Part 47

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Es tut mir leid, ich muss ehrlich sein, ich habe euch total vergessen! Es tut mir leid-.- Ich hoffe es ist nicht alzu schlimm, dafür kommen jetzt öfter Parts;)

„Wo geht´s denn hin?“, löcherte ich sie. „Zum Frisör“, sagte sie und lächelte mich kurz an, dann schaute sie schnell wieder auf die Straße. „Okay“, sagte ich verwundert, aber machte mir keine Gedanken. „Hier, aussteigen“, befahl meine Mum und ich folgte ihr. Wir waren in einem großen und modernen Laden angekommen. „Was machen wir hier?“, fragte ich neugierig. „Du brauchst mal was neues hatte ich den Eindruck“, sagte sie und führte mich in den Laden. „Was kann ich für sie tun“, erklang die Stimme einer älteren Dame. „Sie möchte ihre Haare färben und Extensions“, antwortete meine Mutter für mich. Anscheinend hatte sie einen Plan. Nach fast drei Stunden, hatte sie fertig geföhnt und gestylt. Ich hatte absolut keine Ahnung wie ich aussehen werde, aber ich vertraute meiner Mutter, sie hatte schon immer einen guten Geschmack. Der Vorhang vor dem Spiegel fiel und ich schaute meine Haare an, die sich von Blonden mittellangen in Schokobraune, die mir bis zur Hüfte gingen verwandelt hatten. „Wow“, murmelte ich atemlos. „Du siehst wunderschön aus“, sagte meine Mum, „Die Veränderung hat dir gut getan“.

„Das war ein gelungener Shopping-Ausflug oder nicht?“, fragte meine Mum. „Auf jeden Fall“, stimmte ich ihr zu und trug mit ihr die vielen Tüten nach oben in mein Zimmer. Sofort fing ich an meine Kleider zu sortieren, alte raus und die neuen rein. Das was ich nicht mehr anzog, zur Kleidersammlung und somit war wieder Platz im Schrank. „Danke Mum“, sagte ich und nahm sie fest in den Arm. „Ich tue alles um dein Lächeln zu sehen, das weißt du“, sagte sie und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Komm runter wenn du fertig bist“, sagte sie und verließ mein Zimmer. Erschöpft von dem Tag ließ ich mich aufs Bett fallen und zog mir einen Schlafanzug an. Ich hatte Justin´s Sachen aussortiert. Nicht weggeschmissen, aber nach unten in den Keller gebracht. Meine Mum hat gemeint, es wäre besser für mich. „Tadaaa“, sagte ich lachend als ich vor der Couch stand, auf der meine Mum saß und ihr meinen neuen Schlafanzug präsentierte. „Gut siehst du aus“, sagte sie und klopfte auf den Platz neben sich. Wir schauten noch einen Film gemeinsam, aber ich ging dann auch schon früh schlafen, da ich so müde war, wie lange nicht.

Es waren wieder ein paar Wochen vergangen und die Ferien waren fast herum. Ich dachte kaum noch an Justin, sagen wir´s so, jedenfalls weniger und ich hatte wieder gelernt wie man lacht, trotzdessen viel es mir schwer Abends einzuschlafen ohne ihn... „Hallooo?“, fragte Leo und fuchtelte vor mir mit der Hand herum. „Sorry“, sagte ich und umarmte sie. „Bis Morgen“, sagte ich. „Hä?“, fragte sie verwirrt. „Wir gehen doch ins Kino“, erinnerte ich sie. „Stimmt, hätte ich glatt vergessen“, sagte sie, „Wir sehen uns dann Morgen“, sagte sie und verschwand in ihrem Haus. „Jaa love you“, rief ich ihr nach und sie winkte mir noch kurz von ihrem Küchenfenster aus.

„Hey“, begrüßte ich meine Eltern. „Hallo“, antworteten sie im Chor. „Rate mal wer wieder da ist“, sagte meine Mum und ich schaute sie an, als wenn sie drei Köpfe hätte. Mein erster Gedanke ging ungewollt an Justin, doch den beseitigte ich sofort wieder und dachte nach. „Ella“, fragte ich und in dem Moment umarmte sie mich von hinten. „Hi Sis“, sagte ich und drückte sie ganz fest. „Wie war´s bei Brita?“, fragte ich, unserer Tante aus Deutschland. „Es war der Hammer, dort ist es einfach ganz anders“, schwärmte sie. Direkt griff sie nach ihrem Foto und zeigte uns Bilder. „Da waren wir in Berlin, das ist eine wahnsinns Stadt“, erzählte sie und zeigte uns ein Bild von ihr und im Hintergrund sah man das Berliner Stadttor. „Du hättest du dich aber echt mal melden können, du erlebst so schöne Sachen und wir...“, sagte ich und schaute in ihre stechend blaue Augen. „Tut mir leid“, sagte sie, „Aber ich hab so viel erlebt und war mit dem Kopf meistens wo anders und zwei drei mal habe ich ja auch angerufen, nur du warst nie da“. „Stimmt“, sagte ich und sie führte ihre Tour durch Deutschland auf dem Foto weiter. „Ja, und da waren wir in Köln am Dom“, sagte sie und gab den Foto herum, sodass jeder mal schauen konnte. „Am letzten Tag waren wir in einem Park, Europapark glaube ich“, erzählte sie weiter, „Es war wirklich toll und ich kann sogar ein bisschen Deutsch“. „Sag mal was“, forderte ich sie auf und sie musste erst einmal überlegen. „Ähmm was soll ich denn sagen?“, fragte sie schüchtern. „Keine Ahnung irgendwas halt“. „Ich heiße Ella und wohne in Kanada“, stotterte sie und ich muss sagen, das hört sich total ungewohnt an. Ich lachte sie erstmal aus, weil das mit ihrem Akzent zu komisch klang. „Das nächste mal gehst du mit“, sagte sie. „Gerne“, sagte ich und umarmte sie nochmal. „Alles klar bei euch?“, fragte sie und meine Eltern nickten. „Alltag eben, wir erleben nichts so spannendes wie du mein Kind“, sagte unser Vater und strich über ihr Haar, das sehr lang geworden ist. Allgemein hat sie sich verändert in der Zeit. „Gut siehst du aus“, sagte ich. „Danke, du aber auch meine große Schwester“, sagte sie. „Ich war heute beim Frisör“, sagte ich stolz. „Cool, also doch Neuigkeiten“, sagte sie. „Wie geht´s eigentlich Justin?“, fragte sie und versetzte meinem Herz einen kleinen Stich. Meine Mum schüttelte den Kopf und Elena war ganz verwirrt. Ich ging nach oben in mein Zimmer. Sie konnte zwar nichts dafür, aber ich war eben immernoch nicht gut auf ihn zu sprechen. „Alles klar?“, fragte meine Mum und kam zu mir. „Mir ist eingefallen, du wolltest mir noch etwas über ihn sagen, schon vor Wochen“, sagte ich und sie nickte. „Und?“, fragte ich und schaute sie an. „Er...er ist Tod, ich habe die Anzeige in der Zeitung gesehen und die Berichte im Fernsehen“.

Und für die, die es interessiert, ich war in Frankfurt bei Miley*-* Ich will damit nicht angeben oder sonst was, ich freue mich einfach nur so das ich sie gesehen hab und es war wirklich total geil! She´s the Queen!;)

Stay away from him!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt