Kapitel 16

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,,SOPHIA KOMM SOFORT RUNTER!" Erschrocken sprang ich auf und sah mich um. Für einen Moment hatte ich gehofft wieder in Hogwarts zu sein, doch nun befand ich mich schon seid einem Monat wieder hier. Heute war der 31. Juli,Harrys Geburtstag und ich hatte erst geatern meine Eule mit einem Brief und einem Geschenk los geschickt. Und das hieß auch,dass in genau zwei Tagen mein Geburtstag war,der 2. August. Schnell rannte ich nun die Treppen hinunter in die Küche,wo sich einige Kinder um das Mittagessen kümmerten. Eine Heimerzieherin Mrs. Dorwood eine fiese Frau stand mit wütendem Gesicht mitten im Raum. ,,Was gibt es Mrs. Dorwood?",fragte ich und versuchte so höflich wie möglich zu reden. Was auch immer ihr Grund war,ich hatte nichts getan. Die letzten Tage war ich kaum aus dem Zimmer gekommen und hatte meine Hausaufgaben für Hogwarts gemacht. Jetzt brauchte ich nur noch den Aufsatz für Snape beenden. ,,Wie oft habe ich dir gesagt,du sollst diese Eule weg schaffen? Erstens sind in diesem Haus Haustiere strengstens verboten und zweitens hat deine Eule eine tote Maus in das Zimmer von Jacky gelegt! Die Arme hat einen Heiden Schreck bekommen! Das Viech muss weg!" Entgeistert starrte ich sie an:,,Meine Eule ist kein Viech! Sie hat sich im Zimmer geirrt das kann doch schon mal passieren! Aber dort wo ich nun mal an die Schule gehe,muss ich eine Eule haben!" Diese Ausrede hatte ich erfunden,sonst wäre meine Eule schon am ersten Tag raus geflogen. Vielleicht sollte ich die Weasleys fragen,ob sie Black Moon immer über die Ferien nehmen konnten. ,,Das ist mir egal,dieses Tier stört langsam! Entweder du schaffst sie weg,oder du kannst deinen Geburtstag in zwei Tagen direkt vergessen!" ,,Vielleicht bin ich dann nicht mehr da! Ich bin sicher,Mrs. Weasley wäre damit einverstanden, dass ich jetzt schon zu ihnen komme!" Die anderen Kinder beobachteten uns neugierig,die meisten fanden es hier immer lustig,wenn ich ärger bekam. ,,Ich mache dir einen Vorschlag. Ich rufe das Tierheim an,die freuen sich bestimmt über deine Eule!" Als wenn. ,,Danke,aber ich ziehe es doch besser vor,meine Eule zu behalten!" Wütend stapfte ich zurück in mein Zimmer,wo ich mich auf mein Bett setzte,als meine Eule durchs Fenster schwebte und einige Briefe auf meinen Schoß fallen ließ. ,,Hallo meine schöne. Weißt du,keiner kann dich hier leiden,dass kann ich gar nicht verstehen,du bist eine der hübschesten Eulen die ich je gesehen habe. Keine Sorge,sie werden dich nicht von mir trennen!" Liebevoll knabberte Black Moon an meinem Ohr,während ich mir den ersten Brief nahm. Er war von Hermine:

Liebe Winn!
Es freut mich,dass es dir trotz Weisenhaus gut geht. Auch ich habe schon mit meinen Aufsätzen angefangen und hoffe,dass Harry und Ron das selbe tun. Wo ich gerade von Harry schreibe,hast du schon einen Brief von ihm bekommen? Meinst du die Muggle haben ihm das Briefeschreiben verboten oder er hat kein Lust uns zu schreiben? Das fände ich aber schade,da ich ihm andauernd schreibe. Ansonsten waren meine Ferien bis jetzt ziemlich gut. Meine Eltern und ich waren für zwei Wochen am Meer und wir hatten echt schönes Wetter gehabt. Wir treffen uns doch in der letzten Ferienwoche in der Winkelgasse oder? Ich habe Ron schon gefragt,er meinte das wäre okay! Schreib mir doch einfach zurück.
Bis bald,Hermine

Lächelnd nahm ich das Foto aus dem Umschlag,welches Hermine mit geschickt hatte. Es zeigte einen himmelblauen Himmel,den Zauberhaftesten Strand den ich je gesehen hatte und ein blaues Meer. Wunderschön. Das Foto pinnte ich an meine Wand,wo schon einige andere hingen. Dann nahn ich den nächsten Brief von Ron:

Hallo Winn.
Mir geht es auch gut und ich genieße die Ferien in vollen Zügen. Ich muss zugeben,dass ich mit den Hausaufgaben noch nicht angefangen habe,aber das mach ich noch. Hast du was von Harry gehört? Mir antwortet er nie und ich frage mich,ob da was nicht stimmt. Auf jeden Fall würde Mum sich freuen,wenn du über die Ferien zu uns kommt. Sie möchte wissen,ob du deinen Geburtstagnoch im Weisenhaus feiern möchtest.
Bis dann Ron.

Ich betrachtete die beiden Briefe. Jetzt wo ich es las,viel mir auf,dass Harry auch auf keinen meiner Briefe geantwortet hatte. Vielleicht hatte Hermine recht und seine Verwandten hatten ihm verboten zu schreiben. Aber er könnte es ja auch heimlich machen,wenn sie schliefen. Gedankenverloren nahm ich den dritten Brief,der von Jocy kam:

Das Leben einer Black (Slow Updates)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt