Kapitel 37 teil 1

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Kapitel 37
Teil 1
Christian POV

Samstag, 11. Juni. 2011

Nach einer guten Stunde kommt Ana in einem wunderschönen silbernen Kleid die Treppe herunter. Vor Staunen und voller Stolz bringe ich keinen Ton über die Lippen. Sie sieht einfach Großartig aus! Mir fällt auf, das ihre Haare geglättet und in weichen wellen über ihre Schulter fallen. Franco scheint sie doch noch angetroffen zu haben ehe sie eingeschlafen ist. Ich habe davon gar nichts mitbekommen. War ich so in die Arbeit vertieft?
Mein Schweigen scheint sie zu verunsichern, denn ihre schritte werden langsamer und zögerlicher. Ich sollte ihr die Unsicherheit nehmen. Ich gehe auf sie zu als sie die letzte Stufe der Treppe erreicht hat und ziehe sie an mich. Ich flüstere ihr ins Ohr,
„Du siehst wunderschön aus und wirst die schönste und hübscheste Frau auf der Veranstaltung sein".
Ana läuft vor Verlegenheit rot an, dass gefällt mir, denn sie kann mit Komplimenten noch immer nicht umgehen. Da es ja heute ein Maskenball ist sollte ich die Maske die zu ihrem Kleid passt hervor holen und ihr übergeben. Ich hole den Samtbeutel von der Küchentheke und reich ihn an Ana weiter.
„Mach ihn auf", fordere ich sie auf.
Sie sieht mich fragend an, kommt aber meiner Forderung nach. Ihr blick wird noch fragender, als sie die silbernfarbene Maske - die genau zu ihren Kleid passt - herausholt.
„Die Veranstaltung ist ein Maskenball. Jeder wird eine Maske tragen so ist es geheimnisvoller, wenn man nicht auf Anhieb erkannt wird oder das man weiß wer die Person hinter der Maske ist", beantworte ich ihre unausgesprochene Frage.
Da es an der Zeit ist aufzubrechen nehme ich ihre Hand und führe sie zum Aufzug im Vorraum der uns in die Tiefgarage bringt. Taylor und Sawyer warten wie angewiesen am SUV, um uns einsteigen zu lassen. Wir machen uns auf den Weg nach Bellevue natürlich nicht ohne weiteres Sicherheitspersonal. Im anderen SUV der unauffällig hinter uns fährt sitzen die neuen aus Taylors Team Ryan und Reynolds. Sie sind zwei ehemalige Marine's und FBI Agenten. Normalerweise sollte Sawyer mit einem der neuen zusammen arbeiten. Nach seiner Standpauke - die er von Taylor und mir erhalten hatte - bat er darum bei uns zu bleiben, um seinen Fehler wieder gutzumachen.
Die Fahrt verläuft bisher eher ruhig - zu ruhig - für meinen Geschmack. Als Ana die Stille durchbricht.
„Was erwartet uns bei der Veranstaltung?"
„Es werden mehr als 300 Gäste anwesend sein. Vermutlich werden meine Eltern, sowie Mia - meine Schwester - und die Hälfte der Gäste erstaunt und Überrascht sein, das ich mit einer Frau an meiner Seite erscheine".
Als ich das gesagt habe zieht sie ein erschrockenes ungläubiges Gesicht. Ach, stimmt sie weiß ja fast nichts über mich.
„Wie meinst du das?"
„Wie ich das meine? Es ist so! Ich war noch nie mit einer Frau an meiner Seite auf einer öffentlichen Veranstaltung, die ich bisher besucht oder zu der ich eingeladen worden bin".
„Noch nie?"
„Nein! Noch nie! Wieder eine Premiere Ms. Steele. Obwohl eigentlich auch nicht, da wir ja am vergangenen Samstag schon gemeinsam bei einer Gala waren."
Es gab ja noch viele andere Premieren, aber die werde ich vorerst für mich behalten.
Da wir noch immer auf dem Weg zu meinen Eltern sind nehme ich wieder ihre Hand. Ich streichle mit meinem Daumen über ihren Handrücken und ihre Fingerknöchel. Diese Berührung beruhigt und erregt mich zugleich. Es ist wie Balsam für meine schwarze verkorkste Seele. Ihre weiche Haut zu spüren regt meine Fantasien an, die meine Hose wie aufs Stichwort enger werden lässt.

<< VERDAMMT!!! >>

<< Komm runter Grey! Oder willst du mit einem Ständer in der Hose deiner Mom gegenüber treten, wie ein Spät pubertierender Teenager? >> kommentiert mein kleiner sadistischer Teufel. Halt die Klappe fauche ich innerlich und bringe ihn hoffentlich so zum Schweigen, obwohl er im Grunde genommen Recht hat.

Ich hole tief Luft um meine Gedanken zu sortieren, denn gerade befahren wir das Anwesen meiner Eltern, wo schon ein Riesen Menschenandrang unterwegs ist.
Taylor parkt den Wagen, damit er und Sawyer aussteigen können, um uns die Türen zu öffnen. Ich gehe um den Wagen herum um Ana in Empfang nehmen zu können. Bei ihr angekommen nehme ich wieder ihre Hand und führe sie über den roten ausgerollten Teppich durch den von Rosen bewachsenen Torbogen der in den Garten meiner Eltern hinein führt. Ein Stück vom Eingang entfernt sehe ich Mom und meine kleine quirlige Schwester Mia stehen. Ich führe Ana weiter in den Garten hinein auf meine Mom und Mia zu, als die Fotografen uns entdecken und Bilder machen. Natürlich bleiben die Fragen nicht aus, doch werden sie auch heute keinerlei Antworten von mir bekommen.
Zu meinem Glück habe ich im Auto schon gesagt, das es jetzt an der Zeit ist die Masken aufzusetzen bevor wir aussteigen. Ana kam auch dieser Aufforderung Mustergültig nach, das wieder die frage aufkommen ließ, ob sie nicht doch eine geborene Sub sein könnte? Selbstverständlich müsste ich sie mir erst noch erziehen doch könnte es eine Leichtigkeit sein.

Sie die Sub,Er der DomGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt