Daesung pov.
Ich seufzte einmal schwer, als ich aus dem Meetingraum trat. Eigentlich sollte dieser wichtige Termin erst in fast einer Woche sein, was man aber vorverlegt hatte. Tja und was soll ich sagen, ich bin nun stolzer Inhaber einer Firma. Genauer gesagt, der Firma SYFCWK (Safe-Your-Future-Cash-With-Kang).
Allerdings fühlte ich mich mit diesem Stolz weniger gut, als ich vielleicht sollte. In dem Gespräch ging es nämlich nicht nur um die Zukunft der Firma, sondern auch darum, weshalb dieses Meeting überhaupt stattfinden musste.
Alle Anträge beim Notar sind inzwischen bearbeitet und genehmigt worden. Mein Vater ist somit offiziell auch auf den Papieren tot. Bisher wussten wir zwar, dass er, nachdem er abgehauen war, gestorben ist, weswegen es aber nicht weniger schockierend war. Meine Mutter hatte bis zum Schluss gehofft, er würde wiederkommen. Nie hat sie die Hoffnung aufgegeben und fest an ihn geglaubt. Dabei hatte er uns damals aus eigenen Stücken verlassen. Wiedergekommen wäre er eh nicht.
Aber sie glaubt nun mehr als denje daran, dass Papa entführt und dann ermordet wurde. Natürlich passt das mit dem Rest nicht zusammen, was sie aber nicht daran hindert, sich das trotzdem einzubilden. Eigentlich traurig, weswegen ich meine Mutter auch unterstütze wo ich kann.
,,Wann wollen sie ihr Büro einrichten?" Kam es von meiner Rechten, zu der ich mich drehte. Es war einer der Manager, welche zur Zeit für diese Firma zuständig sind. ,,Ich werde erst nach Hause und gehen und mir dort einen Platz zurecht machen. Da ich noch die Universität besuche, werde ich sehr wahrscheinlich öfter von zu Hause arbeiten." Er nickte verständlich und begleitete mich anschließend zum Aufzug.
Aus diesem ausgestiegen, verließ ich auch direkt das Gebäude. Draußen atmete ich sogleich tief einmal ein, da die frische Luft einfach mehr als nur gut tat. In den Besprechungsräumen kann man die Luft immer fast schneiden. Ein Wunder, dass da noch niemand erstickt ist.
Lange hier draußen rumstehen und frische Luft genießen, konnte ich aber nicht. Es gab noch wichtigere Sachen die ich zu tun hatte, als blöd in der Gegend rumzustehen. Ich muss zum Beispiel meiner Mutter erklären, was eigentlich bei dem Gespräch rausgekommen ist und auch wie es jetzt weitergeht. Darum setzte ich mich auch in Bewegung, um zu meinem Auto zu gehen.
Als ich aber gerade in dieses gestiegen war und schon den Motor gestartet hatte, klingelte mein Handy. Also Motor wieder aus und ran ans Handy. ,,Hallo? Herr Kang am Telefon." Begrüßte ich Denjenigen an der anderen Leitung, wie ich es bei jedem tue. ,,Jiyong hier." Ahhh mein Schneiderlein ist am Telefon. Super, jetzt wo ich meinen Anzug eigentlich auch nicht mehr brauche. ,,Du kannst deinen Anzug heute noch abholen wenn du willst, er ist doch schneller fertig geworden, als ich dachte!" redete er fröhlich und scheinbar sehr gut gelaunt weiter. Ich hingegen musste mich bemühen, überhaupt etwas zu sagen. ,,Ja gut ich fahre gleich los." ,,Alles klar, einfach wieder in die Filiale wo du ihn auch in Auftrag gegeben hast." Mit einem 'Ist gut' beendete ich das Telefonat und legte auf.
Dann fahre ich wohl erstmal dort vorbei, anstatt sofort nach Hause zu fahren.
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Mein Rivale // Daeri - Gtop
FanfictionRivalen mit Aussicht auf Freundschaft? Eigentlich gut vorstellbar, aber ein absolutes No-Go für Daesung und Seungri. Sie kennen es nicht anders und ihnen wird immer wieder gepredigt, dass es auch nicht anders zu sein hat. Aber was ist, wenn einer de...
