Kapitel 20Christian POV
Freitag, 03.Juni.2011
Leila. Was zur Hölle ist passiert?
Wir sitzen im Jet und haben die Erlaubnis zu starten.
Als ich Ana heute Morgen bei ihrer Mom abgeholt habe war sie noch sehr verschlafen. Wir verabschiedeten Uns von Carla und Bob. Ihre Mom bat mich auf Ana aufzupassen und umarmte ihre Tochter noch einmal. Sie bat Ana bald wieder zu kommen. Ana nickte zustimmend und dann gingen wir Hand in Hand zum Wagen, wo Taylor uns schon erwartete.
Auf der Fahrt hierher zum Flughafen ist sie kurz eingenickt und ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt sie in den Jet zu tragen, falls sie nicht von selbst aufwachen würde. Doch als der Wagen angehalten hatte schlug sie die Augen auf und fragte, ob wir schon da wären?
Wir bestiegen das Flugzeug und ich stellte ihr den Piloten Stephan und Copilotin Jill Beighley vor, sowie die Stewardess Natalia. Sie wies uns den Weg zu den Plätzen und bat uns uns anzuschnallen.
Ana schaut sich um und ich geleite sie auf die vorderen Plätze. Wir setzen uns und schnallen uns dann an. Taylor teilt mir mit, dass wir direkt starten können und ich nicke zustimmend. Während wir über die Startbahn rollen und an Geschwindigkeit gewinnen ergreift Ana meine Hand. Ich schaue sie an und sehe ihr unbehagliches Gesicht.
„Was ist?", frage ich sie.
„Ich hasse Starts und Landungen", gibt sie kleinlaut von sich.
Ich halte ihre Hand und streiche Beschwichtigend mit meinem Daumen über ihre Fingerknöchel. Das scheint sie zu beruhigen, denn einen Moment später geht ihre Atmung schon ruhiger und ihr Griff wird lockerer.
„Guten Morgen Mr. Grey und Ms. Steele. Wir haben nun unsere Reiseflughöhe von rund zweiunddreißigtausend Fuß erreicht. Unsere voraussichtliche Flugzeit beträgt 5 Stunden. Sie können jetzt die Sicherheitsgurte lösen und sich frei bewegen", erklärt uns Stephan.
Natalia kommt zu uns und fragt uns, ob wir etwas zu trinken oder Frühstück haben möchten? Ich schaue Ana an, aber sie bittet zu meinem Bedauern nur um eine Tasse English Breakfast Tea und ich bestelle ein Frühstück. Etwas mehr, vielleicht mag sie ja doch etwas essen, wenn sie es sieht.
Während wir auf unser Frühstück warten, fragt Ana mich, warum wir schon so früh abreisen mussten? Ich erkläre ihr, dass es einen dringenden Notfall gab und dass dieser meine sofortige Anwesenheit benötigt. Sie nickt und beginnt sich im Flugzeug umzuschauen.
„Gehört es Dir? Das Flugzeug meine ich?", fragt Ana.
„Ja! Es gehört zu meinem Unternehmen", antworte ich ihr und sie scheint beeindruckt zu sein?
„Soll ich es dir zeigen?", frage ich sie.
„Nicht jetzt, denn noch bin ich nicht ganz wach", antwortet sie mir und lächelt mich an.
„Ms. Steele kann es sein, dass sie keine Frühaufsteherin sind?"
„Wie kommen Sie darauf Mr. Grey?", gibt sie frech grinsend von sich.
„Sie machen den Eindruck!", gebe ich grinsend von mir.
Bevor sie darauf antworten kann kommt Natalia mit dem Frühstück und stellt es vor uns ab. Wir bedanken uns und Ana sieht Natalia ein wenig unfreundlich an. Ich runzle die Stirn und frage mich, warum sie das tut? Die ständigen Blicke die ich immer wieder zugeworfen bekomme ignoriere ich schon und jetzt erst recht, denn ich habe nur noch Augen für Ana!
Ich beginne zu Frühstücken und frage Ana, ob Sie nicht doch etwas essen möchte? Sie antwortet darauf, dass es ihr einfach noch zu früh ist und wenn dann lieber etwas später zu sich nimmt. Ich sehe sie misstrauisch an, nicke jedoch.
