Dein Ernst?

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Eh... Hä?

Was?

Er...?

Ne.

,,Dein Ernst?" sagte ich nur blöd und hätte mich dafür schon wieder Ohrfeigen können. Da habe ich schon die verdammte Chance was Vernünftiges zu sagen und mir fällt nichts Besseres ein, als abfällig Zweifel zu äußern?

,,Tut mir leid... Ich renn damit schon seit Ewigkeiten rum und jetzt warst du die ganze Zeit in meiner Nähe und... Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr mich das zerfrisst. Ich hoffe du kannst mir verzeihen. Das wird auch nie wieder Thema, versprochen.", Scheiße! Seungri los! Mach was, sag was!

,,Ich dich auch.", Gott sei Dank. Zwar ein bisschen seltsam und verzögert, aber immerhin ist es raus!

Scheinbar zur größten Verwunderung von meinem Gegenüber. Anscheinend sind meine Gefühle doch nicht so offensichtlich, oder er ist blind. Naja, oder ich habe mich einfach unglaublich chaotisch und beschissen verhalten.

,,Dein Ernst?", er grinste, was ich ihm gleich tat. So sehr es mich früher gestört hat, dass er mich nachäfft, so sehr hatte ich das an ihm inzwischen lieb gewonnen. ,,Ja, mein Ernst.", meine Stimme klang fest und sicher. So hatte ich sie seit Ewigkeiten nicht gehört, aber ich war mir auch lang nicht mehr mit etwas so sicher wie in diesem Moment.

Denn es ist wahr. Ich habe mich Hals über Kopf verliebt und daran besteht kein Zweifel mehr.

,,Aber wieso warst du dann heute so komisch?", seine Frage war berechtigt, aber ich denke auch meine Sorgen und Ängste waren es. ,,Ich hatte irgendwie Angst. Also, nicht kalte Füße, sondern eben Angst das du es doch nicht gut fandest und naja du warst plötzlich so kalt im Verhalten. Das bist du ja sonst nie. ", seine Miene verzog sich und für einen Moment schloss er seine Augen, ehe er sich nun erklärte. Dabei fiel auf wie doof wir eigentlich sind und dass beide sich um etwas Sorgen gemacht haben, was gar nicht zur Debatte stand.

Ich habe wohl einen seltsamen Blick drauf gehabt, weswegen er sich kurz unwohl gefühlt hat, als hätte er was falsch gemacht und als wäre er doch zu weit gegangen. Alles verneinte ich, woraufhin es kurz still wurde. Wir wussten scheinbar beide nicht so recht was wir sagen sollen, woraufhin er plötzlich zu lachen begann.

,,Und was jetzt? Sind wir jetzt zusammen oder wie oder was...", eigentlich dachte ich sei das jetzt automatisch so, nachdem wir beide dem anderen jeweils die Gefühle gestanden hatte.

Ich bin eben ein blutiger Anfänger ich solchen Dingen, aber das er so planlos ist, hätte ich jetzt nicht gedacht.

,,Wenn du willst?, ich war unsicher, da für mich klar war, was ich wollte, wobei ich mir nicht ganz sicher war, was er wirklich wollte.

Er schenkte mir ein breites Lächeln, wonach er mein Gesicht mit seinen Händen umfasste und mich sanft küsste. Sofort verlor ich mich in dem unglaublich guten Gefühl, das seine Lippen auf meinen auslösten und erwiderte den Kuss zaghaft. ,,Wollen wir nach Hause? ", er ließ mir gar keine Chance zu antworten, da ich sofort wieder von ihm geküsst wurde, weswegen ich nur ein ,, Mhm." von mir gab, wonach er in den Kuss seufzte.

,,Dann komm. ", er griff nach meiner Hand und ging so mit mir zu seinem Auto, in das ich heute mit einem komplett anderen Gefühl einstieg. Die ganze Zeit über musste ich grinsen, so sehr ich es auch versuchte zu vermeiden. Mir war es etwas peinlich, da ich den Grad des Lächelns absolut nicht kontrollieren konnte.

Darum wollte ich eigentlich direkt aus dem Fenster schauen, was er unterband. Nachdem er sein Auto gestartet hatte, lehnte er sich noch einmal zu mir rüber und drehte mich am Kinn zu sich, wonach ich wieder geküsst wurde. Am liebsten hätte ich mich gar nicht mehr davon gelöst, was aber wohl nicht nur mir so ging. ,,Ich liebe dich. ", hauchte er mir entgegen, was ich leise erwiderte, wonach wir losfuhren.

Ich war unglaublich froh, das geklärt zu haben und noch viel froher über den Ausgang der Situation.

Nie hätte ich gedacht, das meine erste Beziehung mit einem Mann sein würde, geschweige denn mit meinem größten Rivalen. Naja, Ex-Rivalen.

Nur kurz war ich in Gedanken versunken, bis wir schon nach wenigen Minuten bei ihm angekommen waren. Scheinbar war ich unbewusst ganz in der Nähe geblieben. Da sieht man mal wie sehr es mich eigentlich zu ihm zieht.

Zusammen stiegen wir aus, wonach Daesung mir direkt wieder einen Kuss gab, aus dem ich mich panisch löste. Das kann er doch nicht hier so bringen! ,,Was ist los? Zu viel?", besorgt verzog er sein Gesicht, was ich nicht verstand. Hat er gar keine Angst so gesehen zu werden? ,,Was ist, wenn uns jemand sieht?", ich flüsterte, weil ich nicht so viel Aufsehen erregen wollte, wozu er nur mit den Schultern zuckte. ,,Von mir aus kann das ruhig jeder wissen, aber wenn du das nicht willst, achte ich da drauf."

Ich war baff. Dieser Typ ist wirklich was Besonderes.

Mein Rivale // Daeri - GtopGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt