Kapitel 20

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Es waren einige Tage vergangen und ich hatte mich wieder in Hogwarts eingelebt. Der Unterricht war dieses Jahr natürlich schwieriger geworden,trotzdem kam ich ganz gut damit klar. In allen Fächern,die wir mit den Slytherins hatten,saß ich in der Nähe von Pancy und so kamen wir ziemlich oft dazu miteinander zu reden. Heute war Freitag,wir saßen gerade beim Frühstück. Ron und Harry redeten über Quidditch und darüber,dass ab morgen das Training beginnen würde. ,,Ihr kommt doch zum ersten Training oder?" ,,Ja!",meinten Hermine und ich,wobei sie ihre Augen verdrehte. Für Harry und Ron schien Quidditch das wichtigste zu sein,was es gab. Meine Meinung zu dem Thema brauch ich ja nicht mehr zu äußern. Froh war ich deshalb,als Dean mich ab lenkte,um mit mir über die Zaubertrank Hausaufgaben zu sprechen. ,,Wie viele Rollen Pergament sollten wir für den Aufsatz noch mal schreiben?" ,,Drei. Bis jetzt habe ich allerdings nur eine Seite",gab ich lachend zu. ,,Dann hast du mehr als ich. Bei mir kommt gerade mal eine halbe Seite hin." Die Eulenpost kam,doch rechnete ich mit keinem Brief. Seit derm Heulervorfall,hatte Ron große Angst vor der morgigen Post. Er rechnete stets damit,einen weiteren Heuler zu erhalten. Natürlich gab es keinen Grund,wieso er einen weiteren bekommen sollte,Angestellt hatte Ron zur Zeit nichts. Hermine bekam einen Brief ihrer Eltern,Ron atmete erleichtert auf,als keine Eule einen Brief zu ihm brachte. Ich konnte Fay sehen,wie sie einen Brief las und die Stirn runzelte. Ob wieder etwas mit ihrer Mutter war? Wahrscheinlich würde sie mir aber nichts sagen,sie war irgendwie schwer zu verstehen. Vielleicht lag es aber daran,dass wir uns nicht so gut kannten. Schnell verwarf ich diesen Gedanken und aß zuende,da der Unterricht bald beginnen würde. Sobald wir fertig waren,gingen wir nach oben,um unsere Sachen zu holen und machten uns dann auf den Weg zu Zauberkunst. Professor Flitwick wartete bereits auf uns und als alle saßen,fing er an zu erklären,dass wir heute einen neuen Zauber lernen würden. Es klang lustig,wie er uns versuchte zu erklären,wie wir den Zauberstab bewegen mussten und den Spruch aufsagen sollten. Dann gab er uns Zeit zum Üben und von überall hörte man die Rufe der Schüler. Nicht bei jedem klappte der Zauberspruch sofort,zum Beispiel bei mir. Ich bekam es einfach nicht hin,was mir irgendwann echt zu schaffen machte. Auch Ron hatte seine Schwierigkeiten. Wegen seinem geknickten Zauberstabes,wollte dieser nicht das tun,was Ron von ihm verlangte. Mit einem lauten Knall schafte Ron es,seinen Knopf zum brennen zu bringen. Bringe niemals den Zorn einer peitschenden Weide auf dich. Nach Zauberkunst hatten wir Geschichte der Zauberrei,am liebsten hätte ich dieses Fach geschwänzt,doch Hermine wollte davon nichts hören. Nun saßen,Harry,Ron und ich wie der Rest der Schüler im Unterricht und waren in einen Schlafartigem Zustand gefallen. Alle außer Hermine natürlich,die Professor Binns gespannt zuhörte und sich Notizen machte. ,,Und im Jahre 1745 wurde..." Spätestens jetzt war ich eingeschlafen und bekam nichts mehr mit. Erst die Schulglocke riss mich aus meinem Schlaf und so folgte ich meinen Freunden gähnend zu Verteidigung gegen die dunklen Künste. Lockhart hatte bis jetzt keine Lebendigen Wesen mehr mitgebracht,was uns allen Recht kam. Nacher würde er noch einen Riesen oder schlimmeres auf die Klasse hetzten. Die Wichtel waren ja schon schlimm gewesen. ,,Guten Morgen Klasse! Bitte holen sie ihr Buch,Ein Jahr bei einem Yeti raus. Wir werden in dieser Stunde mein gloreiches Jahr bei einem Yeti besprechen,in dem es mir gelungen ist,einen echten Yeti zu treffen!" Ein seufzen ging durch die Reihe,dass war nun das zweite Buch was wir besprachen. Mit dem Buch Ferien mit Vetteln hatten wir begonnen und es erst gestern beendet. Wenn das so weiter ging,würden wir in den nächsten Stunden nur seine Bücher durchnehmen und nichts nützliches lernen. ,,Also ich war unterwegs im Himalaja,ich kann euch sagen,dort ist es bitterkalt,als ich in einem Dorf ankam. Ihr müsst wissen,dieses Dorf wurde heimgesucht von einem fürchterlichen Wesen und..." Lockhart redete und redete und es nahm kein Ende. Andauernd warf ich einen Blick auf die Uhr und fragte mich,wann diese langweilige Stunde endlich enden würde. ,,Ist das sein ernst?",fragte Ron entgeistert und sah wütend zu Lockhart,der sich immer mehr in seine Geschichte vertiefte. Wie oft hatte er seine Geschichten schon erzählt,dass er sie noch so detailiert wiedergeben konnte?

Das Leben einer Black (Slow Updates)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt