Vor dem Krankenhaus standen nun meine Mutter, Penny und ich. Die Luft war deutlich am knistern und die Stimmung angespannt.
Ich begann jetzt erst wirklich zu realisieren das Jughead aufgewacht war, weshalb ich den Streitereien von Alice und Peabody nicht wirklich verfolgte.
Mir blieb die Luft zum atmen weg, ich fiel auf meine Knie. Freudentränen flossen meine Wangen hinunter und ich starrte zu Boden. "Mein Engel" hallte es in meinem Kopf. Ich sah Jughead genau vor mir. Er war wach gewesen und das erste woran er dachte war ich.
Zwei Hände zogen mich hoch. "Betty" meine Mutter legte ihre Hand an meine Stirn. "Schatz ist alles in Ordnung" ich war an einem Weit entfernten Ort, wo ich ihr nicht antworten konnte. "Coop" hörte ich nun Penny sagen.
Ich wagte es nicht mich zu bewegen, mein Blick fixiert auf den Asphalt unter meinen Füßen. Beide begannen mich zu schütteln, sie rissen mich aus meiner Starre. "J-ja" stammelte ich "Ich bin hier, was ist los"
"Jage mir doch nicht so einen Schrecken ein, liebes" verstört sahen sie mich an. "Jughead ist wach" flüsterte ich. "Ja, Schatz. Das haben wir beide mitbekommen" Penny grinste. "Nenne meine Tochter nicht so, Abschaum" schützend stellte meine Mutter sich vor mich.
"Warum denn nicht, Ali. Eifersüchtig? Das du nicht mehr meine Nr 1 bist" sie lachte höhnisch. Ich kam nicht mit. "Eifersüchtig das ich nicht lache" murmelte Alice. "Ali darling, du wirst immer meine Nummer eins bleiben, versprochen" Penny nahm ihre Hand.
Alice Blick verharrte sich auf die Stelle wo die beiden sich berührten, unfähig auch nur etwas dagegen zu tun. Ich beobachtete die beiden nur still vor mich hin, ihre Augen schnellten nach oben, sie sahen die von Penny. Es schien eine Ewigkeit zu dauern.
Dann schüttelte Alice sich, entriss ihre Hand und ging an mir vorbei. "Elizabeth mitkommen. Du erklärst mir alles zuhause" sie öffnete die Autotür und wartete dort.
"Kommst du nun" rief sie. "Nein, dass wird sie nicht" antwortete Penny für mich. Schockiert schaute meine Mutter mich an. "Sie kommt mit mir, darling" Penny legte ihren Arm um mich. "Das wird sie ganz sicher nicht. Du kannst sie nicht gegen ihren Willen mit dir nehmen" wütend tapste meine Mutter zurück.
"Oh ich mache gar nichts gegen ihren Willen, ist es nicht so Schatz? Du kommst freiwillig mit" der Deal von gestern Abend fiel mir ein. "Betty" meine Mutter klang genervt. "Ich fahre mit, Peabody"
"Na also geht doch. Hörst du Ali, es ist Coops eigener Wille" sie stieg auf ihr Motorrad. "Elizabeth" hauchte meine Mutter. "Es tut mir leid, Mom" ich setzte mich hinter Penny. "Ich werde dir alle erklären versprochen"
Sie startete das Motorrad und wir fuhren davon. Ließen Alice mit einem leeren Gesichtsausdruck zurück. Ich wusste nicht ob sie nun wütend, verletzt oder enttäuscht war. Wahrscheinlich alles zusammen, aber dennoch brauchte ich Hilfe und Antworten und ich wusste das sie mir dabei nicht helfen konnte.
Nur eins ging mir nicht aus dem Kopf. Was war das mit Penny und Alice. Was wenn das was ich Penny damals an den Kopf wurf nicht stimmte und wenn doch nur zum Teil, was ist wenn ich falsche Informationen habe.
Ich hatte damals Fp gefragt, aber er konnte mich nicht angelogen haben oder doch?
