrer Reaktion überhaupt nicht gerechnet, denn sie entzieht sich mir und läuft ein paar schritte voraus.
Verdammter Mist sie ist noch immer Sauer auf mich und ich kann es ihr nicht einmal verübeln wäre ich in ihrer Situation.
„Taylor bitte zu Ms. Steele", gebe ich die Anweisung an meinen Sicherheitsmann weiter. Wir steigen ein und Taylor startet den Wagen.
Die ganze Fahrt über ist sie schweigsam. Ich schaue des Öfteren zu Ana, doch ist ihr Blick stur aus dem Fenster gerichtet.
Am Wohnhaus von Ana angekommen, hält Taylor die Tür auf, damit wir aussteigen können. Ich begleite sie zur Haustür und frage sie nur mit meinem Blick, ob ich bei ihr bleiben darf? Sie scheint meine unausgesprochene Frage zu verstehen und schüttelt Traurig und zugleich enttäuscht den Kopf.
„Gute Nacht Christian", sagt sie etwas niedergeschlagen und küsst mich auf die Wange. Somit weiß ich, das ich es vermasselt habe und zwar so was von. Sie wendet sich von mir ab und geht ins Haus. Ich bleibe wie ein begossener Pudel da stehen. Es bringt mir auch nichts, wenn ich hier stehen bleibe, also wende ich mich ab und gehe zurück zum wagen und steige ein.
„Ins Escala Taylor", weise ich ihn an und er fährt los. Im Escala angekommen gehe ich geradewegs in mein Arbeitszimmer um meine Mails zu checken.
Ich öffne die von Welch und kann nicht glauben was ich dort lese! Was er über Anne noch in Erfahrung bringen konnte. Ich brauche es bestätigt sonst kann ich das einfach nicht glauben, daher greife ich zum Telefon und rufe Welch an.
„Mr. Grey? Was kann ich für sie tun?", fragt er geschäftsmäßig als er abnimmt.
„Welch stimmen die Informationen zu hundert Prozent?"
„Ja Sir! Sie entsprechen der vollsten Wahrheit", gibt mir Welch glaubhaft zurück. Ich beende das Gespräch und lasse diese Info kurz sacken.
„Taylor", rufe ich meinen Sicherheitsmann der prompt angelaufen kommt.
„Sir?"
„Taylor rufen sie Stephan an, der soll für Morgen früh sehr früh den Jet Startklar machen".
„In Ordnung Sir, welches Flugziel?"
„Savannah und Taylor bevor ich es vergesse, da Leila noch immer nicht gefunden wurde und ihr Aufenthaltsort ungeklärt ist möchte ich einen Sicherheitsmann für Ms. Steele abgestellt haben, der sie unauffällig bewacht. Er darf sie keine Sekunde aus den Augen lassen! Ich will über alles Informiert werden, auch wenn es noch so unbedeutend ist und sie darf es nicht erfahren".
„Wird gemacht SIR! Ich werde Sawyer abkommandieren, das dieser ab jetzt ein Auge auf Ms. Steele hat", sagt er und ist wieder verschwunden. Ich klicke mich durch meine anderen Mails wo nichts Wichtiges dabei ist, daher wende ich mich an die Information über diesen Latino Rodriguez.
Von: Welch
Datum: 06.Juni.2011 21.35 Uhr
Betreff: Information Rodriguez
An: Christian Grey
Sehr geehrter Mr. Grey
anbei die gewünschten Informationen.
Mit freundlichen Grüßen
Welch
Sicherheitsberater Grey Enterprises Holdings Inc.
José Luiz Rodriguez(Stand : Montag, 06.Juni.2011)
Geburtsdatum : 23.Oktober.1988
Adresse : 1116 SW, Green Street
Apartment 35
Haven Heights,
Vancouver
WA 98888
Handynummer : 360 984 5671
Social – Security – Nummer : 987-56-2222
Bankdaten : Wells Fargo Bank,
Vancouver, WA 98888
Kontonummer 309968
Kontostand 465,98 $
Beruf : Student, WSU
College of Liberal Arts
Hauptfach: Maschinenbau
2.Hauptfach : Fotographie
Durchschnitt : 2, 3
Schule : Portland JR – SR
Highschool
Einstufungstest : 2050 Punkte
Arbeitsstelle : Fotostudio Marita Sanaa, NW
Vancouver Drive
Portland OR (Teilzeit)
Vater : José Senior Rodriguez
Geburtsdatum : 01.September 60
Mutter : Maria Louisa Rodriguez
Geburtsdatum: 18. Juli 1970
Gestorben 23. August 2005
Beste Freundin : Katherine Agnes Kavanagh;
Anastasia Steele
Hobbys : Fotografie
Landschafts- und Natur aufnahmen
Parteizugehörigkeit : keine
Religionszuge-
hörigkeit : keine
Sexuelle Orientierung : Heterosexuell
Beziehungen : im Moment keine;
vor dem Studium eine Beziehung
über 6 Monate mit Lynn Lenovo;
während des Studiums eine
Beziehung
von 4 Monaten mit Jordan Magma
Familie: Zwei Schwestern : Maria Luna Tarantos;
1 Kind: Juana Tarantos Verheiratet: Roger Merian Tarantos
Senne Lana Rodriguez;
1 Kind: Luiz Daniel Verheiratet: Thomas Daniel Rodriguez Geb.: Simonaz Thomas Daniel
Ich lege diese Info zur Seite und beschließe eiskalt Duschen zu gehen, um anschließend zu Bett zu gehen. Auch wenn es für mich kein Problem ist früh auf zustehen, da ich es ja sonst auch tue, sollte ich wohl wenigstens versuchen ein paar Stunden schlaf zu bekommen.