<< Tja Grey! Noch darfst du nichts sagen! >> gibt mein Unterbewusstsein von sich und mein kleiner innerer Gott nickt ihm zustimmend zu.
<< Aber Hoffentlich bald und dann wird es mir ein großes Vergnügen bereiten!! >> erklärt mein kleiner sadistischer Teufel
Ich hatte meinen Blick bei diesem inneren Monolog abgewendet und als ich nun erneut in Ana's Richtung sehe, ist sie eingeschlafen. Daraufhin nehme ich sie hoch und bringe sie in das Schlafzimmer und ziehe ihr die Jacke und die Schuhe aus. Decke sie mit der Decke zu und verlasse die Kabine.
An meinem Platz angekommen, Natalia hatte inzwischen abgeräumt, entscheide ich mich ein wenig zu arbeiten.
Ich checke meine Mails und schreibe Ros eine Nachricht, dass ich zwar wieder auf dem Heimflug bin, ich jedoch heute nicht mehr ins Büro kommen würde. In Seattle ist es jetzt ca. vier Uhr morgens, da wir hier um kurz vor Acht abgeflogen sind.
An Welch schicke ich ebenfalls eine Nachricht, damit er mir die neuesten Informationen über Leila Williams besorgt. Ich versuche mich auf die Arbeit zu konzentrieren doch es gelingt mir nicht.
Meine Gedanken schweifen immer wieder ab und ich frage dann Taylor, wie es eigentlich Gail – Mrs. Jones, meine Haushälterin- geht und er antwortet mir, dass es ihr schon besser ginge nach dem ersten Schock.
Mir gelingt es dann doch noch mich auf meine Arbeit zu konzentrieren und schaue nach ca. drei Stunden nach Ana. Sie liegt noch immer zusammengerollt unter der Decke auf dem Bett. Ich setze mich zu ihr und beobachte sie beim Schlafen. Ihre Lippen sind leicht geöffnet und ihre Gesichtzüge sind im Schlaf ganz weich.
<< Sie ist wunderschön und atemberaubend! >> schwärmt mein kleiner innerer Gott.
Ja, das ist Sie! Denke ich so bei mir.
Ana POV
Freitag, 03.Juni.2011
Als um 5 Uhr der Wecker klingelt hätte ich mich am liebsten noch einmal rum gedreht und weiter geschlafen. Doch ich wollte ja unbedingt mit Christian zurück fliegen.
<< Ja! Ja! Jetzt steh endlich auf und mach dich fertig! Nicht dass er noch auf Uns warten muss! >>
ruft meine innere Göttin ganz aufgeregt und hüpft von einem Bein auf das Andere
Ich quäle mich aus dem Bett und gehe zum wach werden unter die Dusche. Danach ziehe ich mir eine Jeans und eine blaue Bluse an und meine Sneakers. Ich gehe mit meinem Gepäck in die Küche wo ich Mom und Bob antreffe.
„Guten Morgen mein Schatz. Möchtest du was Frühstücken?", fragt Mom mich.
„Nein, danke Mom. Das ist mir noch zu früh. Ich werde später etwas essen", gebe ich ihr zur antwort.
„Wann kommt Christian?"
Mit einem Blick auf die Uhr, inzwischen haben wir 5.45 Uhr, antworte ich ihr, dass er ungefähr in 20 Minuten hier sein wird.
„Na da hast du ja noch etwas Zeit."
Sie schaut mich an und als sich unsere Blicke begegnen weist sie auf meine nassen Haare. Oh, die habe ich vergessen zu trocknen.
Ich mache auf dem Absatz kehrt und gehe ins Bad um mir die Haare trocken zu fönen. Ich entscheide mich sie offen zu lassen, da es heute Morgen noch etwas kühl ist.
Als ich aus dem Bad komme ist Christian schon da und Taylor nimmt mein Gepäck und bringt es zum Wagen.
„Fertig?", fragt Christian mich.
„Ja. Wir können los", antworte ich ihm.
Ich verabschiede mich von meiner Mom und von Bob und dann nimmt Christian meine Hand und wir gehen zum Wagen. Taylor hält die Tür auf und ich steige ein. Christian geht um den Wagen und steigt auf der anderen Seite ein. Sobald er im Wagen sitzt und sich angeschnallt hat ergreift er meine Hand und lächelt mich an.
„Hast du gut geschlafen?", fragt er mich.
„Ja, aber die Nacht war zu kurz", gebe ich ein wenig grummelig von mir.
Er lächelt und dann ist es ruhig, keiner sagt mehr etwas.
Da ich nicht weiß, was ich sagen soll und sein streicheln mit seinem Daumen über meinen Handrücken mich schläfrig macht schließe ich die Augen und nicke ein.
Von der restlichen Fahrt zum Flugplatz bekomme ich nichts mehr mit. Erst als der Wagen steht wache ich wieder auf und schon hat Taylor die Wagentür geöffnet. Er lächelt mich an und dann holt er das Gepäck.
Christian nimmt wieder meine Hand und wir gehen zum Flugzeug. Ich staune nicht schlecht, denn ich wusste nicht, dass wir mit einem Privatflugzeug fliegen würden. Ob es ihm gehört? Oder besser gesagt Firmeneigentum ist?
Als wir an der Gangway ankommen stellt Christian mir den Piloten Stephan und die Copilotin Jill Beighley und die Stewardess Natalia vor.
Sie begrüßen uns und dann werden wir gebeten an Bord zu gehen. Wir betreten die Maschine und auch hier staune ich nicht schlecht. Es ist alles in hellen Tönen, sprich beige und creme, gehalten. Es sieht gemütlich und wohlig aus.
Christian führt mich in den vorderen Teil und bittet mich Platz zu nehmen. Ich bekomme mit, dass Taylor zu ihm sagt, dass wir sofort starten können. Christian nickt zustimmend und schnallt sich an. Ich tue es ihm gleich. Doch werde ich nervös und als sich die Maschine in Bewegung setzt und wir über die Startbahn rollen und wir an Geschwindigkeit gewinnen ergreife ich Christian's Hand.
Ich schaue dabei zu ihm rüber und er fragt mich, ob alles in Ordnung sei?
„Ich hasse Starts und Landungen!", antworte ich ihm.
Er lächelt und lässt wieder zu meiner Beruhigung seinen Daumen über meine Fingerknöchel gleiten. Stephan informiert uns über die aktuelle Flughöhe und voraussichtliche Flugzeit und erklärt uns, dass wir uns nun abschnallen können, sowie frei bewegen.
Als dann die Stewardess Natalia kommt und uns fragt, ob wir frühstücken möchten bitte ich nur um einen Tee – English Breakfast – den Beutel extra. Ich schaue sie dabei an und ihr Blick ist auf Christian gerichtet, den sie am liebsten mit ihrem Blick ausziehen würde.
<< Hey! Der gehört mir! Finger weg! >> baut sich meine innere Göttin demonstrativ vor ihr auf und funkelt sie wütend an
Ich richte meinen Blick auf Christian und zu meiner Genugtuung schenkt er ihr keine Aufmerksamkeit. Sein Blick verrät jedoch, dass es ihm nicht gefällt, dass ich nur einen Tee nehme. Als er dann sein Frühstück bei ihr ordert ist sein Blick die ganze Zeit auf mich gerichtet. Zwischendurch kommt ein kleines Lächeln, anscheinend hat er sich über irgendetwas amüsiert.
Während wir auf unser Frühstück warten frage ich ihn, warum wir schon so früh abreisen mussten? Er antwortet, dass eine dringende Angelegenheit seine sofortige Anwesenheit erfordert. Dann frage ich ihn, ob das Flugzeug ihm gehöre und seine antwort lautet, das es Firmeneigentum wäre. Es scheint ihn zu freuen, dass ich Interesse zeige und er fragt mich, ob er es mir zeigen solle. Ich verneine und sage etwas später, denn ich bin noch nicht ganz wach. Daraufhin versucht er mich zu ärgern, indem er mich fragt, ob ich denn keine Frühaufsteherin sei? Ich frage ihn im Gegenzug, wie er darauf kommen würde und er gibt grinsend von sich, dass ich den Eindruck erwecke.
