„Jason hat das Mathe lernen überstanden und wollte was mit mir spielen. Habt ihr Lust mitzuspielen?" „Ich wollte mit dir Kickern!" Rief er aus dem Esszimmer. „Und die Mädels dürfen nicht mitmachen?"„Mhh, mir egal, wenn sie wollen." Ich lächelte nickend. „Warum nicht." Lotta sprang auf. „Jungs gegen Mädchen." Moritz grinste. „Alles klar, dann sind wir in 10 Minuten oben." Lotta stürmte bereits die Treppen rauf als ich meine Schuhe und die Jacke verstaute. Katja kam aus dem Büro. „Hi, und alles okay?" Ich nickte „Ja es war ganz schön...." Sie nickte. „Gut, freut mich zu hören. Und was hast du nun vor?" Ich grinste schief „Kickern mit Jason, Lotta und Moritz." Sie lachte. „Na dann macht die Jungs fertig!" „Ey das hab ich gehört." Kam es lachend von Moritz aus dem Esszimmer. Ich lachte ebenfalls und lief die Stufen hoch, bis ins Dachgeschoss.
Lotta warf Klettbälle auf eine Dartscheibe und ich zählte für sie die Punkte. Dann kamen Jason und Moritz dazu und wir spielten eine Partie nach der nächsten in immer unterschiedlichen Teams und ständig forderte einer Revenge. Es machte Spaß und wir vergaßen die Zeit. Bis Caro dazu kam, sich auf die Matten im hinteren Teil des Raumes fallen lies und verkündete das es in einer Stunden Abendessen gibt. „Oh..." Sagte Moritz. „Dann muss ich wohl mal unten nach dem rechten sehen. Übernimm du doch für mich, Caro." Jason Stöhnte. „Allein gegen die Weiber, ganz toll." Moritz sah ihn tadelnd an. „Zeig es den Mädels." Und ging aus dem Raum. Caro nahm seinen Platz ein und erwies sich als würdiger Gegner, ganz zur Freude von Jason der plötzlich nicht mehr die Teams tauschen wollte. Wir spielten noch eine Zeit lang bis wir zum Essen gerufen wurden. Ben saß bereits am gedeckten Tisch und Anke stellte ein Tablett mit Bockwürstchen und eine Schüssel Nudelsalat darauf.
>Ekelhaft<
Katja kam als letzte an den Tisch und setzte sich. „Guten Appetit." Gemurmel entstand, Würstchen und Salat wurden herum gereicht, niemandem schien aufzufallen das ich keine Bockwust nahm.
>Zum Glück<
Es war eine angenehme Atmosphäre. Katja verkündetet, dass wir heute einen DVD-Abend mit Popcorn machen. Allgemeine Freude und Diskussionen über den Film folgten.
Als das Essen beendet war, verschwand Ben nach oben, Anke räumte mit Katja den Tisch ab und wir anderen gingen in den Wohnbereich. Jason und Caro kramten im Schrank nach ihren Süßigkeiten und Lotta und ich suchten uns einen Platz. Moritz suchte den Film raus und legte ihn ein, als schließlich Anke und Katja mit zwei Schüsseln Popcorndazu kamen. Als der Film startete tauchte Ben wieder auf und setzte sich ohne ein Wort zu sagen neben mich auf die Armlehne der Couch.
>Warum setzt er sich zu Mir?<
Nach kurzer Zeit, als alle auf den Film konzentriert waren, lehnte er sich unauffällig zu mir.
>Ich bekam eine Gänsehaut<
Er flüsterte mir ins Ohr. „Deinem Freund Leon hab ich nix hiervon gesteckt." Er deutete mit dem Kopf in die Runde. Ich nickte erleichtert. „Danke." Flüsterte ich ihm zu. „Geht einfach keinen was an!" Wieder nickte ich.
>Er kann ja echt nett sein<
Er fasste über mich hinweg und nahm Jason die Popcorn Schüssel weg. „Du siehst selbst schon aus wie ein explodiertes Maiskorn." Jason blieb der Mund offen stehen und grade als er etwas erwidern wollte. Schritt Moritz ein.
>Okay, doch nicht nett<
„Entschuldige dich Ben und dann ist ruhe hier, sonst kannst du auf dein Zimmer gehen." Ben murmelte eine Entschuldigung und Jason nickte. Ben griff sich eine Handvoll Popcorn drückte Jason die Schüssel wieder in die Hand und flüsterte ihm zu, dass er hoch kommen solle, wenn er lieber zocken wolle, als den Kinderkram zu gucken. Dann stand er auf und verließ den Raum. Caro die zwischen Jason und mir auf dem Boden saß drehte sich zu mir und grinste schief. „Musst dich nicht wunder, ist eine Hassliebe mit den Beiden." Ich lächelte ihr zu und nickte. Kurz darauf stand Jason auf und drückte mir die Schüssel auf den Schoß. Caro setzte sich auf seinen Platz, als er den Raum verließ.
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Chance
Romancegirlxgirl Story Dunkel, voller Gewalt und Angst war ihre Kindheit und frühe Jugend. In den Händen des Systems fand sie einen Weg hinaus aus der Dunkelheit, zu sich selbst und mehr noch, sie fand Menschen die an ihrer Seite standen, zu ihr standen...