Mit dem Gedanken und der Frage, ob ich Ana eine Mail schicken soll, da wir ja für Morgenabend verabredet sind, lege ich mich hin und beschließe ihr morgen eine Mail zu schicken. Das kann ich machen, wenn ich auf dem Weg nach Georgia bin.
Ich schließe die Augen und falle in einen sehr unruhigen Schlaf.
Unbekannt POV
Bevor ich zu ihm gehen kann, heute Abend, treffe ich mich noch mit Mary. Sie hat mich in den Mile High Club bestellt. In meinem schönsten Kleid betrete ich den Aufzug der mich in den 76. Stock bringt. Am Eingang werde ich von einem Kellner empfangen, der mich, nachdem ich ihm gesagt habe, mit wem ich hier verabredet bin, in ein Separee geführt. Mary erwartet mich schon. Sie bedankt sich bei dem Kellner für meine Begleitung und sagt ihm, dass er sie weiterhin auf dem laufendem halten soll.
„Guten Abend, meine Liebe", begrüßt sie mich.
„Guten Abend Mary", gebe ich zurück.
„Du siehst sehr hübsch aus", macht sie mir das Kompliment und ihre Augen leuchten.
Oh, je! Ich hatte vergessen, dass sie ja auch an Frauen interessiert ist! Aber bisher hat sie mir diesbezüglich keine Anzeichen zukommen lassen und vermutlich habe ich mich auch geirrt.
„Mary, warum bin ich hier?"
„Du bist hier, weil ich mit dir etwas zu besprechen habe. Ich habe aus einer sehr sicheren Quelle erfahren, dass Christian noch sehr interessante Informationen über eine seiner ehemaligen Sub's heute Abend erhalten wird. Ich weiß, dass du dich fast jeden Abend zu ihm ins Penthouse schleichst."
Ich sehe sie mit weit aufgerissenen Augen an!
„Was denn? Hast du wirklich geglaubt, dass ich das nicht erfahren würde? Oh, meine Liebe! Ich weiß so ziemlich alles, was Christian betrifft. Ich lasse ihn nicht einen Moment aus den Augen. Er sitzt übrigens nebenan mit dieser Anastasia", dieser letzte Teil kommt sehr verächtlich über ihre Lippen und ihre Augen verdunkeln sich. Das passt ihr absolut nicht.
Hat sie das eben gemeint, als sie zum Kellner sagte, er solle sie weiterhin auf dem laufendem Halten? Vermutlich!
„Mary was willst?" Denn drum herum reden bringt bei ihr nichts, dass hasst sie wie die Pest.
„Ich möchte, dass du mir diese Informationen beschaffst und sie mir dann bringst. Ich will wissen, was er über sie erfahren hat."
„Also gut Mary. Ich besorge dir diese Informationen. Wann und wo soll ich sie dir überbringen?" Mich dagegen zu sträuben oder darüber zu diskutieren wage ich nicht, denn sie könnte mein heimliches eindringen gegen mich verwenden. Ich war zwar immer sehr vorsichtig, aber es ist trotzdem Möglich, dass mich jemand dabei beobachtet hat. Vor allem, wenn Mary jemanden damit beauftragt hat.
„Sobald du die Infos hast bringst du sie mir, aber bitte nicht vor acht Uhr morgen früh. Alles andere ist mir viel zu früh."
Ich nicke und hoffe, dass ich jetzt gehen kann. Aber sie scheint andere Pläne zu haben.
Sie steht auf und zieht einen Vorhang zur Seite und wir haben einen Blick auf den Speisesaal. Mary sieht mich an und deutet mit einem Finger zu ihrer linken und dort sehe ich „den Meister" und Sie sitzen. Ich schaue Mary an und sie gibt mir zu verstehen, dass sie wünscht, dass ich bleibe und mit ihr zusammen die Beiden beobachte.
Wie ein Voyeur, denke ich so bei mir. Aber mache ich eigentlich nicht das gleiche jeden Abend, wenn ich bei ihm bin?
Wir beobachten die Beiden, wie sie sich miteinander unterhalten und wie „der Meister" näher an Anastasia heranrückt. Wie seine Hand unter dem Tisch verschwindet und wie sie mit einem mal tief Luft holt. Sie scheint auch ein Stöhnen von sich zu geben, denn er sagt etwas zu ihr und schon presst sie die Lippen zusammen. Es scheint aber nicht viel zu bringen, denn einen Augenblick später stöhnt sie erneut auf! In dem Moment wird mir klar, was er da unter dem Tisch treibt, denn auch mit mir hat er dass schon gemacht. Ja seine talentierten Finger an die kann ich mich noch gut, sehr gut erinnern! Bei der Erinnerung daran wird es auch bei mir in der Mitte ganz schön feucht und ihr dürfte es nicht anders ergehen. Ich schaue zu Mary rüber und ihr scheint es auch nicht anders zu gehen. Ich räuspere mich und sie fährt erschrocken – fast schon ertappt – zusammen und sieht mich sehr seltsam an.
Durch eine Bewegung in den Augenwinkeln sehe ich, wie „der Meister" aufsteht und weggeht. Anastasia folgt ihm. Doch wohin die beiden gehen kann ich aus diesem Blickwinkel nicht sehen. Gehen Sie? Fährt sie mit zu ihm oder er mit zu ihr? OH bitte SIR, bitte nicht!
Zuerst kommt Anastasia wieder und dann folgt ihr „der Meister".
In diesem Moment kommt der Kellner rein und beugt sich zu Mary und berichtet ihr etwas, jedoch kann ich nicht verstehen was? Kurz darauf verlässt er den Raum wieder und Mary dreht sich zu mir um.
„Soeben habe ich erfahren, dass Christian die Infos per Mail zugeschickt bekommen hat. Es dürfte also für dich ein leichtes sein, dass du mir diese Infos heute Nacht noch besorgen kannst." Sie sieht mich mit einem durchdringenden Blick an.
Ich nicke und will mich schon erheben, als sie mich zurück hält. Sie deutet ein weiteres Mal auf die linke Seite und ich sehe, wie „der Meister" und Anastasia aufstehen und das Restaurant womöglich verlassen. Mary geht zur Tür und öffnet sie einen Spalt um sich zu vergewissern, das sie auch wirklich gehen, wie sie mir mitteilt.
Als die Luft rein ist, treten wir beide hinaus und warten bis die Beiden im Aufzug verschwunden sind. Dann gehen auch wir zu den Aufzügen und fahren mit dem nächsten nach unten. Unten angekommen sehen wir gerade noch, wie der schwarze SUV davon fährt.
„Also meine Liebe. Ich erwarte dich dann morgen früh und wie gesagt bitte nicht vor acht Uhr. Gute Nacht und habe noch einen schönen Abend."
Ich nicke und wünsche auch ihr eine gute Nacht.
An meinem Wagen angekommen steige ich ein und fahre in Richtung Escala. Wie an den vergangenen Abenden fahre ich zuerst mit dem Lastenaufzug bis in die Etage unterhalb des Penthouses und von dort über die Feuerleiter und in das SubZimmer.
Es dauert nicht lange bis er nach Hause kommt. Sehr zu meiner Freude schläft er also heute Nacht wieder hier und ich bin bei ihm! Er ist in seinem Arbeitszimmer und hat seinen PC hochgefahren und auf einmal höre ich, wie er mit Welch telefoniert und sich etwas zusichern lässt. Dann ruft er nach Taylor und gibt ihm die Anweisung, dass Stephan den Jet für morgen früh sehr früh startklar machen soll. Als Taylor nach dem Flugziel fragt antwortet „der Meister" „Savannah".
Was will er dort?
Als nächstes gibt er Taylor noch die Anweisung Anastasia von einem Sicherheitsmann überwachen zu lassen, aber ohne dass sie es bemerkt. Taylor antwortet ihm, dass er einen Sawyer für Anastasia abstellt bis auf weiteres. Nachdem Taylor das Arbeitszimmer verlassen hat nimmt sich „der Meister" noch einmal die Informationen zur Hand. Ungefähr eine halbe Stunde später verlässt er das Arbeitszimmer.
Ich warte noch etwa eine halbe Stunde um sicher zu gehen, dass mich nun niemand mehr entdecken kann und schleiche mich über die Hintertreppe in sein Arbeitszimmer. Dort fahre ich den PC hoch und öffne den MailAccount und drucke die Mails von Welch aus. Zum Glück ist das ein sehr leiser Drucker, denn ansonsten würde mich dieser jetzt schon verraten haben. Ich nehme mir die Seiten zur Hand und beginne sie zu lesen. Was ich dort zu lesen bekomme verschlägt auch mir die Sprache, denn damit hätte ich nie gerechnet und ich weiß nicht, was ich davon halten soll?
Anastasia ist die Schwester einer ehemaligen Sub von meinem „Meister".
Mit dieser Information verlasse ich das Escala und fahre nach Hause.
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Sie die Sub,Er der Dom
FanfictionIst das,was man zu sehne glaubt immer die Wahrheit?Kann auch ein Christian Grey noch überrascht werden?Doch wie passt Ana da mit hinein?Wo ist der Zusammenhang?Kann Christian Ana helfen ein lang gehütetes Geheimnis zu verarbeiten?
