"Wie geht's dir Jug" während ich ihn fragte fühlte ich seine Stirn. "Ich habe Hunger" er entdeckte die Tüte in meiner Hand. Sofort riss er sie mir aus der Hand.
Er kramte darin rum. Plötzlich hob er seinen Kopf und sah mich mit großen glitzernden Augen an. "Ist das für mich" ich nickte.
In Null komma nichts war auch schon der Burger ausgepackt und er begann ihn gierig zu verschlingen. "Gott hat mir Pops essen gefehlt" schmatzte er. Er brauchte keine zwei Minuten den Burger zu verputzen, dann trank er seinen Milkshake und dann aß er auch schon den zweiten.
Ein lachen konnte ich mir nicht verkneifen. "Was" fragte er während ihm ein Stück Gurke auf der Lippe hing. "Ach nichts" dann stand ich auf. Er hielt meine Hand. "Wo willst du hin"
"Ich hole mir auch was zu essen und zu trinken" er drückte mir seinen zur Hälfte angebissenen Burger in die Hand.
"Hier iss. Bitte lass mich nicht alleine" ich plumpste zurück aufs Bett. "Ist alles in Ordnung, Juggi" er schüttelte den Kopf. "Was ist los, rede mit mir, bitte" ich streichelte seine Hand. "Ich mache alles kaputt, weißt du" er rieb sich den Nacken, es war unangenehm für ihn.
"Nein Jug, sag sowas nicht" er zeigte mir das ich den Mund halten sollte indem er mir seinen Zeigefinger auf die Lippen legte. "Ich bin momentan nicht in der Lage zu fühlen. Sobald ich mich Spritze dauert es ein paar Minuten und dann fühle ich mich kalt und leer. Ich bin dann nicht mehr ich" traurig sah ich ihn an.
"Dann spritzen wir dich nicht mehr"
"So einfach ist das nicht, Elizabeth. Wenn ich es nicht tue, passiert das was du eben mitbekommen hast, die Schmerzen sind unerträglich. Es fühlt sich so an als würde jemand mit einem Hammer gegen meinen Brustkorb schlagen und unter meiner Haut brennt es wie Feuer, alles juckt. Irgendwann kann ich noch nicht einmal mehr laufen oder sehen, dann werde ich bewusstlos. Ich bekomme Fieber und fühle mich als ob ich in einem Ofen eingesperrt wäre "
Ich nahm ihn in den Arm."Dann werden wir dich weiter spritzen. Es ist in Ordnung, Jug." feste drückte ich ihn an mich und gab ihm einen Kuss auf den Kopf. Vielleicht fühlte er gerade nichts, aber meine Liebe war groß genug für uns beide. "Was empfindest du gerade" flüsterte ich.
"Ein warmes wohliges Gefühl, es ist schön, doch es schwächt immer weiter ab. Ich habe Angst" den letzten Satz murmelte er, doch ich verstand ihn. Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und schaute ihm direkt in die Augen. "Es wird alles gut Jug, du brauchst dich nicht fürchten ich bin an deiner Seite und beschütze dich" eine Träne rollte seine Wange hinunter, mit meinem Daumen machte ich sie weg.
"Du bist mein Schutzengel" hauchte er. "Ich liebe Dich, Juggi" er presste seine Lippen auf meine und zog mich in einen Gefühlvollen Kuss. Dabei Strich er mir durch die Haare und ließ mich wohl und geboren fühlen.
"Betty ich li--" fing er an, doch Malachai kam rein. "Cooper, ein Mann namens Evernever wartet unten auf dich" er sah uns beide an. "Oh tut mir leid" dann ging er wieder, ich drehte mich zu Jug. "Was wolltest du sagen" er zuckte mit den Achseln.
"Nichts" sein Blick trug nun eine tiefe Leere, anscheinend haben die Nebenwirkungen nun begonnen. "Ich gehe dann mal schauen was er möchte" brummte ich, doch Jug sah mich nicht einmal an.
Müde lief ich den Hausflur runter. Vor der Haustür stand Edward. "Hey" er klang glücklich, sein Lächeln war ansteckend. Er begrüßte mich mit einer Umarmung, er wollte mich gerade küssen als ich meinen Kopf zur Seite drehte. So traf er meine Wange.
"Alles in Ordnung" ich nickte.
"Woher weißt du wo ich wohne" ich zog eine Augenbraue hoch.
"Mein Dad war eben hier und hat es mir irgendwie später erzählt. Tut mir leid falls ich wie ein Stalker rüber komme" ich schüttelte meinen Kopf.
"Nein alles in Ordnung. Ich glaube dir. Dein Vater ist sehr nett" meine Stimme schien monoton zu klingen, da Edward mich besorgt ansah. "Was ist los, Darling. Fandest du letzte Nacht nicht schön" natürlich fand ich letzte Nacht schön, der Abend war wohl oder übel auf meiner Top Ten list.
"Nein Ed, es war wunderschön" mit großen Augen studierte er mich. "Was ist denn dann los" er legte seine Hand an meine Wange. Ich legte meine Hand auf seine. "Es ist nichts besonderes, ich habe nur viel Stress heute. Das hat aber nichts mit dir zu tun, du bist klasse" seine Lippen bildeten erneut ein Lächeln.
"Wenn etwas ist kannst du mit mir reden" er zog mich an sich und fing an liebevoll meinen Rücken zu streicheln. "Danke" murmelte ich gegen seine Brust.
Er hob mein Kinn an und gab mir einen zarten Kuss auf die Lippen. "Ich glaube du willst alleine sein" ich sagte nichts.
"Wenn du mich brauchst, ich bin nur ein Anruf entfernt" er hielt sein Handy vor meine Nase als Verdeutlichung seiner Worte.
"Ich weiß" er gab mir noch einen Kuss, erneut fühlte ich diese leichten Schmetterlinge, dann verabschiedete er sich und ich ging zurück in die Wohnung.
"Wow Elizabeth, zwei aufeinmal" ich zeigte Malachai den Mittelfinger. "Ein wenig freundlicher hier, wenn ich bitten darf" motzte er, ich rollte bloß mit den Augen. "Aber eins würde ich gerne wissen" setzte er an und winkte mich zu sich.
"Empfindest du was für Mr. Creepy" ich wandte den Blick ab. "Das ist ein eindeutiges, Ja. Scheiße Betty das darf nicht sein" schimpfte er. "Denkst du das weiß ich nicht? Ich kann doch auch nichts dafür. Aber keine Sorge ich ziehe den Plan trotzdem durch"
"Das will ich auch für dich hoffen, denn so wie er dich ansieht scheinst du ihm echt was zu bedeuten" warum sagte Mal mir das, ich hasste es Menschen zu verletzen, vorallem die die mir auch am Herzen lagen. Sehnsüchtig sah ich zu dem Zimmer in dem Jug lag.
Ich steckte wirklich in einer Zwickmühle, dennoch bestand kein Zweifel daran das ich alles für ihn tun würde.
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Happy Ending?
RomanceBughead Story, eine Geschichte die du nicht verpassen willst. Macht euch auf Höhen und Tiefen gefasst, sowie ein kleines bisschen Ja mit einem kleinem bisschen Nein. !!!! Nicht kopieren !!!! #1 bughead 05.12.19 05:59pm