Rückblick:
Ich betrat die Küche Fp stand an der Kaffeemaschine und sah sehr konzentriert aus. Wir alle waren in großer Sorge um Jug, wie könnten wir nicht. Er war noch nicht lange im Krankenhaus und es stand schon ziemlich schlecht für ihn.
Ich setzte mich auf einen der Barhocker. "Guten Morgen Fp" Als Antwort zuckte er mit den Schultern, ich vermute das er mich nicht wirklich wahrgenommen hat.
Die Tasse war am überlaufen. "Mr Jones ihre Tasse" rief ich, er fiel aus seiner Starre und nahm schnell ein Tuch. "Morgen Betty, wie lange bist du denn schon hier" er drehte sich um und lächelte mich herzlich an.
"Ein paar Minuten, wie geht es dir" fragte ich ein wenig besorgt. "Genauso wie dir, schätze ich mal" ich nickte verständnisvoll. "Aber ist jetzt auch nicht so wichtig, ich sehe an deinem Gesichtsausdruck das du irgendwas wissen möchtest"
"Da liegst du nicht ganz falsch" ich drehte mich nervös ein wenig mit dem Hocker hin und her. "Rück schon raus mit der Sprache" freundschaftlich stubbste er gegen mein Kinn.
"Ich würde gerne etwas mehr über Penny Peabody erfahren, ich möchte meine Feinde genauso gut kennen wie meine Freunde und ich habe das Gefühl das du mir etwas erzählen kannst" ich zog Fps Kaffee zu mir rüber und nippte dran. Nun war es meiner.
"Peabody huh" er zog eine Augenbraue hoch. "Mhmm"
"Wo fange ich da bloß an" er kratzte sich am Nacken.
"Penny, deine Mom und ich waren ein ziemlich gutes Dreier Gespann. Penn und Ali waren wie Schwestern gewesen und ich stand irgendwo mittendrin" er runzelte die Stirn während er sprach, er sah so angestrengt aus die richtigen Worte zu finden oder nichts falsches zu sagen.
"Zwischen Ali und mir war immer ein wenig mehr als Freundschaft gewesen, ein wenig rumknutschen in der Schul-Abstellkammer, ein wenig fummeln im Trailer" nun lächelte er. "Wir waren unzertrennlich.. Genauso wie deine Mutter und Penny, es war schwierig" nun spannte er seine Muskeln an und legte eine lange Denk Pause ein.
"Wir verstanden uns gut, wir waren dicke Freunde. Nur irgendwann wurde Penny seltsam sie wurf uns Dinge an den Kopf, immer mal wieder so das es nicht auffiel, doch das tat es. Sie wusste nicht das zwischen mir und Ali was lief, dennoch schien sie so eifersüchtig auf uns, obwohl deine Mutter immer mehr Zeit für sie als für mich hatte" Fp reibte sich über die Schläfen.
"Irgendwann kamen Anzeichen das Penny auf mich stand, was wir nicht wussten war das sie..." er machte erneut eine Denk Pause, ich beobachtete ihn still und versuchte jedes seiner Wörter aufzunehmen.
"Peabody war krankhaft in deine Mom verliebt, sie war wie besessen. Es wurde gruselig, sie entfernte sich von uns, aber war uns trotzdem so nah. Sie war überall"
Seine Worte klangen so ehrlich, doch sein Blick war so angestrengt. Ich wusste nicht wieso aber eine Stimme in mir wollte ihm nicht glauben, obwohl ich es tat, ich glaubte ihm. Wieso sollte ich auch nicht?
Es schien nur nicht richtig.
Zurück in der Gegenwart
"Coop wir sind da! Willst du nicht absteigen" so schnell war die Fahrt? "Oh sorry war in Gedanken verloren" schnell stieg ich ab und folgte Penny hoch in ihre Wohnung. Wo wir auf Malachai trafen, der wartend auf den Stufen vor ihrer Wohnungstür saß.
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Happy Ending?
RomantiekBughead Story, eine Geschichte die du nicht verpassen willst. Macht euch auf Höhen und Tiefen gefasst, sowie ein kleines bisschen Ja mit einem kleinem bisschen Nein. !!!! Nicht kopieren !!!! #1 bughead 05.12.19 05:59pm
