Langsam stiegen wir die Treppe nach oben. Meine Beine fühlten sich an wie Pudding. Er schloss die Tür auf, ich ging rein und kickte meine Schuhe von den Füßen. Ich war ja nicht schon verwirrt genug, nein, das musste auch noch passieren. Sollte ich es ihm erzählen? Eigentlich ist es nicht wichtig... andererseits, ich würde es wissen wollen. Gott, dieser Tag war komplett für die Tonne. Ich massierte meine Schläfen während ich mich gehen die Wand lehnte. Starke Arme legten sich um meine Taille. Er vergrub sein Gesicht in meiner Halsbeuge und meine Knie, die eh schon schwach genug waren, gaben noch ein Stück mehr nach.
"Ist alles in Ordnung bei dir?" fragte er flüsternd. Ich atmete ein mal tief ein und aus, konzentrierte mich auf seinen atmen, der meinen Hals striff. Wie ein Schleier der Liebe.
Ich legte meine Hände um sein Gesicht und küsste ihn. Lange und voller Leidenschaft. Ich spürte eine Mischung aus Entspannung und Nervosität in seiner Umarmung. Sein Griff wurde fester und ich entspannte mich in seinen Armen.
Ein knistern lag in der Luft, und ich bildete mir ein, es zu hören. Mein Herzschlag verdoppelte sich, ich hatte das Gefühl, das Blut durch meine Ohren Rauschen zu hören.
In mir explodierte alles, plötzlich fühlte ich Hitze und Kälte gleichzeitig. . Alles mögliche an Gefühlen schien 100fach verstärkt. Meine Gedanken rasten hin und her, zum Brief, zum Unterricht, zu dem Kerl, zu meiner Panikattacke. Ich griff fester um ihn, meine Hand rutschte unter sein Shirt. Ich war so wütend auf mich und auf die Welt. Aber vorallem war ich drauf und dran alles so hinzukriegen, wie ich es immer wollte. Seine Hände glitten meinen Rücken hinunter und ich fühlte mich als würde ich schweben. Sanfte Küsse liebkosten meinen Hals. Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Ich spürte seine Hände an meinem Po und hielt für einen Moment den Atem an, dieser Zug in meinem Unterleib, ich hatte das Gefühl gleich umzufallen. Als hätte er meine Gedanken gelesen, griff er unter meine Knie und hob mich hoch. Meine Finger vergruben sich in seinen Haaren und ich drückte meinen Körper näher an ihn. Es war, als würden mit jeder Berührung von ihm, meine Sorgen nach und nach verschwinden, sich einfach in Luft auflösen. Er trug mich ins Schlafzimmer und ließ mich vorsichtig aufs Bett fallen. Wie viel Grad hatte es? Es fühlte sich nämlich an, als wäre ich in einem Dampfbad. Er sah mir kurz in die Augen bevor er anfing meinen Hals entlang küsse zu verteilen. Langsam glitt seine Hand unter mein Shirt. Mein Atem ging flach und mein Herz beschleunigte den Schlag erneut, mit jeder Sekunde die verging. Ich zog ihm das Oberteil über den Kopf und machte mich an seiner Hose zu schaffen. Mir war gerade alles egal. Ich wollte nur nicht, das er aufhört. Er ließ mich vergessen und das war gut. Er nahm mir all meine Gedanken, meine Sorgen, die ganze Verwirrung. Er küsste mich den Hals entlang, mein Brustbein hinunter bis zu meinem Bauch. Gänsehaut überkam meinen Körper. Das Rauschen in meinen Ohren würde lauter und das Ziehen in meinem Unterleib stärker. Ich wollte ihn ganz nah bei mir haben, ich wollte ihn spüren. Ich vergrub meine Hände in seinen Haaren und versuchte mich zu beruhigen, aber vergebens. Meine Haut stand in Flammen. Ich drehte mich und saß auf ihm während ich ihn küsste und seine Hände meine nackte Haut streiften. Er stöhnte leise auf während ich seinen Hals liebkoste. Man konnte meine Gier nach mehr schon fast in der Luft greifen.
"Schatz.. hör auf bitte.." winselte er.
Aber ich machte weiter, ich wusste warum er das sagte. Ich hatte ihn so lange Zeit schon hingehalten, so lange verunsichert. Ich hatte ihm das Gefühl gegeben, ich sei unnahbar. Aber ich war endlich soweit. Ich ließ meine ganzen Ängste hinter mir. Alles was mich verunsicherte war plötzlich wie in Luft aufgelöst. Und so passierte es. In dieser Nacht, nach all diesen seltsamen Ereignissen. Und ich hätte mir niemals ausmalen können, was für ein Gefühl das war. Aber vor allem, hätte ich es mir niemals schöner vorstellen können.
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How he saved me...
Storie d'amoreGeschlagen, missbraucht, hintergangen, vergewaltigt... Ich könnte noch viel mehr Punkte aufzählen die mir in meinem Jungen aber erbärmlichen Leben widerfahren sind. Irgendwann kommst du an einen Punkt im Leben, wo dir alles egal ist. Du suchst nicht...
