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Helene streichelte mit ihrem Daumen über seinen Handrücken, als er sich leise räusperte und in ihre Augen sah. "Liebe Helene, ich- ich habe lange gebraucht um die passenden Worte zu finden, als es vor über zehn Jahren darum ging dir zu sagen, was ich fühle. Und hättest du mich nicht einfach geküsst, ich weiß nicht, ob ich je den Mut gehabt hätte, Ich liebe dich, zu sagen. Es erscheint mir noch immer ziemlich unwirklich, dass wir gerade hier stehen...und heiraten..", Florian brach ab und lächelte nervös. "Es macht mir nichts aus auf einer Bühne vor laufenden Kameras zu singen und zu reden, aber das hier- das macht mich unfassbar nervös." Helene blinzelte einige Male um ihre Tränen zurückzuhalten, während das Lächeln auf ihren Lippen nur noch breiter wurde. "Wir haben viele gute Zeiten und einige Schwere erlebt. Haben schlaflose Nächte hinter uns, von denen ich lieber nicht mehr verrate als das sie wundervoll waren." Sie hörten vereinzelte Lacher, Jan schmunzelte über die Worte seines besten Freundes und Helenes Mama schüttelte lächelnd ihren Kopf. "Ich bin gespannt auf das was noch kommt. Ich verspreche, mich immer wieder für dich zu entscheiden." Helene fuhr mit ihrer rechten Hand in seinen Nacken und streichelte ihn dort sanft, spürte wie er sich langsam wieder etwas entspannte. "Mein lieber Flo, wir haben uns vor einem halben Leben kennengelernt. Manchmal fühlt es sich für mich so an, als wäre ich nie ohne dich auf dieser Welt gewesen. Eigentlich hatte ich für mich beschlossen, dass ich das mit der Liebe lieber sein lasse. Aber dein gutes Herz und dein lieber Blick und-", sie verlor kurz den Faden, als sie genau diesen liebevollen Blick sah, der definitiv nur ihr gehörte. "-deine ganze Art, dein..dein Wesen, haben mich fasziniert. Unser Weg ist wunderschön und leicht, anstrengend und besonders und jedesmal wenns nicht mehr geht, fängst du mich auf. Wir halten uns ohne uns festzuhalten. Du liebst mich genauso wie ich bin, mit guter Laune und Zuversicht, aber auch mit Zweifeln, Angst und wenn ich mal wieder meinen Dickkopf durchsetzen will." Ein Grinsen huschte über ihre Gesichter, bevor sie fortfuhr legte sie ihre Finger an seine Wange. "Du bist schonungslos ehrlich und erinnerst mich immer wieder daran ich selbst zu sein. Du bist mein bester Freund, mein Vertrauter, mein Liebster und ab heute mein Mann.." Sie blickten sich einen Moment lang in die Augen, bevor sie sich leicht zu ihren Gästen drehten. Mia und Jonas standen sofort von ihren Stühlen auf und kamen mit den feinen, goldenen Ringen zu ihnen. 

Für dich. Für mich. Für uns.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt