,,Autsch!" Verwundert sah ich zu Ron,der seine Hand schüttelte,sein Finger blutete. ,,Er hat mich gebissen!" Er deutete auf Krätze,der zwischen unseren Füßen davon lief. Wieso hatte er Ron gebissen,so hatte ich die Ratte ja noch nie erlebt. Instinktiv sah ich mich nach Krummbein um,aber von dem rostbraunen Kater war nichts zu sehen. ,,Was soll das Krätze bleib stehen!",rief Ron und schon rannte er Krätze hinterher. ,,Ron bleib stehen!",schrie Hermine,doch Ron blieb nicht stehen. Kurz darauf war er verschwunden. Ich sah meine Freunde an:,,Und jetzt?" ,,Na hinterher!",rief Harry und so rannten wir in die Richtung,in die Ron gerannt war. Was war nur los mit Krätze? Wieso war er weggelaufen? ,,Wo ist er?",rief Hermine. Ich sah mich um,Ron war nirgendwo zu sehen. Vielleicht war Krätze zurück zum Schloss gelaufen. Doch dann sah ich ihn,er rannte über das Gelände,in Richtung eines Baumes. ,,Harry du weißt auf was für ein Baum er zu rennt oder?",fragte Hermine ängstlich. Harry nickte und auch ich wusste,um was für einen Baum es sich handelte. Die peitschende Weide. Der Baum,der Harry und Ron letztes Jahr angegriffen hatte,weil sie mit dem Auto in seinen Ästen gelandet waren. ,,Ich glaube er merkt es nicht,dass er an der Weide sitzt.",meinte Harry. ,,Los wir müssen zu ihm!",rief ich und wir rannten los. Wenn die Weide sich auf Ron stürzen würde,hätte dieser sicher keine Chance. Ron musste nämlich in diesem Moment Krätze fangen,direkt unter dem Baum und zu unserem Entsetzten blieb er dort sitzen. Konnte er sich denn nicht einmal umdrehen? ,,Mensch Krätze was soll das? Wieso haust du einfach ab!",hörte ich ihn rufen,die sich windende Ratten in den Händen. Sah er denn überhaupt nicht wo er saß? ,,Wie blöd ist der eigentlich!",zischte Hermine wütend. Wir beschleunigten unsere Schritte. ,,Ron du musst da weg!",schrie ich. Ron sah verwirrt auf,als sich sein Blick in Entsetzten verwandelte. ,,Ich glaube er hat es verstanden!" Doch Ron bewegte sich nicht. Er hob nur seine Hand und deutete hinter uns, das Gesicht nun Angstverzerrt. War jemand hinter uns? Sollte ich mich umdrehen? Ich hatte genug Horror Filme gesehen,um zu wissen,das ich mich nicht umdrehen sollte. Trotzdem machte ich es.
Statt einer blutverschmierten Leiche oder etwas ähnlichen erwartete uns ein großer,schwarzer Hund. Aber ob es besser war den Grimm hinter sich zu haben,als eine Leiche wusste ich nicht. ,,Der Grimm...er...er ist es wirklich",stammelte Hermine mit zittriger Stimme. ,,Glaubst du uns jetzt?",fragte ich,wobei ich mutiger klang,als ich mich fühlte. Der Hund knurrte bedrohlich,weshalb wir einige Schritte zurück wichen. ,,Was machen wir jetzt?",fragte Hermine leise. ,,Keine zu schnellen Bewegungen?",schlug ich unsicher vor. Harrys Hand wanderte zu seiner Hosentasche,wo sein Zauberstab steckte. Ganz langsam zog er ihn heraus. ,,Was hast du vor",zischte ich panisch. Wollte er etwa den Hund versuchen zu bekämpfen? Ein Todesomen konnte man doch nicht töten oder besiegen! Und schon gar nicht wir. Harry würde sich mit seiner Aktion nur selbst umbringen,uns mit eingeschlossen. ,,Harry hör auf! Das hat keinen Sinn!",fing jetzt auch Hermine an. Doch Harry hörte nicht auf sie und richtete seinen Zauberstab auf den Grimm. Doch bevor er auch nur irgendetwas sagen konnte,ließ der Hund ein tiefes knurren hören,nahm Anlauf und rannte direkt auf uns zu. Wie gefroren stand ich da,während Hermine und Harry sich zu Boden warfen. Keine Sekunde zu spät,denn der Hund sprang direkt über die beiden Hinweg. Sobald er gelandet war,rannte er weiter auf Ron zu,der sich ebenfalls nicht bewegen konnte. ,,Ron lauf weg!",schrie ich,doch da hatte der Grimm ihn längst erreicht. Er riss sein riesiges Maul auf,wobei er seine spitzen,scharfe Zähne zeigte und biss Ron ins Bein. Rons Schmerzensschrei hallte laut über das Gelände,der Hund schleifte ihn hinter sich her zum Baum. Kurz darauf verschwanden sie zwischen den Wurzeln. ,,Ron!" ,,Was sollen wir jetzt machen?",fragte Hermine panisch. Harry zögerte keine Sekunde:,,Wir müssen ihnen hinterher!" Verwundert sah ich ihn an:,,Und wie? Hast du genau gesehen,wo sie verschwunden sind?" Er deutet auf den Baum:,,Dort zwischen den Wurzeln. Das ist ein Einstieg!" ,,Spinnst du Harry! Da können wir nicht hin!",keifte Hermine,wobei sie auf die Äste der Weide deutete,die bis jetzt noch ruhig waren. So könnte man denken,dass man einen normalen Baum vor sich hatte. ,,Hermine wir müssen Ron helfen,also müssen wir ihnen folgen. Kommt!" Zögernd sah ich zu Hermine,die schließlich nickte. Wir rannten los,als ich aus den Augenwinkeln etwas auf uns zu kommen sah. Es ging los. ,,Duckt euch!" Gerade noch rechtzeitig warfen wir uns auf den Boden,sonst wären wir vermutlich vom Baum mit gerissen worden. Plötzlich fing der ganze Baum an sich zu bewegen,er schlug mit seinen dicken Ästen nach uns,denen wir meistens so gerade noch ausweichen konnten. Immer wilder wurde die peitschende Weide und leider kamen wir ihren Wurzeln kein Stück näher. Ein langer Ast kam auf mich zu und ich wurde zu Boden geschleudert. Mein Magen verkrampfte sich. Zitternd wollte ich mich aufrappeln,als ein riesiger, dicker Ast auf mich hinab sauste. Im letzten Moment konnte ich mich zur Seite weg rollen. Ich sah hinüber zu Harry,der ebenfalls von einem Ast zu Boden geschleudert wurde. Dabei verlor er seine Brille. Während er sie im Gras suchte und ich wieder einem Ast auswich,sah ich,wie ein weiterer Ast gefährlich nahe an Harry heran kam. Da Harry immer noch seine Brille suchte,sah er ihn nicht. ,,Harry pass auf!",schrie ich panisch. Er hörte mich nicht,doch hatte er endlich seine Brille gefunden und nun sah auch er den Ast. In der letzten Sekunde stand er auf und sprang zur Seite. Hermine währenddessen sprang über einen Ast,der auf sie zu kam. Allerdings sah sie nicht den nächsten und bevor ich sie auch nur ansatzweise warnen konnte,hatte er sie schon erwischt. In Todesangst klammerte sie sich an ihm fest und wurde durch die Luft gerissen. Der Ast schoss in die Höhe,blieb kurz stehen und sauste dann mit der schreienden Hermine in die Tiefe. Ich sah,wie sie in Mitten der Äste verschwand. ,,Harry! Winn!",schrie sie,als sie dann plötzlich an mir vorbei rauschte. Ich natürlich ganz schlau,griff nach dem Ast und wurde mit gerissen. Dummheit lässt grüßen. Da ich nicht los lassen konnte,weil ich sonst auf den Boden aufklatschen würde,musste ich mich wohl oder übel mitreißen lassen. Unten sah ich Harry,der immer noch den Ästen der Weide auswich. Unser Ast schoss ebenfalls auf ihn zu und so griff Hermine nach seinem T-Shirt und Harry wurde mit gerissen.
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Das Leben einer Black (Slow Updates)
FanfictionWinn Black ist die Tochter des berüchtigten Massenmörders Sirius Black. Oft hat sie es deshalb ein bisschen schwer, wenn die Leute ihren Namen erfahren, doch zusammen mit ihren Freunden übersteht sie jede Situation. Auch erlebt sie zusammen mit ihn...
