"Joliek?" das leise Klopfen an meiner Tür riss mich aus meinen kleinen Heul Anfall, den ich bekam, nachdem ich mir ein Bild von meinem Vater anguckte.
Lenard Aiden war leider das erwachsene Ebenbild meines großen Bruders, und somit Stimmte mich Nethans besorgtes Gesicht, nur noch trauriger. "Ich wollte eigentlich sagen, dass ich jetzt fahren muss...aber ich will dich so nicht alleine lassen" Nethan hatte eine schwarze lockere Hose und ein graues Tshirt an, er war also bereit für den kurzen Flug "schon okay Nev, mir Gehts gut aber komm mich bald wieder besuchen" ich wischte mir meine feuchten Wange ab und umarmte mein Bruder so fest ich konnte. "Jenny ist bei Marcel, ich will dich wirklich nicht alleine lassen, aber mein Flieger hat viel gekostet" Nethans braunen Augen füllten sich ebenfalls mit Tränen und mir brach mein Herz direkt wieder in zwei. "Ich liebe dich Nethan, aber hau jetzt bloß ab, und ruf mich an wenn du landest" "ich dich auch kleine" noch einmal bekam ich eine feste Umarmung von den nicht mehr so kleinen Nethan und dann ging er winkend aus meinem Zimmer. Kurz nachdem die Haustür ins Schloss fiel, wurden meine Beine immer weicher und brachen letztendlich zusammen.
"Du bist das wunder schönste was ich je gesehen habe, ich hab dich lieb und Mommy auch. Ihr beide seit wunderschön" Papas leisen Worte hüllten mich jeden Abend in den Schlaf und heute in meinen kleinen Nervenzusammenbruch.
Durch die vielen Tränen und meine verstrubbelten Haare konnte ich nur noch knapp erkennen wie ich langsam aufs Bett krabbelte und dann in meine geliebte Embryo Stellung zusammen kauerte. Es passierte nicht selten, dass mein Dad mich komplett aus der Fassung brachte. Aber würde man einen Menschen sein geliebten Hund oder seine geliebte Katze weg nehmen, wurde der schließlich auch weinen. Schnell guckte ich auf mein Handy und sah das es bereits 8 Uhr war, und Jenny wahrscheinlich heute nicht mehr kam. Also lag ich jetzt hier und heulte alles aus mir raus, nur um dann am nächstes Tag wieder aufzustehen und weiter zu machen, so ist das Leben. Nein falsch, ich mache ja nichts dagegen, so ist mein Leben.
Als ich das nächste mal auf mein Handy gucke war es schon 10 Uhr und ich hatte eine Nachricht von Nethan, wo stand das er gelandet war. Erleichtert atmete ich aus und setzte mich dann wieder aufrecht hin. Durch das viele Weinen war meine Nase komplett zu und ich bekam fast gar keine Luft mehr. "Dieser scheiß" sauer warf ich mein Handy mit aller Kraft gegen die Wand und schon wurde meine Tür aufgerissen, Alec.
"Joliek" Alexander hatte eine Jeans und einen blauen Pullover an, die sich perfekt an ihn an passte, aber was machte er hier? "Was machst du?" meine Stimme klang leise und dann fiel mir wieder ein, wie ich wohl aussehen musste "Nethan hat mich angerufen, er hat sich Sorgen gemacht und wie ich sehe zurecht". Alec setzte sich zu mir aufs Bett und legte seine Hand auf mein Knie "warum servierst du mich erst ab und bist jetzt doch hier? ich dachte du rennst keiner Frau hinterher?" Alec grinste und entblößt dabei seine süßen Grübchen, die ich zu lieben begann . "Ich renne dir nicht hinter her, ich kümmere mich um dich, weil dein Bruder sich Sorgen macht" er streichelte mir sanft über mein Bein und in mir fing alles an zu kribbeln "willst du mir erzählen warum du weinst?" ich schüttelte den Kopf und guckte zu ihm hoch "ich würde gerne duschen" ich versuchte ihn damit zu sagen, dass er wieder gehen sollte, doch er fing an zu lachen "ich warte hier, nachher kippst du noch um" genervt nickte ich und schlich mich dann mit etwas wackligen Beinen in mein Bad gegenüber.
Alexanders Perspektive
Nachdem das Nervenbündel im Bad war zückte ich mein iPhone und schrieb Nev schnell "Bin da, du hattest recht, sie sieht miserabel aus". Nachdem ich die Nachricht versendet hatte griff ich nach Jolieks Handy und entsperrte ohne jegliche Schuldgefühle ihr altmodisches Handy und ging auf ihr Whastapp um Jennys Nummer zu suchen, eigentlich wollte ich Jenny nur schreiben, dass ich heute hier schlafe, doch der Chat zwischen den beiden empupte sich als interessanter.
Jenny: Vergesse ihn, Schatz. Ich meine ja er ist heiß und reich, aber irgendwie ist er komisch.
Joliek:
Jenny! Ich weiß nicht, er ist interessant, aber du kennst mich, ich habe nie einen Freund.
Jenny:
Wird aber Mal Zeit😉
Joliek:
Du bist unmöglich -.-
Ich grinste über Jennys frechen Kommentare und tippte dann schnell meine Nachricht ein "Alec schläft heute hier. Komm ja nicht nach Hause!" ich versuchte Jolieks Schreibweise zu übernehmen und drückte dann auf Senden. Nicht mal eine Minute danach kam schon ihre Antwort " Kondom nicht vergessen!😋" ich fing an zu lachen und legte dann ihr Handy wieder zurück. Interessant sie reden über mich.
Dein Wunsch ist mir Befehl, Miss Collin.
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Touch me - Now
Romansa●Abgeschlossen● -Fantasy u. Romantik- Joliek Aiden ist 24 Jahre alt und ist mit ihrem Bruder Nev in Manchester aufgewachsen, doch Seit dem sie mit dem College fertig ist wohnt sie jetzt mit ihrer besten Freundin Jenny Collin in einen Stadtteil der L...
