,,Heey, das ging aber schnell!" Strahlte mich der Kleinere an, was ich halbherzig erwiderte. ,,Ich bin selbst eben erst angekommen aber warteee-" Während er das 'E' immer länger zog, drehte er sich zu einer Gaderobenstange und suchte nach meinem Anzug. ,,-Hier!" Ihn mir hingereicht, kramte ich meine Geldbörse raus und bezahlte auch schon. ,,Heute nicht so gesprächig? Ist etwas passiert?"
Eigentlich will ich ihm nicht sagen, dass ich seit heute Firmenchef bin, aber eine passende Lüge fällt mir auch nicht ein... ,,Bin einfach schlecht drauf." Sagte ich darum, ohne einen Grund hinzuzufügen. Vielleicht reicht ihm das ja. ,,Hm, wollen wir vielleicht noch einen Kaffee zusammen trinken, oder Essen gehen?" Ich schüttelte bedauernd meinen Kopf, da ich ja nach Hause musste. ,,Es tut mir leid, aber dafür habe ich momentan keine Zeit. Eigentlich hätte ich auch sofort nach Hause und nicht erst hier her gemusst." Sprach ich nun ehrlich weiter.
,,Achso, dann wann anders? Du kannst mir ja schreiben, wenn du Lust und Zeit für mich übrig hast." Dankbar darüber, dass er nicht nachstocherte, umarmte ich ihn noch einmal bevor ich den Laden verließ und nun endlich wirklich zurückfuhr.
Dort angekommen, suchte ich auch gleich meine Mutter auf. Wie ich es mir gedacht hatte, saß sie aufgeregt im Wohnzimmer und schaute nur sehr abwesend auf den Fernseher. ,,Ich bin wieder zurück." Sprach ich extra nicht zu laut, um sie nicht zu erschrecken. Sofort drehte sie sich auch zu mir und lächelte mir entgegen. ,,Und? Wie war es?" wollte sie direkt wissen.
Irgendwas in mir aber hinderte mich daran, einfach so darauf los zu erzählen, wie ich es sonst immer mache. Das schien sie auch zu merken, da sie dann doch fragte, ob wir nicht zusammen einen Tee trinken wollen. Ich bejahte ihre Frage, woraufhin sie uns welchen servieren ließ. So saßen wir mit unseren Getränken und einer drückenden Atmosphäre nebeneinander auf dem Sofa.
,,Also... Naja ich bin jetzt der neue Chef..." brachte ich nur sehr zögerlich hervor und spielte nebenbei nervös an meinen Ringen. ,,Das ist doch gut, oder nicht?" ,,Schon... aber das mit Papa." Ich seufzte einmal, da es mir in ihrer Gegenwart noch schwerer fällt darüber zu reden. ,,Es war nicht einfach darüber zu reden." ,,Verstehe. Dann willst du dich bestimmt erstmal ausruhen mein Schatz." Ich nickte ihr zu und erzählte noch den Rest. Danach verzog ich mich nach oben in eines meiner Zimmer.
Ich überlegte, ob ich noch Hausaufgaben machen würde, oder nicht. Eigentlich habe ich jetzt ja Wochenende und somit ein bisschen Zeit für mich. Allerdings wusste ich nichts mit der freien Zeit anzufangen.
Schwach schleppte ich mich zu meinem Bett und ließ mich auf dieses fallen. Jedoch weiteten sich sofort meine Augen, als ich das Knittergeräusch von Papier vernahm. Direkt setzte ich mich auf und sah auch wieso. Ich hatte mich auf die Papiere von Seungri und mir fallen lassen, womit jetzt alle zerknittert sind. Da ich aber genug Kopien habe, machte es mir nichts aus. So zuckte ich nur mit den Schultern und knüllte alle Unterlagen zu Bällen.
Die Wurfgeschosse feuert ich dann alle von meinem Bett aus in Richtung Mülleimer. Dabei nistete sich wieder Seungri in mein Gedächtnis ein. Die letzten Tage habe ich viel zu oft über ihn nachgedacht und dann auch noch über die seltsamsten Dinge. Immer wieder blitzte eine Frage auf, die ich mir nicht erklären konnte.
Warum mag er mich denn nicht?
Ich muss mir langsam eingestehen, dass ich ihn vielleicht doch irgendwo mag. Immer sage ich mir selbst das ich ihn hasse, aber stimmt das überhaupt?
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Ich war aufgrund von massivem Zeitmangel lange weg... Bin aber wieder da! Ha ha ha...
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Mein Rivale // Daeri - Gtop
FanfictionRivalen mit Aussicht auf Freundschaft? Eigentlich gut vorstellbar, aber ein absolutes No-Go für Daesung und Seungri. Sie kennen es nicht anders und ihnen wird immer wieder gepredigt, dass es auch nicht anders zu sein hat. Aber was ist, wenn einer de...
