So I bare my skin
and I count my sins
and I close my eyes
and I take it in.
I'm bleeding out –
I'm bleeding out for you, for you.
(Imagine Dragons – Bleeding Out)
Der Junge wirbelte zu George herum, als der lautlos hinter ihn trat und dicht an seinem Ohr sagte: „Die würde ich nicht anfassen."
Die blauen Augen weiteten sich, er schluckte. „Warum nicht?"
George richtete sich auf und zuckte mit der Schulter. „Du würdest sie nie wieder zurücklegen wollen und sie übersteigen definitiv dein Budget."
Der Junge zog eine Schnute. „Dann sollten Sie den Kram günstiger verkaufen."
George grinste. „Keine Chance." Er sah dem Jungen hinterher, als dieser missmutig an ihm vorbei ging und auf seine Freunde im vorderen Teil des Ladens zusteuerte. Dort würde er genug finden, das er sich leisten konnte. Die Scherzartikel Deluxe waren ohnehin eher für ein volljähriges Publikum gedacht.
Er wandte den Blick von den drei Knirpsen ab und ließ ihn über die restliche Kundschaft schweifen. Gerade waren etwa dreißig Leute im Laden, von allen Seiten waren Gespräche, Gelächter und die Geräusche der Scherzartikeldemonstrationen zu hören. Es summte regelrecht um ihn herum. George holte tief Luft und lächelte. Er liebte diese Atmosphäre. Je mehr Chaos, desto wohler fühlte er sich.
Die Glocke über der Tür klingelte erneut und er sah sich nach danach um. Sein Lächeln wurde noch breiter, als er das bekannte Gesicht entdeckte. „Hermine!", sagte er laut und lachte, als sie zusammenzuckte. „Ganz ehrlich, wenn du jemals so zusammengezuckt wärst, wenn Filch dich erwischt hätte, wärst du jetzt noch dabei, Strafarbeiten zu machen."
Sie schnaubte. „Gut, dass ich mich nie von Filch habe erwischen lassen."
„Definitiv!" Er schloss sie kurz in die Arme, dann ging er in die Hocke und breitete die Arme aus. „Rosie! Wo bist du so lange gewesen? Die Sehnsucht hat mich um den Verstand gebracht!" Sie kicherte und warf sich in seine Arme. Möglicherweise hielt er sie ein bisschen länger fest als sonst. „Was treibt euch her?", fragte er dann an Hermine gewandt.
„Nichts Besonderes. Ich hatte was zu erledigen und dachte, ich schau mal rein. Die Tage sind ungewohnt lang, seitdem ich nicht mehr arbeite." Sie runzelte die Stirn.
„Ongel Dschodsch, was ist das?", fragte Rose in diesem Moment und lehnte sich an ihm vorbei, um die neuste seiner Entwicklungen genauer sehen zu können: Ein Terrarium voll Schleim, der in allen Farben des Regenbogens schimmerte.
„Das ist Verfolgdich-Schleim. Du kannst ihm sagen, wen er treffen soll, und er verfolgt diese Person, bis er sie erwischt."
Roses Augen strahlten. „Mummy, darf ich ..."
„Nein!", sagte Hermine noch bevor sie ausgeredet hatte. „Definitiv nicht, mein Kind."
Sie schob die Unterlippe vor.
George beugte sich ihr verschwörerisch zu. „Geh mal nach hinten durch, heute sind neue Minimuffs gekommen, mit denen du kuscheln kannst."
Das Strahlen kehrte zurück und sie lief los, verschwand beinahe augenblicklich zwischen den Beinen der anderen Kunden.
„Mach aber nicht zu lange, wir müssen gleich weiter!", rief Hermine ihr hinterher. Sie bekam keine Antwort.
„Ich glaube, die siehst du so schnell nicht wieder."
Hermine schürzte die Lippen. „Nein, jetzt nicht mehr. Wie konntest du nur die Minimuffs erwähnen?"
Er zuckte mit den Schultern. „Sie liebt die Muffs, ich liebe sie."
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About Magic
Fanfic'Unheilbar' ist auch nur ein anderes Wort für 'unmöglich' und wenn Hermine eines gelernt hat, dann dass in der magischen Welt eigentlich nichts unmöglich ist. Oder es zumindest nicht bleiben muss und wenn es mal eine Situation gegeben hat, in der si...
