Es ist meine Schuld

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Ich saß bei meiner Mutter im Krankenhaus an ihrem Bett und hielt ihre Hand, ich wusste nicht wie lange ich schon hier saß und wie lange ich schon wach war, ich wusste nur das meine Mom immer noch nicht die Augen geöffnet hat.

Jug holte mir gerade einen Tee. Er versuchte mich die ganze Zeit zu überreden etwas zu schlafen, zu essen oder etwas zu trinken, letztendlich hatte mein Durst gesiegt, doch essen und schlafen wollte ich immer noch nicht.

Ich stand immer noch unter Schock. Mein Dad war Tod, meine Mom lag im Koma und ich, ich war mir sicher das es der Anonyme anrufer war der das tat und wessen Schuld war es, es war meine. Ich hatte ihm/ihr gedroht, er/sie hatte mich gewarnt und ich wollte nicht hören.

Ich weinte, heftig, doch hatte ich jemals aufgehört? Ich war mir nicht sicher, in den letzten Stunden liefen mir durchgehend Tränen runter. Ich wusste nicht das es möglich war so viel zu weinen.

Plötzlich klopfte es an der Tür, ich wusste das es Jughead war, doch trotzdem machte sich Angst in mir breit.
Ich hatte angst das es nicht Jug war sondern der Anonyme anrufer war.
Ich drückte vor Furcht und Nervosität meine Fingernägel in meine Handflächen und verkrampfte.

Als Jug dann ins Zimmer kam entspannte ich mich wieder.
"Bin wieder da Betts, mit deinem Tee. Hey Was ist los, du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen" er nahm mich fest in den Arm.
"Ich glaube der Tod meiner Eltern ist meine Schuld Juggi"
ich schniefte und vergrub mein Gesicht in Jugs Pulli.

"Hey Nein es ist nicht deine Schuld, du wusstest doch gar nicht das so etwas passiert"
Jug gab mir einen Kuss auf den Kopf.
"Jug ich muss dir etwas sagen--"
Das klingeln von Jugheads Handy unterbrach mich.
"Es ist mein Dad, aber er kann warten"
"Nein Jughead gehe ruhig dran"
Er sah mich nochmal an und ich nickte, dann verließ er den Raum.

Plötzlich klingelte auch mein Handy. Ich fing an zu Zittern und meine Atmung wurde schwer.
Ich holte es aus meiner Handtasche, als ich sah welcher Name auf dem Display war, bestätigte sich mein Verdacht.
'Anonym'

"Hallo Elizabeth, wie geht es Dir? Wie war Thanksgiving"
"Lassen Sie den scheiß, ich weiß das Sie es waren" meine Stimme war wütend, aber ich konnte nicht Lauter werden, weil Jughead vor dem Zimmer stand und telefonierte.
"Wie es aussieht hat dir meine Thanksgiving Überraschung nicht gefallen"
"Ich wusste es war ihre Schuld"
"Oh Elizabeth, es war nicht meine Schuld sondern deine"
"W.. Was nein das... stimmt nicht"
"Doch ist es, es ist Deine Schuld, dass dein Vater Tot ist, es ist Deine Schuld das Deine Mutter im Koma liegt, hörst Du?! Es ist deine Schuld! Ich habe dich gewarnt, du hast nicht gehört, es sind deine Konsequenzen, für deine Taten, also ist es deine Schuld"

Ich brach zusammen und fiel auf den Boden,  er/sie hatte recht, es war meine Schuld, ich war an allem Schuld.

"Und Elizabeth, widersetze dich mir nie wieder. Und wehe du erzählst Jughead oder irgendwem anders, nur ein sterbens Wörtchen. Außer du willst das Jughead etwas zustößt"
Damit legte er/sie auf.

Als ich raus sah und bemerkte das Jughead gerade auflegte und zur Tür rein kam, ich stand  schnell auf und versuchte nicht so auszusehen wie ich mich fühlte.

"Alles okay, Betts" fragte er mich besorgt.
"Ja, ja alles okay" antwortete ich ihm mit einem gespielten Lächeln.
Ich sah das er mir nicht glaubte, doch zum Glück sagte er nichts weiter dazu.
"Was wolltest du mir eben sagen"
"Nicht so wichtig, hat sich schon erledigt" mit einer Hand Bewegung unterstrich ich das, dass Thema gegessen war und ich nicht weiter darüber reden wollte, darauf hin nickte Jug.

Happy Ending?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt