Chapter 81

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30.06.2016 ; 14:11 Uhr

~400.000 Reads..Danke! <3

Alexanders Perspektive

"Lass mich raten, du standest so lange vor der Tür, bis irgendeine Situation perfekt für einen dramatischen Auftritt gepasst hat?" gehässig lächelte ich die Person an, die den aller größten Kratzer in meinem Herzen geritzt hatte und legte meine Hand fester um Jolieks Bein "ich will meinen geliebten Exmann ja nicht langweilen" Myra ging auf ihren hohen Schuhen die laut auf den Boden fielen auf den freien Sessel zu und setzte sich geschickt in dem langen Pullover Kleid hin und überschlug ihre langen weißen Beine, die wahrscheinlich 80% ihrer Körpergröße ausmachten. Ihre braune Kontaktlinsen wirkten als einziges warmes Element in ihrem Gesicht ein wenig fremd, machten aber ihre sonst so tod wirkende Aura lebendiger. "Warum bist du hier, Myra?" ich versuchte mich auf die stechenden Augen von Shanes Mutter zu konzentirieren, doch unter meiner Handfläche spürte ich wie Jolieks Bein zitterte und ihr ganzer Körper unter Spannnung stand "ich bin gleich wieder weg, darf ich bitte 3 Minuten alleine mit dir reden?" "natürlich". Genervt stand ich auf und knöfpte mein Jackett wieder zu und streckte ihr meine Hand entgegen um ihr in den Hohen schuhen hoch zu helfen, weil ich eine schwangere Frau nicht noch ins Krankehaus bringen wollte.

Jolieks Perspektive

Als ich sah wie Myra ihre langen Finger in die von Alexanders legte fing mein ganzes Blut an zu kochen und als sie sich dann auch noch zur Seite drehte und ich die kleine Wölbung unter ihrem Pullover sehen konnte, spürte ich sofort Alexanders Blick der auf ihren Bauch lag und dann den Gesichtsausdruck, der mehr über ihn aussagte, als jeder Blick den er Shane schenkte.

Er guckte sie nicht abwertend an, auch nicht distanziert, nein sein Gesichtsausdruck wurde kurz liebevoll und wand sich dann mit so etwas wie Schmerz wieder ab und guckte ihr in die Augen "das Kind könnte deins sein, es könnte dein kleines Baby sein was sich gerade in meinem Bauch entwickelt und auf deine Stimme hört". Myra führte Alecs Hand an ihren Bauch und guckte ihn intesiv an, woraufhin ich fast aufgesprungen wäre und ihr Gesicht zerkratzt hätte. "Ja, das könnte es" geschockt guckte ich Alexander an, der seine Hand weg zog und mich anlächelte "aber meine Zukunft sitzt gerade auf dem Sofa neben meinem Onkel und wartet das du wieder verschwindest, genau wie ich".

Alexanders Perspektive

Ich nickte noch kurz Howard zu und verschloss dann hinter Myra und mir die Tür und steurte mit ihr auf den einigen Konferenzraum  in meinem Stockwerk zu und öffnete die Tür, wo schon ein älterer Mann in schwarezn Anzug stand und sich zu mir umdrehte. "Du willst mich verarschen" wütend drehte ich mich zu Myra die in den Raum trat und belustigt die Tür schloss "Alexander, darf ich dir Robb Clamston vorstellen". Myra schlich um mich rum und ging zu dem alten Mann und schmiegte sich an seine Seite, was nicht wie sonst ein seltsames Gefühl in mir auslöste sondern Hass, Hass auf sie, auf ihn und unfairer weiße auf das Kind in ihr. "Robb, das ist Alexander Carlos Leon und Shanes Vater" ich kannte Robb von vielen Zeitungen, Events, Geschäften und als Freund von Myras toten Vater, er war ein sehr erfolgreicher Mann in New York, doch er hatte es nie geschafft auch außerhalb seiner Heimatstadt Fuß zu fassen. "Robb, es freut mich aunahmsweiße keineswegs sie wieder zu sehen, dennoch freue ich mich das jemand anderes der Frau das Leben finanziert" gehässig lächelte ich Robb an, der seine ausgestreckte Hand wieder sinken ließ und klugerweiße kein Wort aussprach. "Alec, ich möchte dir dein Leben nicht zur Hölle machen, ich will das du glücklich bist" Myra ging auf mich zu und gucke mich so an, wie sie es früher auch immer tat. Nur sie war nicht mehr die Frau die sie war und ich nicht mehr der Mann, der diesen Blick liebte. "Ich habe viele Fehler gemacht und ich habe dir gesagt das ich weggezogen bin und das war die Wahrheit, doch ich würde dich gerne darum bitten mir den Kontakt zu Shane zu erlauben" "und den Konatkt zu mir und meinem Kind" Robb guckte mich kleinlaut an, seine ganze Körperhaltung sprach aus das er Angst vor mir hatte "ich bin nicht wie du Myra, ich bin ein guter Mensch und gute Menschen wollen das beste für ihr Kind. Du darfst Shane immer sehen und auch Robb darf es, aber nur unter meiner Anwesenheit und in der von Joliek" Myra guckte mich fassunglos an und lachte dann laut los "ich darf mein Kind nur sehen, wenn die Schlampe die du vögelst dabei ist?" "du nimmst deinen Vater doch auch mit" mit einem kalten Blick grinste ich Robb zu und verließ dann ohne mich umzudrehen den Raum und machte zu Kira eine Handbewegung, dass sie die beiden raus begleiten soll.

