Er griff ebenfalls meine andere Hand, um mich stark gegen die Eingangstür zu drücken. Mit seinem Oberkörper lehnte er sich komplett gegen mich, was es mir schwer machte mich zu wehren. Allgemein ist er größer als ich und stärker sieht er auch aus. Allerdings musste ich nie unsere Kräfte in einem Kampf, oder Ähnliches messen. Nun wünschte ich aber, ich wäre zu sowas schon mal gezwungen gewesen. Dann hätte ich von Anfang an gewusst, wie brenzlich meine Situation ist.
Denn als er mich so fixiert hatte, küsste er mich einfach.
In dem Moment fühlte ich mich wie gelähmt. Weder erwiderte ich den Kuss, noch tat ich etwas dagegen. Ich war einfach komplett perplex und wie eingefroren. Auch als er sich mit einem Hauch von Leidenschaft von meinen Lippen trennte, konnte ich nichts Anderes machen, als ihn anzustarren. Bewegen war gerade sowieso gar keine Option, da er mich ja festhielt, worüber ich sogar ein wenig froh war. Würde er mich nicht in dieser Position halten, würde ich wahrscheinlich einfach zusammensacken. Jedenfalls glaube ich das es so wäre, da meine Beine sich anfühlten wie Pudding. Auch als er seine Stimme erhob, erwachte ich nicht aus der Starre.
,,Immer wenn du mir dumm kommst, tu ich dir solch Dinge an. Angefangen habe ich mit einem Kuss, dabei bleiben wird es aber nicht. Ich zwinge dich zu allem was du nicht willst. Es reicht mir von dir so beschissen behandelt zu werden. Nur wegen dir muss ich diesen Scheiß überhaupt mit dir machen. Denkst du mir passt das? Denkst du, dass macht mir Spaß!? Ich habe auch andere Sorgen, KLAR!? Darum mache ich mir deine Gefühle mir gegenüber auch zu nutzen. Pass bloß auf was du tust und lass dir gesagt sein, mit mir ist nicht zu spaßen."
Damit stieß er mich einfach zur Seite, wonach ich sofort zusammensackte. Zum Abschied warf er mir noch meine Hälfte Papier ins Gesicht und verschwand schließlich.
Wahrscheinlich wäre es jetzt das Beste aufzustehen, da jederzeit jemand reinkommen und mich so sehen könnte. Eine Ausrede habe ich zwar, die ausnahmsweise sogar mal nicht erfunden ist, was es aber nicht weniger peinlich macht. Also sammelte ich mich kurz und stand schließlich auf. Sofort ging ich zu den Spiegeln, wo ich sah wie blass ich eigentlich geworden war. Der Schock hat mir meine Farbe aus dem Gesicht genommen, als hätte ich einen Geist gesehen.
Darum wusch ich mir mit kaltem Wasser das Gesicht, trank auch ein bisschen Leitungswasser, da meine Kehle unendlich trocken war und richtete meine Klamotten. Ein Blick auf meine Armbanduhr, hätte mir eigentlich die Zeit zeigen sollen. Allerdings war sie am Rand ein wenig gesplittert und die Zeiger stehen geblieben. Dabei hatte ich die erst gerade neu von meinem Vater bekommen.
Das war bestimmt Daesung als er mich gegen die Wand gedrückt und ge...
HEILIGE SCHEIßE! STIMMT!
Er hat mich ja geküsst... Bah! Was fällt dem eigentlich ein?! Ist der Schwul oder was?! Wie ekelhaft ist der eigentlich? Ich will gar nicht wissen wo der schon überall seine Fresse hatte. Das er sich sowas überhaupt traut. Ich soll aufpassen? Ha! Von wegen mit dir ist nicht zu spaßen! Ich stehe auf Spielen und egal was ich spiele, überall gelten meine Regeln.
Du bist Derjenige der aufpassen sollte, Daesung.
Du hast etwas gestartet, wo es kein zurück gibt. Dieses Spiel hat kein Reset. Es gibt nur ein Game over und das, wird dir gehören.
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Mein Rivale // Daeri - Gtop
FanfictionRivalen mit Aussicht auf Freundschaft? Eigentlich gut vorstellbar, aber ein absolutes No-Go für Daesung und Seungri. Sie kennen es nicht anders und ihnen wird immer wieder gepredigt, dass es auch nicht anders zu sein hat. Aber was ist, wenn einer de...
