Chapter 84

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27.07.2016 ; 13:54 Uhr

~800.000 Reads, ich weiß nicht wie andere so etwas empfinden, aber ich platze vor Fröhlichkeit. Danke, wirklich.

Jolieks Perspektive

Das laute Knacken der Steine unter den schweren Reifen, des schwarzen Geländewagens, und die immer größer werdende Außenseite meines neuen Zu Hauses, waren wahrscheinlich einer der Sachen, die ich ab heute jeden Tag erleben durfte und auch unbedingt wollte. Vor mir offenbarte sich ein großes graues Haus, was aus vielen Fenster seiten und großzügigen Stein Verzierungen bestand, und mich mehr überraschte als es sollte. Ich wusste das Alexander sehr viel Geld besaß und mir war auch klar, dass er gerne schnelle Autos fuhr, doch das er sein Geld für so etwas Klischee mäßiges wie ein Haus hinaus schleuderte, war mir neu.

Trotz der Unmengen an Kosten, die dieses Haus wohl gerade so verschluckte, war es wunderschön. Ein hoher Stahl Zaun zog sich um das ganze Anwesen und vor der abgewinkelten Hausfront, wo auch die Haustür ihren Platz fand, stand eine offensichtliche Alarmanlage, die in regelmäßigen Takt rot blinkte. "Villa de Leon & Aiden" Alec parkte sein Auto direkt vor dem Haus und stieg mit einem großen Strahlen im Gesicht aus und öffnete dem kleinen Kampf Zwerg die Auto Tür. "Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil es so teuer aussieht" klein laut hüpfte ich aus dem hohen Auto und half Alexander, Shanes komplizierten Kindersitz zu öffnen, und lächelte beide Männer an "das liegt daran, dass ich da noch mit Myra zusammen war, sie legte Wert auf Luxus ". Vorsichtig hob ich Shane aus dem Sitzt und setzte ihn sofort auf den Boden ab, als er anfing rum zu zappeln "und du? legst du Wert darauf?". Neugierig beobachte ich Shane der auf das Haus zu rannte und seinen Vater und mich sichtlich ignorierte. "Ich bin ein Mensch Joliek, und Menschen sind gierig und bekommen nie genug und wollen alles, ich würde mir selber etwas vormachen, wenn ich sage, dass ich Luxus nicht mögen würde". Nachdenklich schloss ich die Hintertür des Autos und ging auf Alexander zu, der wie immer einen teuren Anzug für die Arbeit trug, und eine große Uhr sein Handgelenk zierte "ich verliere bei dir das Gefühl, dass mein Job relevant ist. Egal wie viel ich für mich selber erreiche, es ist rein gar nichts neben dir und dadurch kommt es mir so lächerlich vor".

Alec guckte mich erst bedenklich an und ging dann stöhnend auf mich zu, und zog mich nah an sich "ich möchte dich nicht anlügen, ich fühle mich nicht wohl dabei, dass meine Freundin in meiner Firma arbeitet" verständlich nickte ich und wollte wieder zum reden ansetzen, doch mein Firefly schüttelte schnell seinen Kopf. " Du bist ein freier Mensch und ich werde dir nie etwas in dieser Hinsicht vorschreiben, aber du hast ein abgeschlossenes Studium und ich würde dir ein gutes Zeugnis für deine Zeit bei uns schreiben, danach kannst du das machen, was dich ausfüllen würde". Alec legte mir seine großen Hände an die Wangen und guckte mir tief in die Augen "du bist noch so jung und du sollst so glücklich sein, wie ein Mensch es sein kann" . Lächelnd merkte ich wie sich wieder das bekannte warme Gefühl in mir ausbreitete und mir Tränen in die Augen stiegen "ich würde gerne an deiner Seite sein Alexander, ich will etwas tun, was dich stolz machen würde" "du sollst nicht mich stolz machen, du sollst dich stolz machen". Alec beugte sich zu mir vor und küsste behutsam meine Lippen und strich mit seiner Hand durch meine Haare "das was mich stolz macht, steht jeden Tag an seinen Schreibtisch und strahlt Macht, Selbstbewusstsein, Stärke und Sicherheit aus, ich bin lieber die Frau die stolz auf ihren Mann ist". Alec schüttelte den Kopf und lies mich wieder los und damit wehte der Wind wieder mit freier Bahn auf meinen Körper "du bist so vielmehr als das, wann wirst du das sehen? sehen, dass nicht ich der bessere von uns beiden bin? du bist eine eigenständige Person, du kannst so viel machen, warum bin ich das einzige was dich interessiert? du musst dich nicht mir unterordnen, dass klingt so schrecklich sexistisch" genervt ging ich ein Schritt zurück und verlor mich in den Blick auf den kleinen See, der direkt neben unseren neuen Haus war und da wurde mir vieles klar.

