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Die Bänke standen L - Förmig zueinander und so konnten wir uns gut unterhalten.

Lc: Wie läuft es denn so bei euch?

I: Bei uns?

P: Bei uns läuft es einfach perfekt!

Er schlang die Arme um meine Taille und legte seinen Kopf auf meine Schulter, nachdem er mir einen Kuss auf die Wange gedrückt hatte. Ich strahlte ihn an und lehnt mich leicht zurück.

I: Perfekt ist überhaupt kein Ausdruck dafür. Ich bin einfach wunschlos glücklich!

Ich spürte auch sein grinsen auf dem Gesicht genoss seine Nähe. Ich behielt Clara im Auge während wir redeten und die zeit genossen.

Lc: Pablo wollen wir ein wenig laufen?

P: ehm.. Ja warum nicht.

Die beiden standen auf, er gab mir noch einen Kuss und schon gingen die beiden. Mamá setzte sich neben mich und legte ihren Arm um mich.

Ang: Du bist wirklich glücklich und das macht mich so unglaublich glücklich, weißt du das?

I: Ach Mamá. Ich bin so froh dich zu haben.

Ang: Und ich dich mein Kind, und ich dich. Ich bin auch froh das German und du eich wieder versteht. Gerade für Violetta muss es doch schlimm gewesen sein, vom eigenen Vater ignoriert zu werden. Ich dachte er hätte sich geändert...

I: Mamá wir haben es doch vergessen. Lass ihn leben wie er will. Ich werde dafür sorgen das es Vilu gut geht. German ist halt so und das wirst du nicht ändern können. Er versucht sich zu bessern

Ang: Ich weiß. Ich kann es halt nicht verhindern. Ich habe ihm meine Tochter anvertraut und dann wenn sie nicht mehr da ist sind wir schuld und er bringt meine Enkelin fort.

I: Ich weiß Mamá, ich weiß. Aber das ist alles schon so lange her...

Ang: Du hast ja recht. Da kommen die anderen ja auch schon wieder.

Pablo setzte sich neben mich und legte seinen Arm um mich. Abends gingen wir zurück nach Hause und gingen dieses mal Früh zu Bett. Den nächsten Tag verbrachten wir auch noch mit den anderen und ich schloss Luci richtig ins Herz.
Sie war wundervoll, genau wir ihr Sohn. Leider hieß es jetzt schon wieder Abschied nehmen. Sowohl Clara als auch Vilu waren noch mit raus gekommen. Von den anderen hatten sie sich bereits innen verabschiedet. Pablo und Miguel brachten gerade die Koffer ins Taxi und Vilu und Clara waren gerade mit Mamá beschäftigt.

Lc: Angie darf ich kurz mit dir sprechen?

I: Ja natürlich

Wir gingen ein Stück weiter.

I: Was gibt es denn?

Lc: Ich würde dich gerne um etwas bitte.

I: und zwar?
Sie suchte etwas in ihre Handtasche und holte einen Brief daraus hervor.

Lc: Ich möchte dich bitten Pablo diesen Brief zu geben. Wir sehen uns leider nur sehr selten und das ist wirklich sehr schade, aber wir müssen alle viel arbeiten und haben deshalb kaum Zeit uns zu sehen. Ich bin wirklich froh das er jemanden wie dich gefunden hat, dem er vertrauen kann und geliebt wird. Ich kann mir wirklich keine bessere Schwiegertochter vorstellen, als dich!

Ich lächelte verlegen.

I: Danke schön. Aber warum gibst du ihn den Brief nicht selbst?

Lc: Ich möchte das er ihn liest wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Du wirst wissen wann dieser sein wird. Da vertraue ich dir.

Ich nickte und nahm ihn an mich. Sie umarmte mich und dann gingen wir zu den anderen zurück. Ich verabschiedete mich noch von Miguel und umarmte meine Mutter nochmal fest. Und dann war das Taxi auch schon abgefahren. Hätten wir gewusst was noch alles kommen würden wäre alles ganz anders ausgefallen...

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