Sebastian Stan/Scott Adkins #2

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Mit pochendem Kopf klopfe ich am nächsten Tag an die Tür.

Sebastian öffnet sie mir lächelnd und ich schließe sie hinter mir.

"Sorry. Habe meinen Schlüssel bei Scott vergessen."
"Und dein Auto?"
"Steht noch an der Uni. Er hatte mich abgeholt."
"Ok."

Sebastian umarmt mich fest und küsst meine Stirn, bevor wir uns in der Küche an die Theke setzen.

"Kopfschmerztabletten?"
"Oh ja bitte. Scott hatte nur noch eine Scheibe Brot im Kühlschrank. Muss für ihn morgen noch einkaufen, sonst überlebt der Mann nicht."

Sebastian greift in den Schrank neben dem Kühlschrank, reicht mir zwei Stück und dazu ein Glas Wasser.

"Soll ich dich dann Montag zur Uni bringen?" fragt Sebastian während er sich einen Apfel schneidet.
"Schaffst du das zeitlich?"
"Nein nicht wirklich." sagt er lachend und ich stimme mit ein.
"Schon gut. Scott wird mich bringen. Er muss mir noch meine Schlüssel wieder geben."
"Was möchtest du heute Abend tun?" fragt Sebastian und ich sehe ihn an.
"Keine Ahnung. Schlag du was vor."
"Restaurant?"

Fieberhaft überlege ich. Ich hatte in der Zeit mit Scott nur einen Burger gegessen, aber der Kater bescherte mir nicht gerade Appetit.

"Kino?" schlage ich stattdessen vor und er nickt.
"Einverstanden."
"Ich muss morgen in die Wohnung zurück. Muss die Miete an Maya angeben und noch lernen."
"Sonst geh doch heute und morgen Abend schläfst du bei mir. Dann-dann lerne ich auch Scott mal kennen."

Er sieht mich dabei nicht an und ich seufze. "Du musst ihn nicht kennen lernen. Wenn du das nicht möchtest."
"Dir ist es wichtig."
"Es ist mir auch wichtig, dass ihr euch wohl fühlt. Und Scott ist da schwierig."
"Will er mich nicht kennen lernen?"
"Nein ich denke eher nicht."
"Und das macht dich traurig."
"Ein wenig. Aber ich akzeptiere seine Grenzen."
"Was wenn ich sage, dass ich ihn gerne kennen lernen möchte?"
"Dann tut es mir leid für dich. Doch wir müssen beide seine Grenze akzeptieren."

Sebastian lächelt mich an und streicht über mein Gesicht.

"Dann ruh dich noch ein wenig aus und heute Abend gehen wir ins Kino."
"Bist du dir sicher?"
"Ja natürlich."
"Möchtest du mitkommen?"
"Würde ich liebend gerne, aber ich muss noch haufenweise Arbeiten korrigieren und den Unterricht für Montag vorbereiten."
"Wenn ich morgen sowieso nicht hier bin, verschiebe das doch auf morgen?"
"Heute wollte ich die arbeiten machen und morgen die Unterrichtsvorbereitung."
"Na gut." sage ich etwas enttäuscht.

Etwas nagt an ihm. Woher kommt plötzlich dieses dringende Bedürfnis Scott kennen zu lernen und diese leichte Eifersucht. Nach all den Jahren.

Ich ziehe mich bis auf meine Unterwäsche aus und lege mich in das weiche Bett. Zum Glück schlafe ich trotz der Kopfschmerzen schnell ein.

"Hey arbeitest du immer noch an deinen Arbeiten? Darling es ist Mitternacht."
"Oh es tut mir leid. Ich habe nicht auf die Zeit geachtet." sagt er entschuldigend und hebt seine Arme.

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