Doch bevor ich antworten kann kommt Natalia mit dem Frühstück und unterbricht uns. Während sie es serviert sucht ihr Blick wieder Christians Blick, doch der ignoriert sie. Sein Blick ist auf mich gerichtet!
<< Ha! Da hast du es! Der interessiert sich nicht für Dich! Also stell einfach nur das Tablett ab und begebe dich wieder in deine Kombüse! >> faucht und lacht triumphierend meine innere Göttin und vollführt einen Freudentanz...
Mein Unterbewusstsein mahnt sie << Freu dich mal nicht zu früh! Noch hat er nichts in dieser Richtung gesagt >>
<< Spielverderberin!! Wie kann man nur so pessimistisch sein? >> ruft meine innere Göttin meinem Unterbewusstsein zu
Christian beginnt zu frühstücken und ich nehme mir einen Teebeutel und halte ihn in das heiße Wasser einen kurzen Moment und lasse ihn dann kurz ziehen, bevor ich einen Schluck nehme. Christian beobachtet mich weiterhin und ich erkläre ihm, dass ich den Tee zwar stark mag, aber nicht zu stark. Er nickt.
Er fragt mich, ob ich nicht doch etwas essen möchte? Doch ich verneine und sage ihm, dass ich später etwas essen werde. Er nickt wieder. Jedoch scheint er nicht damit zufrieden zu sein und wendet seinen Blick von mir ab.
Oh je! Hoffentlich habe ich jetzt nichts falsch gemacht?
Nach dem Frühstück, das wir schweigend zu uns genommen haben lehne ich mich in dem Sitz zurück und schlafe ein.
Als ich das nächste Mal erwache liege ich in einem Bett und bin zugedeckt. Neben mir liegt Christian und schläft tief und fest. Mit dem Gesicht zu mir. Ich habe nun die Gelegenheit ihn das erste Mal eingehend zu betrachten. Im Schlaf wirkt er entspannter und jünger. Seine sinnlichen Lippen sind leicht geöffnet, seine Haare zerzaust. Wie kann jemand so schön sein?
Als es an der Tür klopft regt er sich sofort und setzt sich auf.
Nach einem „Herein" betritt Taylor die Kabine und teilt uns mit, dass wir in 20 Minuten landen werden. Christian nickt und Taylor verlässt die Kabine.
„Gut geschlafen?", frage ich ihn.
„Ja! Erstaunlicherweise!", gibt er etwas überrascht von sich.
„Wie haben Sie geschlafen Ms. Steele?"
„Sehr gut Mr. Grey!", antworte ich ihm lächelnd.
Das scheint ihn zu freuen und er reicht mir die Hand.
„Na komm. Wir müssen an unsere Plätze."
Ich schwinge die Beine über die Bettkante und bemerke, dass ich keine Schuhe anhabe. Fragend sehe ich ihn an und er reicht mir meine Schuhe. Beim hinausgehen nehme ich meine Jacke und ziehe sie an.
Die Landung in Seattle verläuft ohne weiteres und als wir das Flugzeug verlassen stehen auch schon zwei Wagen bereit. Ein wenig verwirrt schaue ich Christian an und dann erklärt er mir, dass ihm leider die Zeit fehlt mich nach Hause zu begleiten. Er bedankt sich jedoch für die sehr schönen Tage die er mit mir verbringen durfte und sagt mir, dass er sich bei mir melden würde. Er nimmt meine Hand und begleitet mich zum Wagen. Er zieht mich zu sich ran und gibt mir einen Kuss, der mir wieder den Atem nimmt. Christian verabschiedet sich mit einem lächeln und mit
„Ciao, Ciao Baby!"
Dann steige ich ein und werde nach Hause gefahren.
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Sie die Sub,Er der Dom
FanfictionIst das,was man zu sehne glaubt immer die Wahrheit?Kann auch ein Christian Grey noch überrascht werden?Doch wie passt Ana da mit hinein?Wo ist der Zusammenhang?Kann Christian Ana helfen ein lang gehütetes Geheimnis zu verarbeiten?
