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Chan;


„Ein trauriges Bild dich schon gehen zu sehen."


Für die Zeit in Japan hatte ich ein Büro zur Verfügung gestellt bekommen. Die Japaner machten wirklich keine halben Sachen und waren sehr Gastfreundlich. Für mich war die Zeit gekommen nachhause zu fliegen. Es war erst Freitagabend. Normalerweise wäre ich Sonntag früh zurückgeflogen. Lin hatte die Aufgabe gehabt mir noch ein wenig von Tokyo zu zeigen. Es gab hier viele Sehenswürdigkeiten, die sie mir zeigen wollte. Wir hatten oft zusammen zu Abend gegessen und sie erzählte mir viel von dieser Stadt. Sie war eine interessante Frau, aber ich hielt es eher geschäftlich, anstatt weiterzugehen.


Sie würde schon bald nach Korea kommen und dort ein Unternehmen führen. Es war wichtig solche Kontakte in dieser Branche zu haben. Vor allen da ihre Familie hier einen sehr hohen Stellenwert hatte. Nichtsdestotrotz wollte ich nicht länger hier sein. Es war toll hier aber die Zeit war gekommen, um zu verschwinden. Deswegen packte ich die restlichen Sachen zusammen, die ich hier fürs Arbeiten gebraucht hatte. Meine restlichen Sachen wurden schon zum Flughafen gebracht. Es war praktisch viel Geld zu besitzen und der Geschäftspartner von den Lees zu sein. So konnte ich mit dem Jet von Minho's Vater reisen. Er meinte es war das mindeste, weil ich diese Reise statt seiner antreten musste. Es gab definitiv schlimmeres. Es war schön hier, aber es gab da noch etwas das ich klären musste.


Ich lachte leise, hatte meine Tasche gepackt und war bereit zu gehen.


„Hat mich sehr gefreut mit dir zu arbeiten, Lin."


Ich hielt ihr die Hand hin. Ganz professionell und trotzdem respektvoll. Doch das akzeptierte die Schwarzhaarige nicht. Stattdessen verdrehte sie grinsend die Augen und drückte mir einen Kuss auf die Wange.


„War mir ein Vergnügen, Mr. Bang. Auf ein baldiges Wiedersehen."


Sie schaute runter auf meine Hand, ließ ihren Blick schmunzelnd wieder zu meinen Augen hoch wandern eh sie mir den Rücken zu kehrte und es sich nicht nehmen ließ sich noch mal zu mir umzudrehen, bevor sie den Raum verließ.


„Ich hoffe er ist es wert, Christopher."


Damit verschwand sie und ich fragte mich, ob es wirklich so offensichtlich war.


Kopfschüttelnd wischte ich mir den roten Lippenstift von der Wange und machte mich auf den Weg.


Es dauerte nicht lange bis ich im Jet saß und meiner Überzeugung nachging. Natürlich wusste der Flugkapitän wo sich genau das Ferienhaus der Lees auf Jeju befand. Er arbeitete schon Jahre lang für die Lees und kannte genau ihre Flugziele. Minho's Vater musste von dieser Aktion nichts erfahren und niemand hätte es ihm auch verraten. Wieso auch? Vielleicht sollte ich auf Minho aufpassen? Es ging das Personal nichts an. Sie sollten für die Geschäftsreise auf mich hören und Minho's Vater vertraute mir. Es war falsch sein Vertrauen zu missbrauchen damit ich zu seinem Sohn konnte. Er ging davon aus ich käme erst Sonntagabend zurück und das würde ich auch. Nur eben etwas anders. Niemand musste davon erfahren und keiner stellte Fragen. Niemand wollte die Familie Lee verärgern.

ᥲᥣᥣ ꪱᥒ 𖥧 𝙼𝚒𝚗𝙲𝚑𝚊𝚗✓Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt