Kapitel 59

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Gähnend stand ich auf,die Sonne stand schon hoch am Himmel,also war es vermutlich bereits Mittag. Immer noch schläfrig verließ ich das Zimmer und tapste durch den Flur ins Badezimmer. Gähnend machte ich mich fertig und schlurfte dann die Treppe nach unten. In der letzten Nacht hatte ich kaum schlafen können,der komische Traum hatte mich wach gehalten. Als ich das Wohnzimmer betrat,erwartete mich dort schon Hermine. Sie sah von ihrem Buch auf und grinste breit:,,Guten Tag Schlafmütze. Du verschläfst noch den ganzen Tag Winn!" Als sie aber mein Gesicht zu bemerken schien,wurde sie mit einem Mal ernst:,,Was ist los?" ,,Schlecht geschlafen",murre ich und lasse mich auf dem Sofa nieder. Hermine sieht mich von der Seite misstrauisch an:,,Wieso?" Ich seufzte:,,Die ganze Nacht hatte ich diesen seltsamen Traum." ,,Erzähl!" Wieder seufze ich,trotzdem antworte ich ihr:,,Da war ein Haus,dort hat ein alter Mann gelebt,weiter hinten stand noch ein altes,großes Haus. Als dort Licht an ging,hat sich der Traum verändert,es war als würde ich in ein schwarzes Loch fallen und meine Kopfschmerzen haben wieder angefangen. Das war das erste Mal,das ich aufgewacht bin. Als ich dann weiter geschlafen hatte,war der alte Mann plötzlich im Haus und ist die Treppe nach oben gegangen. Oben waren Leute,doch ich konnte sie nicht erkennen,sie waren zu verschwommen. Der Mann wollte gerade näher an die Tür heran gehen,als ich wieder von schlimmen Schmerzen geweckt wurde. Danach bin ich erst mal wach geblieben,ich wollte nicht schon wieder in diesen Traum fallen!" ,,Was hat das zu bedeuten?",fragte sie abwesend. Ich zuckte mit den Schultern:,,Was denn meine Schmerzen oder der Traum?" ,,Beides. Ich meine wieso träumst du so etwas und warum bekommst du andauernd diese schlimmen schmerzen?" ,,Hermine das war nur ein Albtraum,ich denke nicht,dass es wichtig ist. Viel mehr würde mich interessieren,wieso ich andauernd solche Schmerzen habe? Aber egal mit wem ich darüber spreche,ich erhalte keine Antworten. Nicht mal mein Dad will mir die Wahrheit sagen,er meint,ich müsste auf den richtigen Moment warten. Wann soll der bitte sein,wenn ich an meinen Schmerzen sterbe?" ,,Winn! Er hat sicher einen guten Grund es dir zu verschweigen!" Ich sah abwesend zum Fenster,meine Gedanken kreisten nun wieder um die eine Frage,die ich mir seid meines ersten Schuljahres fragte,was war los mit mir? Jemand wedelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht herum:,,Erde an Winn,bist du noch da?" ,,W-was? Äh...ja bin ich noch...Tut mir leid,was hast du gesagt?" ,,Ich habe gefragt ob du eigentlich ausprobiert hast,ob du es hinkriegst dich zu verwandeln?" Ich schüttelte den Kopf:,,Nein,seid damals nicht mehr. Um ehrlich zu sein,weiß ich nicht,wie ich es finden soll,ein Animagus zu sein." Hermine kicherte:,,Naja ich denke du hast keine Wahl,du bist es! Hast du dich schon im Ministerium gemeldet?" Ach ja,als Animagus musste man angemeldet sein. Allerdings waren mein Vater und seine Freunde damit auch bestens durchgekommen und niemand hatte herausgefunden,dass sie Animagi waren. Also sollte das kein Problem sein. ,,Ich weiß nicht,mein Vater hat es auch nicht gesagt. Ich denke ich werde es auch nicht machen!" ,,Aber Winn! Du kannst ernsthafte Schwierigkeiten bekommen,wenn du es nicht sagst. Außerdem weiß Snape es,du glaubst doch wohl nicht,dass er dicht macht oder?" Ich seufzte:,,Hermine der wird schon nichts sagen,sonst hätte er das schon längst gemacht oder?" ,,Du musst es wissen. Nur jammer dann nicht,wenn du Schwierigkeiten deshalb bekommst!" Jetzt musste ich lachen,was Hermine kurz darauf ansteckte. Die Haustür ging auf und Mrs. Granger kam herein. Sie hängte ihren Arztkittel an den Kleiderhaken und kam zu uns ins Wohnzimmer. ,,Na ihr beiden. Habt ihr schon gegessen?" Wie zur Bestätigung knurrte mein Bauch,was uns wieder lachen ließ. ,,Nein Mum!" ,,Na dann koche ich uns jetzt was leckeres zu Essen,bevor ich zurück in die Praxis muss." Sie verschwand in der Küche. ,,Komm wir gehen noch nach oben. Kann ich mir mal deine Eule leihen,ich wollte Harry und Ron einen Brief schicken." ,,Klar!" Wir gingen nach oben,Hermine verschwand in ihrem Zimmer,ich ging ins Gästezimmer und holte Black Moon. ,,Na meine schöne,wie geht es dir?" Ich streckte den Arm aus,so das sie darauf landen konnte. Zusammen mit Black Moon ging ich hinüber in Hermines Zimmer. Diese war gerade dabei einen Brief zu schreiben. ,,Du hast Glück Black Moon ist von ihrem Flug zurück!" ,,Dann kann ich die Briefe gleich abschicken." Sie steckte die Briefe in zwei Umschläge und gab sie Black Moon. Diese flog durch Hermines offenes Fenster davon.
Nach dem Essen gingen wir noch raus ,es war ein wunderschöner Sommertag und wir hatten uns vor genommen nach London zu fahren und unsere Schulbücher zu kaufen. Die Liste war dieses Jahr ziemlich früh gekommen,was etwas seltsam war,doch das störte uns nicht. Wir nahmen den Bus und setzten uns auf zwei Plätze nach hinten,wo kaum einer saß und wir uns so in Ruhe unterhalten konnten. ,,Wir müssen vorher nach Gringotts gehen,ich müsste noch etwas Geld für die ganzen Schulsachen holen!",meinte ich. Hermine nickte:,,Ist gut."

Das Leben einer Black (Slow Updates)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt