Plötzlich herrschte ein erregtes Gemurmel in der Halle,was mich noch nervöser machte. Wieso nur musste dieser Name so bekannt sein? Missmutig setzte ich mich auf den Stuhl und war froh,dass der Hut meine Sicht auf die Halle verdeckte. Eine leise piepsige Stimme klang plötzlich an mein Ohr:,,Ah wie ich sehe haben wir hier die Tochter von Sirius Black. Hm schlaues Köpfchen, dass muss man dir lassen. Und großen Mut,aber könntest auch sehr listig sein. Hm wo stecke ich dich rein? Slytherin wäre eine gute Wahl,aber keiner deiner Eltern war dort. Also... GRIFFINDOR!" Überglücklich nahm ich den Hut ab und eilte auf den Griffindortisch zu,wo alle am klatschen waren. Ich würde schon beweisen,dass ich nicht wie mein Vater war. ,,Winn!",riefen die Zwillinge im Chor und sofort ließ ich mich neben die beiden auf die Bank sinken. Proffessor McGonnegal fuhr fort. Susan Bones und Justin Finch-Fletchley kamen nach Hufflepuff. Dann gab es noch einige Ravenclaws. Der blonde Junge hieß Draco Malfoy und wie zu erwarten kam er nach Slytherin,genau wie Pancy. Dann war Hermine an der Reihe,sie kam bestimmt nach Ravenclaw,da sie anscheind schon eine Menge wusste. Doch sie kam nach Griffindor,was Ron nicht zu gefallen schien. Neville kam ebenfalls nach Griffindor. Dann war Harry an der Reihe. Wieder brach Gemurmel aus,dieses Mal aber erstauntes gerede. Immerhin war er ja berühmt. Harry sichtlich aufgeregt,setzte sich auf den Stuhl und setzte den Hut auf. Stille herrschte,niemand wagte etwas zu sagen,jeder wollte wissen,in welches Haus Harry Potter kam. Fast schon nervig war es auf die Antwort des Hutes zu warten,denn der Hut ließ sich ziemlich Zeit. Dann endlich rief er:,,GRIFFINDOR!" Tosender Beifall brach aus und der ganze Griffindortisch schien zu beben. Fred und George riefen laut im Chor:,,Wir haben Potter! Wir haben Potter!" Harry kam mit hochrotem Kopf zu uns und setzte sich neben mich. Als das Gejubel verstummt war,fuhr Professor McGonnegal fort. Als endlich Ron an der Reihe war,sah er so aus,als würde er jeden Moment in Ohmacht fallen und keine zehn Sekunden später verkündete der Hut, dass er nach Griffindor käme. Ron kam zu und gestolpert und ließ sich neben Harry fallen.
Als alle in ihren Häusern waren,erhob sich ein älterer Mann mit langen weißen Haaren und einem langem Bart vom Tisch der Lehrer. Das musste Albus Dumbledore sein. Er stellte sich vor ein Rednerpodium und sah uns lächelnd an:,,Willkommen. Willkommen alte Schüler und Willkommen neue Schüler hier in Hogwarts. Bevor wir mit dem Bankett beginnen,möchte ich noch einiges sagen: Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quick! Danke sehr!" Er setzte sich wieder hin und alle klatschten. Er war schon lustig,dass was er gesagt hatte,war irgendwie ohne Sinn. Auf einmal erschienen auf den ganzen lehren Platten unmengen von Essen. Alles mögliche an Fleisch,Kartoffeln, Pommes,verschiedenes Gemüse, Soßen,Fisch und Pfefferminzbonbons. Sofort füllte ich mir von allem etwas auf,sogar von einem Bonbon kostete ich. Schon beim ersten bissen des Essens,merkte ich wie gut es schmeckte. Auf einmal schwebten einige Geister in die große Halle,was einige neue Schüler zum schreien brachte. Von den Geistern hier hatte ich schon gehört,also fand ich es nicht so schlimm. ,,Oh das sieht aber lecker aus!",sagte ein Geist mit Halskrause, der neben unserem Tisch schwebte. Er sah traurig auf die ganzen Speisen. ,,Können sie nicht?" ,,Ich habe seit fast fünfhundert Jahren nichts mehr gegessen. Aber genug davon,darf ich mich vorstellen? Sir Nicholas de Mimsy-Porpington, Hausgeist von Griffindor,ich wohne im Turm!" ,,Ich weiß wer sie sind. Meine Brüder haben mir viel von ihnen erzählt! Sie sind der Fast Kopflose Nick!" Nick sah beleidigt drein:,,Ich zöge es vor,wenn man mich bei meinem richtigen Namen nennen würde!" Ein Junge neben Neville sah verwirrt auf:,,Wie kann man denn fast Kopflos sein?" Nick seufzte,packte seinen Kopf und zog ihn ab. Er kippte zur Seite und blieb auf seiner Schulter liegen. Na da hatte ihn aber jemand nicht richtig geköpft. Dann klappte er den Kopf zurück und sah uns an:,,Also das sind die neuen Erstklässler! Hoffentlich gewinnen wir dieses Jahr den Hauspokal. Der blutige Baron wird langsam unerträglich!" Er schwebte davon,um sich mit einem anderem Geist zu unterhalten.
Irgendwann hatte ich genug gegessen und plötzlich lehrten sich alle Platten,nur,um kurz darauf voller Nachtisch zu sein. ,,Hogwarts will dass ich dick werde!",meinte ich lachend. Fred grinste:,,Na dann können wir dich sicher bald durch die Gegend rollen!" Wir mussten lachen. Harry und Ron sprachen mit den anderen über ihre Familie,ich hörte den Zwillingen und ihrem Freund Lee zu,wie sie über irgendwelche Streiche sprachen. ,,Wir müssen Filch aus seinem Büro locken,dann verteilt einer die Stinkbomben da drin. So als kleines Willkommens Geschenk!", glukste George vergnügt. ,,Super Idee Jungs. Ich lenke ihn ab,dann könnt ihr rein gehen!",sagte Lee und grinste breit. Ich beugte mich zu ihnen herüber:,,Stinkbomben euer ernst?" ,,Ja wieso nicht?" ,,Wieso überflutet ihr nicht gleich einfach sein Büro?",schlug ich sarkastisch vor,merkte dann aber anhand des Grinsens der drei,dass ich das lieber nicht hätte sagen sollen. ,,Super Idee Winn. Wir könnten sein Büro unter Wasser setzten und sobald er die Tür öffnet,kommt ihm alles entgegen!" Ich seufzte:,,Das sollte nur ein Scherz sein. Ihr solltet das nicht gleich in die Tat umsetzten!" Frdd winkte ab:,,So schlimm ist das nicht. Wir hatten schon weit aus schlimmere Streiche,nur wollen wir Filch ein kleines Willkommens Geschenk geben!" Lee nickte:,,Ja." Dann wandte er sich an die Zwillinge:,,Sie ist genial. Vielleicht sollten wir öfters auf ihre Ideen zurück greifen?" Fred nickte:,,Ja!" Dabei sahen er und George mich mit einem merkwürdigem Blick an und mir schwahnte übles. In was hatte ich mich da nur wieder hinein gebracht? ,,Was habt ihr vor?" ,,Warte es ab!",meinten sie grinsend,was nichts gutes verheißen konnte. ,,Autsch!" Erschrocken sah ich auf,Harry hatte sich gegen die Stirn gefasst und starrte mit schmerzverzehrtem Gesicht zum Lehrertisch. ,,Alles okay?",fragte Percy und Harry nickte. ,,Alles okay. Du Percy,wer ist das da neben Professor Quirrel?" ,,Das ist Professor Snape. Er hat das Fach Zaubertränke,aber jeder weiß,dass er scharf auf das Fach von Quirrel ist!" Percy wandte sich ab,ich aber sah immer noch besorgt zu Harry. Als er meinen Blick bemerkte,lächelte er schwach:,,Es ist wirklich alles okay Winn!" Ich nickte,obwohl ich ihm nicht wirklich glaube konnte. Am Lehrertisch,erhob sich erneut Professor Dumbledore und augenblicklich herrschte Stille:,,Da wir nun alle gegessen haben,möchte ich euch noch einige Regeln erklären!" Fred und George seufzten theatralisch,was mich zum lachen brachte. ,,Als allererstes liebe Erstklässler,möchte ich sie darauf hinweisen,dass der Wald auf den Ländereien strängstens verboten ist zu betreten. Das möchte ich den älteren Schülern auch noch einmal zu Herzen legen!" Dabei sah er augenzwinkernd zu den Zwillingen. ,,Desweiteren hat mich Mr. Filch darum gebeten,dass auf den Koridoren wärend den Pausen nicht gezaubert werden darf. Außerdem ist es in diesem Jahr verboten,den Korridor im dritten Stock,der in den rechten Flügel führt zu betreten,außer ihr möchtet eines schmerzhaften Todes sterben!" Einige lachten,doch ich wusste nicht recht, was ich davon halten sollte. ,,Was wohl im dritten Korrido ist?",fragte Fred sich. George grinste:,,Wir könnten ja mal nach sehen!" ,,Nein!",sagte ich bestimmt. Dumbledore hatte bestimmt keinen Spaß gemacht,als er meinte es ist gefährlich. ,,Gut und dann habe ich noch ein Thema. Alle die gerne ins Quidditsch Team ihres Hauses möchten,die Quidditsch-Auswahl findet in der zweiten Woche des Schuljahres statt. Wenden sie sich einfach an Madam Hooch. So und nun singen wir die Schulhymne!" Er schwenkte einmal den Zauberstab und über den vier Tischen erschienen Worte. ,,Gut. Jeder nach seiner Lieblingsmelodie!" Und dann sangen wir:
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Das Leben einer Black (Slow Updates)
Fiksi PenggemarWinn Black ist die Tochter des berüchtigten Massenmörders Sirius Black. Oft hat sie es deshalb ein bisschen schwer, wenn die Leute ihren Namen erfahren, doch zusammen mit ihren Freunden übersteht sie jede Situation. Auch erlebt sie zusammen mit ihn...