Ein kluger Mensch ist nicht der, der immer an seine Vergangenheit denkt, ein kluger Mensch ist der der nach seiner Vergangenheit immer noch laufen kann, auch wenn er für immer einen Schaden davon tragen wird.

Ein schlechter Mensch ist nicht der, der den anderen den Fall wünscht, sondern der der das Bein zum Fall stellt.

Und ein guter Mensch ist der jenige, der immer Menschlich handelt.

Jolieks Perspektive

Nervös ging ich auf und ab und guckte Howard an, der Seelenruhig auf der Couch saß und mich besorgt anstarrte. "Machen sie sich keine Sorgen, Alexander ist ein sehr Ehrenhafter Mann" "Liebe hat nichts mit Ehre zu tun" ängstlich guckte ich auf die Tür, die endlich aufsprung und das Gefühl der Macht in den Raum zurück brachte. Es gibt nicht viele Menschen die so eine Macht austrahlen, dass sich die ganze Atmosphäre in dem Raum ändert, doch Alexander hatte diese Kraft alleine schon in seinen Augen.

Alexanders Perspektive

Sofort als ich Jolieks angespanntes Gesicht sah, fiel die Maske ab, die ich selber versuchte zu glauben. Meine Sieges Sicherheit brach in einem zusammen und meine Gefühle lösten sich von meiner Fassade ab. "Howard, kannst du bitte gehen" ich versuchte zwanghaft meine Stimme zuhalten und meine Haltung nicht vor Howard sacken zu lassen, doch sobald er aufstand und Joliek merkte das es mir nicht mehr gut ging schlug mein Herz das dreifache seines normalen Taktes. Mein Körper fing zu glühen und meine Augen wurden immer schwerer und waren so heiß, das selbst die Tränen die sich immer weiter bildeten sofort verdampften und meine Beine die Last meiner Gefühle nicht mehr tragen konnten. Ich liebte sie nicht mehr, doch sie war mal meins, sie liebte mich einst. Jetzt steht sie hier mit einem Kind im Bauch und einen anderen Mann und hat mich für immer abgeschrieben. Es ist nicht so, dass ich neue Erkenntise gesammelt habe, aber Menschen kommen nicht damit klar ersetzt zu werden, auch wenn sie ihren alten Platz nicht mehr wollen.

Jolieks Perspektive

Alexanders Augen wurden erst glasig und fingen anschließend an hell zu leuchten. Seine Beine sackten auf die Knie und sein ganzer Körper fing an in einem der intesivestästen Farbe zu leuchten, die ich jemals sehen durfte. Howard ging neben seinem Neffen in die Knie und wollte ihn auf die Schulter fassen, doch sofort als er Alexanders Haut streifte zuckte Alec zurück und sein Körper wurde wieder normal, nur seine grünen Augen strahlten auf mich und waren voller Tränen "ich kann nicht mehr Joliek..."

Tut mir leid, ich wollte heute eigentlich ein anderes Kapitel schrieben, aber irgendwie kam das dabei raus. Ich hoffe ihr mögt es trotzdem was ich heute geplant hatte, kommt dann nächstes mal :) <3

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