„Das bringt uns nicht weiter. Wir brauchen eine Idee. Und am Besten ein Ablenkungsmanöver", führte Kingsley alle wieder zum Ausgangspunkt zurück.
„Vielsafttrank!", platzte Hermine plötzlich heraus.
Alle Blicke schossen zu ihr, inklusive Bartys.
„Gute Idee, Hermine", lobte Arthur und schaute erwartungsvoll zu Kingsley und Moody.
Diese wechselten einen kurzen Blick. „Das wäre eine Möglichkeit", gaben sie zu.
„Super, dann müssen wir Harry nur in jemand anderen verwandeln und dann können wir ihn unerkannt mitnehmen", freute sich Ron.
Barty verzog das Gesicht.
„Was ist?", fragte Moody, dem dies sofort aufgefallen war. Vermutlich, weil er ihn keine Sekunde aus den Augen ließ.
„Ich habe eben gesagt, dass er euch nicht unterschätzt. Ihr dürft ihn auch nicht unterschätzen! Das ist gefährlich... Voldemort ist nicht dumm, so gerne ihr das auch hättet. Und im Gegensatz zu euch ist er skrupellos. Das dürft ihr niemals vergessen. Er wird vermutlich Spione positionieren. Und diese werden eine Gruppe Zauberer entdecken, die zu einem Haus fliegen und kurz darauf mit einer weiteren Person wieder weg fliegen. Dass da etwas nicht stimmt, ist klar. Man wird dann auf alle losgehen, um zu schauen, was vor sich geht. Das Ende der Geschichte ist absehbar... alle tot oder alle gefangen. Die Wirkung des Tranks wird nachlassen und oh siehe da, da ist Harry Potter."
Barty traf ins Schwarze. Die Idee war dem Grunde nach gut, aber der Feinschliff passte noch nicht.
„Und wenn wir sie ablenken, indem sie auf einmal mehr als einen Harry vor sich haben?", fragte Hermine zögerlich.
Barty zog die Augenbrauen hoch. „Du meinst, Angriff zum Gegenangriff? Sie wollen Harry und haben auf einmal mehrere zur Auswahl?"
Hermine nickte langsam.
„Die Idee ist brillant!", meinte Barty begeistert.
„Du denkst, das könnte funktionieren?", versicherte Kingsley sich.
„Auf jeden Fall! Es wird für Chaos und Durcheinander sorgen. Ihr Auftrag wird lauten 'bringt mir Harry Potter', vielleicht noch, ihn zu töten, falls es nicht anders geht. Also werden sie nach Harry Ausschau halten. Wenn sie dann aber, sagen wir zum Beispiel 7 Harrys vor sich haben, wissen sie nicht, wer der echte ist. Sie müssen vorsichtig sein und sich aufteilen, was wiederum weniger Gegner für jeden von euch bedeutet."
Moody hatte aufmerksam zugehört. „Wenn wir also hingehen und Zweierteams bilden... Immer ein Harry und ein Beschützer... Können wir in unterschiedliche Richtungen reisen und zwingen sie so, sich aufzuteilen. Damit wird es für alle leichter und wir können das ganze etwas entzerren. Das müsste funktionieren."
„Ich halte das für sehr gefährlich. Gerade für die, die sich in Harry verwandeln müssen", sprach Molly. Ihr Gesicht war bereits jetzt sorgenvoll verzogen.
„Verwandeln muss sich niemand", bestimmte Kingsley. „Es wird so viele Harrys geben, wie es Freiwillige gibt. Da wir nur volljährige Mitglieder haben, steht es jedem frei, diese Entscheidung zu treffen."
„Ihr vergesst, dass Harry diese Idee wahrscheinlich für bescheuert halten und es nie zulassen wird, dass sich seine Freunde in eine so große Gefahr begeben", meinte Ginny.
„Damit wird er umgehen müssen. Wir haben keine Alternative. Zur Not müssen wir ihn überlisten, um an etwas von ihm zu kommen", entschied Kingsley.
Damit stand es fest. Wir würden Harry mithilfe eines Ablenkungsmanövers umsiedeln. Dazu brauchten wir im nächsten Schritt Freiwillige.
„Wer würde sich in einen Harry verwandeln?", fragte Moody.
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Always
FanfictionUm den Schatten der Vergangenheit zu verdrängen, lebt Cathrine für ihre Arbeit als Aurorin. Einzig ihre beste Freundin Tonks kennt die Wahrheit und das Geheimnis über Cathrines erste Liebe. Zumindest, bis die Ereignisse sich überschlagen und Cathrin...
