Ein perfekter Moment

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J pov.:

Es waren ein paar Stunden seit unserer Ankunft hier vergangen.
Betts und ich hatten unseren Spaß, haben das Gepäck verstaut und etwas geschlafen. Ich wurde gerade erst wach.

Ich wollte mich an Betts kuscheln, als ich spürte das niemand neben mir lag.
Vor schreck riss ich die Augen auf.
"Betty" rief ich. Es kam keine Antwort. Schnell stand ich auf und rannte aus dem Zimmer.

F!ck! Was ist wenn sie sich verletzt hat oder sich etwas antut.

Ich rannte wie ein verrückter durchs ganze Haus, zuerst in die Badezimmer, dann in die Schlafzimmer und als letztes in die Küche und ins Wohnzimmer. Keine Spur von Betty.
Ich merkte wie meine Augen feucht wurden, schnell blinzelte ich die Tränen weg.

Meine letzte Möglichkeit war draußen nach zusehen.
Bitte lass sie hier sein.
"Betty" brüllte ich so laut ich konnte. Immer noch keine Antwort.
Scheiße!

Ich wollte in den Wald rennen und nach ihr sehen, doch in diesem Moment viel mir ein das ich noch nicht am Steg nach gesehen hatte.
Schnell lief ich rüber zum See.
Ich atmete erleichtert auf.

Da saß sie. Am Ende des Stegs mit dem Blick auf die Berge gerichtet, eingewickelt in einer Decke.
Ich fing an zu lächeln.
Langsam ging ich auf sie zu und setzte mich neben sie dabei legte ich meinen Arm um sie.

"Hey" hauchte ich ihr ins Ohr.
Sie legte nur den Kopf auf meine Schulter.
Der Moment war perfekt und ich wusste er würde immer in meinen Erinnerungen bleiben.

"Worüber denkst Du nach" fragte ich sie leise.
"Übers Leben" ihre Stimme war sanft.
Ich gab ihr einen Kuss auf den Haaransatz, dann schaute ich weiter mit ihr in die Ferne.

"Was meinst du mit übers Leben" diese Frage brannte echt auf meiner Zunge, also musste ich sie stellen.
Ich spürte wie sie anfing zu lächeln.

"Damit meine ich dich, um genauer zu sein uns"
Ich bekam Panik, will sie Schluss machen?
"Betts muss ich mir Sorgen machen, willst du dich von mir trennen"
Ich war nervös.

"Nein Jug. So war es nicht gemeint. Ich meinte damit, dass ich mir ein Leben mit dir Vorstellen kann, mein ganzes Leben, weil du mein Leben bist"
Sie machte eine kurze Pause.

"Mein Dad ist Tod und ich dachte das wird nicht passieren bevor er Großvater wird, ich dachte er würde mein Studium mit erleben, wie du mir einen Antrag machst, mein Dad hätte dir seinen Segen gegeben, du hättest mich geheiratet und mein Vater wäre der Stolze Mann vorne in der ersten Reihe gewesen, er wäre Großvater von zwei Enkelkindern gewesen, doch so wird es nicht mehr passieren, als ich sah wie mein Vater Tod vor mir lag, zog dieses Leben an meinem Augen vorbei und ich dachte das könnte ich jetzt alles nicht mehr tun"
Sie brach ab.

"Du denkst wir würden gemeinsam eine Familie haben oder besser gesagt du hast gedacht wir würden eine Familie haben"
Ich war verwirrt, ich will mit Betty irgendwann eine Familie gründen, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie das auch will. Oder wollte?
Doch bevor ich weiter reden konnte, fing sie wieder an.

"Zumindest dachte ich das" ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen.
"Ich dachte das würde alles nicht mehr gehen, aber so ist es nicht. Mein Dad würde wollen das ich meinen Traum Mann heirate, mit ihm eine Familie gründe, er würde mir das Glück auf Erden wünschen und das bist du, ich liebe dich Forthyte Pendleton Jones the third, mit allem was ich habe und noch viel mehr, so sehr das es weh tut"
Sie sah mir in die Augen.
Ich wusste nicht was ich sagen sollte.

"Ich dich auch" mehr brachte ich nicht heraus, ich küsste sie. Dann fiel mir auf das sie mich Forthyte nannte.
"Veronica! ich bring dich um" schrie ich. Betty kicherte und küsste mich wieder.

Ich wusste nicht wie sie es machte, aber ich verliebte mich jeden Tag neu in sie und immer ein bisschen mehr.

{Bisher scheint alles ziemlich perfekt in Jugheads und Bettys Leben zu laufen, doch wer weiß was die Zeit noch bringt}

Happy Ending?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt