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JULIA
Tage später war ich immer noch an mein Bett gekettet, als jemand plötzlich an meiner Zimmertür klopfte.
Sie wurde behutsam geöffnet.
Ich lag eingekrümmt auf meinem Bett und schaffte es gerade so, meinen Kopf anzuheben und über den Haufen von Kissen und Taschentüchern zu meiner Tür zu schauen.
»Hey, Julio. Stör ich dich?«, grüßte mich Zach.
»Hey«, erwiderte ich überrascht. Die intensivste Emotion seit Tagen. »Was machst du denn hier?« Überrumpelt setzte ich mich auf und versuchte so gut wie es ging, meine Haare glatt zu streichen.
»Deine Mom hat mich reingelassen, kurz bevor sie zur Arbeit wollte.« Er trat vollständig ins Zimmer und schloss die Tür leise hinter sich. »Ich wollte dich noch einmal sehen und mich richtig verabschieden, bevor ich gehe.« Seine Augen inspizierten mein Zimmer.
Ich lehnte meinen Rücken an das Kopfteil meines Bettes. »Wohin gehst du denn?«, hakte ich nach.
Er setzte sich breitbeinig an meine Bettkante. »Ich, ähm ... Na ja, nach langer Überlegung hab ich einen Entschluss gefasst.«
Ich zog meine Knie an die Brust und umklammerte sie mit meinen Armen. »Wohin gehst du?«
Er sah mich von der Seite an. »Ich werd wieder nach New York ziehen.«
Mein Mund stand weit offen. »Was ... wie ... wie kommt das?«
»Ich bin hier so unglücklich, Julia ... Ich hab's lange um Naveens Willen geleugnet, aber jetzt kommt endlich der Tag, an dem ich für mich selbst einstehen muss, weil so kann ich nicht weiter leben ...« Nervös rieb er seine Hände.
Ich lächelte. »Gott, Zach, du kannst so süß sein.«
»Bedeutet das, dass mir nicht den Arsch versohlen wirst, weil ich dich hier alleine lasse?«
Ich kicherte. »Nein. Ich komme im Sommer nach. Dann suche ich mir ein Apartment am besten direkt neben deinem.«
»Perfekt. Ich werd dir alle meine Lieblingsorte zeigen.«
»Versprichst du es?«
»Ich verspreche es.«
Ich konnte nicht anders, als meine Knie zu lösen, mich vorzubeugen und meine Arme um Zach zu schlingen.
Es war verrückt, wie sehr er mir in diesen wenigen Monaten ans Herzen gewachsen war. Ich konnte mir kaum noch einen Alltag ohne den stets gut gelaunten Zach vorstellen. Und die Tatsache, dass ich seit einer Woche wie eine Untote durch's Leben stolzierte, unfähig etwas anderes zu tun als zu weinen, jetzt jedoch in der Gegenwart von Zach glücklich war und lächelte, sprach Bände. Nur er konnte sowas schaffen.
Ich stand auf, kämmte mir rasch die Haare und band mir dann einen hohen Pferdeschwanz.
Zach räusperte sich hinter mir. »Das mit dem Umzug ist um ehrlich zu sein nicht der einzige Grund, warum ich hier bin.«
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Fears Between Us
Romance[Roman] emotional + spicy + romantic • • KEINE K.I. WURDE IN DIESEM BUCH VERWENDET!!! • • Julia Knight: Optimistisch, gutmütig und intelligent gesegnet mit einem engelsgleichen Gesicht. Ihr neuer Nachbar: Verschlossen, schadenfroh und rebellisch, a...