Das ist jetzt unser Haus, Alexander, Shane und mein Haus. Das was ich gerade im Leben habe, besitze  ich wegen einer kleinen Konversation in Chris Büro. Das was ich spüren darf, was ich leben darf, ich alles andere als das normale Leben. ich habe einen Luxus, der noch viel ungewohnter für mich war, als Alec es alleine schon ist. Ich hasse Klischees und lebe in einem, ich bin genau die Person, die immer in Büchern ist. Nur Alec ist anders, deswegen ist er da was mich anzieht. Er ist das was ich sein will.

"Ich habe so lange für meine Ausbildung geschuftet und das nur aus dem Grund, weil ich nie wusste was ich wollte, und mir das einen guten Arbeitsplatz Versprechen konnte" Alexander zog die Augenbrauen hoch und lehnte sich angespannt an sein Auto "du hast für etwas Jahrelang studiert, was du nicht einmal gerne tust?". Stumm nickte ich und lehnte mich neben ihn an sein Auto "gibt es nichts, was du erreichen möchtest, ganz egal ob es wahrscheinlich ist oder nicht?" Alec drehte seinen Kopf zu mir und küsste mich kurz auf meine nackte Schulter und sah mich liebevoll an. Seine grünen Augen versetzen mich immer wieder in einem Zustand, der noch keine Namen trug, der mit keinem Verb, Adjektiv oder Nomen beschreiben werden konnte. "Seit dem ich dich kenne, wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dich und andere einfach so heilen zu können" Alec lachte und guckte traurig zum Boden "viele Menschen kommen einmal an den Punkt, wo sie die ganze Welt ändern wollen und die Tiere retten wollen, und die meisten bleiben bei diesem Punkt bzw. bei diesem inneren Drang. Ich wünsche mir manchmal die Ausdauer zu haben ,Veganer zu werden und jede Krankheit besiegen zu können, Hunger zu stoppen und das ganze Programm" "aber?" er wusste genau was ich dachte, er fühlt genau das gleiche wie ich "aber dann erscheint es mir als so riesiges Projekt, dass ich aufgebe ohne anzufangen, aber jeder kleiner Schritt der etwas gutes bedeutet, ist viel Wert".

Nachdenklich überlege ich was mich ausfüllen könnte, aber er hatte recht, die Schwierigkeit von solchen Unternehmungen, lässt einen eingeschüchtert wieder zurück gehen, ohne die Spitze überhaupt von unten sehen zu können. "Ich weiß es, aber lass uns das morgen besprechen" Alec strahlte mich entschlossen an und ließ mich neugierig am Auto stehen und ging auf unser neues Zuhause zu. "Jetzt will ich es wissen!" laut rief ich Alexander hinter her und folgte ihm schnell "morgen erst, heute ist Arbeit ein tabu Thema".

Gerade als ich Alexander anmotzen wollte stand ich vor einer ca. 2 Meter großen Haustür, aus einem schönen edlen Metall und las das kleine Schild, was die Klingel zierte und was Alexander lächelnd anguckte.

"Shane, My Wife & i" überwältigt drehte ich mich zu meinem Freund um, der meine Hand nahm und langsam über meine Wange strich "ich bin nicht deine Frau, Alec""stimmt, noch bist du nur meine Mitbewohnerin" böse grinste Alec mich an und zog mich nah an sich und beugte sich lachend zu mir runter "ich liebe dich". Alecs vollen Lippen streiften meine und automatisch wanderten meine Hände in seine weichen Haare und mein Herz schlug im Taktes, von einer laufenden Tätowiermaschine. Rasend schnell.

Die Wärme die Alecs Körper ausstrahlte, war nichts gegen die Wärme die sich um mein Herz herum bildete und das Gefühl der Geborgenheit, die er mir schenkte. Langsam bewegten sich unsere Lippen miteinander und ich konnte sein Zungenpiercing an meiner Lippe spüren, was bei mir zuerst eine Gänsehaut verursachte, aber mir dann anfing zu gefallen. Als Alecs Hände über meinen Körper wanderten löste ich mich lächelnd von ihm und guckte ihn das schmollende Millionärs Gesicht "ich liebe dich auch, aber mir wurde eine unglaubliche Haus Besichtigung versprochen" "hiermit verspreche ich dir ein Fabelhaftes Leben und eine ewige Freiheit" lachend boxte ich Alec an die Schulter und küsste ihn noch einmal kurz auf den Mund. "Auf in den Elfenbein Palast" Alec drückte die Türklinke runter und vor mir offenbarte sich sofort ein wunderschönes Wohnzimmer, was mir alle Sinne raubte.

"Willkommen in unserer kleinen Familie" Marcel stand mit Shane an der Hand an der Ecke und grinste seinen kleinen Bruder und mich an "durch dich lebt mein Bruder wieder".

!DER TIERKOPF AUF DEM BILD HÄNGT NICHT IN DER WOHNUNG VON DEN BEIDEN!:D

Falls ihr mal irg. wissen wollt über mich oder Geschichte immer ab damit in die Kommenatre :D

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