*Abgeschlossen*
One Shots und Kurzgeschichten welche für ein eigenes Buch zu kurz sind, aber für One shots zu lang
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TiaSantos: tb Met Gala
Ich lege mein Handy weg und sehe Andrew an, welcher sich gerade mit meinem Onkel unterhält.
„Como siempre, te digo que no es elegante llevar jerseys tan grandes." sagt meine Cousine Rosalie gehässig zu meiner Schwester und diese sieht sie an. („Wie immer sage ich dir, dass es nicht elegant ist, so große Pullover zu tragen.") „Y te digo, como siempre, que no es elegante no saber quién es el padre de tu hijo." („Und ich sage dir, wie immer, dass es nicht elegant ist nicht zu wissen wer der papa von deinem Sohn ist.")
Alles ist ruhig am Tisch und Rosalie kriegt einen roten Kopf. „¿Qué acabas de decir?" („Was hast du gerade gesagt?") „Ya me has oído. Mamá, ¿puedo tomar la ensalada?" („Du hast mich schon verstanden. Mama kriege ich mal den Salat?")
Und schon schreien die beiden sich an. Während Andrew sich mit meinem Onkel José unterhält, rede ich mit meiner Mama, während meine Tante versucht Frieden reinzubringen.
„¡Al menos no tengo un marido aburrido!" („Wenigstens habe ich keinen langweiligen Ehemann.")
Ok das war's mit Rosalie. Sobald man meinen Schwager in die Sache mit reinbringt, kann nichts meine Schwester zurück halten. Mein papa reibt sich das Gesicht und mama seufzt, während meine Großeltern alle beobachten.
„¿Qué acabas de decir de mi corazón? ¡Creo que tengo que enseñarte algunos modales!" („Was hast du gerade über mein Herz gesagt? Ich glaube ich muss dir mal Manieren beibringen!") „¡Pruébalo!" („Versuchs doch!")
Die beiden wollen aufeinander losgehen, aber meine Tante und Mama gehen dazwischen. Doch aus irgendeinem Grund kriegen die beiden sich jetzt in die Haare.
„Calma a tu mujer." („beruhige mal deine Frau.") sagt mein Onkel und Papa sieht ihn an. „Será mejor que cuides tu pila." („Kümmere du dich mal lieber um deinen Haufen." „Sus mujeres empezaron, ¿no es así?" sagt mein Onkel und setzt sich aufrecht hin. („Deine Frauen haben doch angefangen.")
Papas Kopf wird rot und jetzt schreien sich alle an. Trotz der langen Jahre in Spanien, ist Papas lateinamerikanischer Akzent nie ganz verschwunden. Und jetzt wo er wütend ist, überschlägt sich sein Akzent beinahe.
Andrew und ich wechseln einen Blick bevor wir aufstehen und rein gehen.
„Jede Familienfeier dasselbe." sage ich und Andrew nickt schmunzelnd.
Julio und Sofía spielen ganz ruhig im Wohnzimmer vor dem Fernseher und kriegen das Theater draußen gar nicht mit. Wir setzen uns zu den beiden und beginnen mit ihnen zu spielen. Es endet damit, dass die Lego Figuren von Andrew und Julio, mit Sofías und meinen Krieg führen.