Kapitel 15

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Ron wachte erst auf,als wir in die Kammer mit der Teufelsschlinge kamen. Wir hatten den Besen mit genommen und wollten abwechselnd nach oben fliegen. Allerdings würde Fluffy oben auf uns warten,weshalb ich zuerst flog,um wieder das Schlaflied zu spielen. Dann warf ich den Besen runter,damit Hermine und Ron nach oben fliegen konnten. Sie flogen zusammen,da Ron immer noch ein wenig benommen war und sonst wahrscheinlich vom Besen gekippt wäre. ,,Was machen wir jetzt?" ,,In den Krankenflügel und dann werden Hermine und ich in die Eulerei gehen und einen Brief an Dumbledore abschicken!" ,,Klingt nach einem Plan",meinte Ron und so halfen wir ihm wieder durch das Schloss in Richtung Krankenflügel. Als wir dort ankamen war alles bereits dunkel,doch in Madam Pomfreys Büro brannte noch ein schwaches Licht. Hoffentlich war sie noch wach. Schnelle eilte ich auf das Büro zu und klopfte an die Tür. Kurz darauf kam eine müde wirkende Madam Pomfrey heraus in einem grauen Morgenmantel. ,,Wissen sie wie spät es ist? Wieso liegen sie nicht im Bett?" ,,Es tut mir leid sie so spät noch zu stören Madam Pomfrey,aber es ist ein Notfall. Es geht um Ron,er wurde...naja sagen wir es mal so,er wurde von einer steindernen Statue nieder geschlagen!" Madam Pomfrey schien zu verstehen und machte etwas Licht im Krankenflügel an,so dass die wenigen Patienten weiter schlafen konnten. ,,Bringen sie in hier herüber!" Ich half Hermine,Ron zum Bett zu bringen,da dieser wieder kurz vor einer nächsten Ohmacht stand. ,,Was haben sie dort unten gemacht. Der Direktor hat am Anfang des Schuljahres ausdrücklich verboten in diesen Koridor zu gehen!" ,,Ja,aber wir wissen,dass jemand den Stein stehlen will und Madam Pomfrey wir müssen Dumbledore unbedingt eine Nachricht schicken!" ,,Harry ist nähmlich noch da unten!" Sie sah uns erschrocken an:,,Mr. Potter? Na dann aber flott!" Sofort eilten Hermine und ich los,uns war egal,ob uns jmand sah,ob Vertrauensschüler oder Filch, Harry könnte in großer Gefahr stecken. Gerade eilten wir die Treppen nach unten,als wir hinter uns Schritte vernahmen. ,,WAS macht ihr hier!" ,,Oh nein Filch!",rief ich panisch und in genau diesem Moment musste sich die blöde Treppe in Bewegung setzten. ,,Mist!" Filch kam immer näher,ein Gehässiges Grinsen im Gesicht. ,,Sieh an sieh an,wenn das nicht zwei Griffindor sind. Dann können die anderen zwei ja auch nicht weit sein!" Ich sah ihn provozierend an:,,Da irren sie sich. Der eine schläft und der andere ist im Krankenflügel!" ,,Lügt mich nicht an. Ihr heckt wieder etwas aus,aber na wartet,dafür werden eurem Haus so viele Punkte abgezogen,so dass ihr niemals den Sieg schafft und schöne Strafarbeiten werdet ihr bekommem!" Er war nun fast bei uns angekommen,als die Treppe endlich stehen blieb und wir weiter eilen konnten. ,,Stehen bleiben!" So schnell es ging rannten wir in die Eingangshalle,als ich fast mit jemandem zusammen stieß. Dieser jemand war niemand anderes als Dumbledore. ,,Oh Sir tut mir leid,ich hatte sie nicht gesehen." Dumbledore lächelte verschmitzt:,,Offenbar nicht. Wie wenig wir sehen,wenn wir es so eilig haben und ich kann ihre Eile verstehen. Harry ist noch dort unten?" ,,Woher wissen sie?...Wir wollten gerade eine Eule..." ,,Madam Pomfrey hatte eine geschickt,sie ist mir unterwegs begegnet. Ich hatte schon in London so ein merkwürdiges Gefühl,also bin ich zurück zur Schule. Wir müssen uns beeilen,bevor noch etwas schlimmes passiert." Wie auf sein Stichwort wurde ich wieder von den unerträglichen Schmerzen ergriffen. Wie das letzte mal auch sakte ich am Boden zusammen und krümmte mich vor Schmerzen. Eine kalte Stimme lachte, ich konnte sie klar und deutlich hören,nur wurde durch sie der Schmerz immer schlimmer. ,,Aufhören!",schrie ich verzweifelt und versuchte Luft zu bekommen, doch es war,als würde jemand meine Lungen zusammen pressen und etwas schnürrte mir den Hals,weshalb ich kaum Luft bekam. Hermine kniete inzwischen neben mir und versuchte mich zu beruhigen,von Dumbeldore fehlte jede Spur. ,,K-krich k-k-eine L-l-luft me-e-ehr",röchelte ich und robbte auf dem Boden rum wie ein gestarandeter Wal. ,,Was ist denn los? Ich verstehe nicht!" Die Schmerzen wurden immer schlimmer und fast schon war alles um mich herum schwarz. Sollte das etwa mein Ende sein,aber wieso hatte ich diese Schmerzen überhaupt? Ich konnte überhaupt nicht verstehen,was hier vor sich ging. ,,Winn. Winn komm schon,mach nicht die Augen zu,bleib stark,du musst dagegen ankommen!" Ihre Stimme klang von weit weg,so als würde sie sich immer weiter von mir entpfernen. Wie sollte man gegen solche Schmerzen ankämpfen,sie schienen zu siegen,es war wohl mein Schicksal zu sterben,auch wenn das irgendwie blöd klingen mag. Immer mehr verdunkelte sich mein Blick,als plötzlich die Schmerzen aufhörten und ich wieder atmen konnte.

Das Leben einer Black (Slow Updates)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt