*Abgeschlossen*
One Shots und Kurzgeschichten welche für ein eigenes Buch zu kurz sind, aber für One shots zu lang
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Abends liegen wir wieder im Bett zusammen und es gibt keine Ort wo ich lieber wäre.
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Doch es ist unsere letzte Nacht alleine. Sebastian würde morgen wieder kommen.
"Wir kriegen das hin. Wir beide." "Als ich jünger war, hatte meine Schwester einen Freund, welcher sich aufgrund ihrer Drogensucht von ihr getrennt hatte. Dieser hat mir immer Gedichte geschenkt. Und seit ein paar Tagen kriege ich das eine einfach nicht mehr aus meinem Kopf." "Sagst es mir?"
Ich nicke und hole tief luft.
"You were you and I was I; we were two before our time.
I was yours before I knew and you have always been mine too."
"Das ist wirklich schön. Hast du noch mehr?" "Unten im Wohnzimmer. Ich habe einige mitgenommen als sie gestorben ist. Warte hier."
Ich laufe runter, schnappe mir zwei Bücher und lege mich dann wieder bei ihm ins Bett. Während Barry mich wieder an sich zieht, klappe ich das Buch auf.
"If you want to know his heart, pay close attention to what angers him. If you want to know his mind, listen for his words that linger in his silence. If you want to know his soul, look where his eyes are when you catch him smiling."
"Meine Augen sind bei dir wenn ich lächeln muss." flüstert er und ich kann dieses Gefühl in mir nicht beschreiben.
Wir lesen die ganze Nacht Gedichte und schlafen am nächsten Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen im Zimmer ein.
Kurz bevor Sebastian kommt, verschwindet Barry. Mona kommt und ich sitze alleine im Wohnzimmer. Leise laufen die Tränen über meine Wange.
"Was ist los meine Hübsche?" fragt Mona sanft und umarmt mich. Sie weiß genau was los ist. "Ihr seid euch einfach sehr ähnlich und er ist ein wirklich toller Junge." "Ich kann ihn nicht verlieren." sage ich und lehne mich an sie. "Ihr spielt ein gefährliches Spiel." "Ich muss auf ihn aufpassen. Ich kann es nicht riskieren." "Ihr werdet einen Weg finden. Keine Sorge. Soll ich ihn vergiften."
Trotz meiner Trauer muss ich lachen. "Bitte nicht." sage ich und sie lacht mit. "Das ist nachweisbar."
Jetzt lachen wir beide und ich wische meine Tränen weg. "Du bist selbst noch so jung Hope. Du hast noch dein ganzes Leben vor dir. Stattdessen sitzt du in diesem goldenen Käfig fest." "Was soll ich tun? Ihn umbringen?"
In dem Moment wo ich den Schlüssel in der Haustür höre, springe ich auf. Lächelnd kommt Sebastian um die Ecke.
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