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Die Stunde war auch dann ziemlich schnell zu Ende.
I: kann ich mit euch dreien kurz sprechen?
Lu: Ja na klar...
Als die anderen raus waren, schloss ich schnell die Tür und setzte mich wieder auf den Tisch.
F: was gibt es denn?
I: Sonntag...
Cl: Papi hat Sonntag Geburtstag
Sie grinste mich an und kletterte auf meinen Schoß.
I: genau. Ich wollte halt nur fragen ob ihr Lust habt irgentwas mit mir uns zu machen.
V: Ja na klar. Was wollen wir denn machen?
I: ich bin offen für alle Ideen
Ich grinste sie an und legte die Arme um meine Tochter.
Fe: wir könnten ja im Garten feiern oder so. Und die anderen einladen. Halt zusammen feiern und Spaß haben.
Lu: Ja die Idee ist garnicht schlecht. Wir können ja alles schön dekorieren und Musik machen.
I: die Idee finde ich klasse. Würdet ihr mir denn auch helfen das zu organisieren?
V: Ja na klar! Soll es denn eine Überraschung werden?
I: naja so halb... Er soll schon wissen das wir im Garten feiern und so aber er sollte nach Möglichkeit nicht wissen das auch die anderen kommen. Er will ja eigentlich gar nicht feiern wegen Luci und Miguel...
Sie senkten alle den Blick und Seufzten leise.
V: kann ich verstehen... Aber das soll ihn auf andere Gedanken bringen.
Ich nickte. Sie hatte recht.
I: Danke schön Leute. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen das er nichts mitbekommt
Fe: Das wird er nicht. Keine Sorge wir machen das schon.
Lu: oh gott wir haben jetzt Unterricht... Wir müssen uns noch umziehen...
I: sagt Gregorio ich habe euch aufgehalten. Ich Regel das gleich keine Sorge
V: Danke. Los kommt beeilung...
Die drei liefen los und ich machte mich mit Clara auf ins Lehrerzimmer. Als ich die Tür öffnete blieb ich allerdings wie angewurzelt stehen. Jackie und Pablo lagen sich in den Armen und schienen uns nichmal zu bemerken. So sehr ich es auch ignorieren wollte ich konnte nicht verhindern das mein Herz sich schmerzvoll zusammen zog und die Eifersucht in mir Aufstieg. Gregorio machte sich gerade erst fertig also waren die drei schonmal nicht zu spät. Aber um ehrlich zu sein interessierte es mich im Moment nicht wirklich. Ich konnte meinen Blick einfach nicht von den beiden nehmen die sich noch immer in den Armen lagen. Gregorio seufzte leise und küsste mich auf die Wange.
Gr: Mach dir da keinen Kopf drum. Sie sind bloß Freude...
Ich nickte nur und betrat den Raum. Clara kam hinter mir rein und blieb stehen als sie die beiden entdeckte.
Cl: Papi warum umarmst du diese Frau und nicht Mami?
Die beiden ließen erschrocken voneinander ab und sahen uns an.
P: weißt du Maus wir haben uns schon länger nicht gesehen und haben uns bloß gefreut
Stimmt deswegen war es die letzten Tage auch so schön ruhig und entspannt gewesen.
Cl: Achso na dann.
J: Ja ich geh dann jetzt in den Unterricht Bis dann...
Und schon war sie verschwunden. Zum Glück...
Cl: Darf ich was malen?
P: Ja na klar komm her
Er suchte ihr ein paar Sachen zusammen und ich machte mir erstmal einen Kaffee. Ich seufzte leise. Ich wollte nicht so reagieren aber ich konnte nichts dafür... Ich konnte die Eifersucht einfach nicht unterdrücken. Ich spürte wie jemand seine Hand auf meine Schulter legte. Durch das kribbeln was sich allein durch diese Berührung bemerkbar machte, wusste ich das es nur Pablo sein konnte. Ich seufzte und stellte den Kaffee auf die Ablage, ehe ich mich zu ihm umdrehte und mich von ihm an sich ziehen ließ. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und schlang die Arme um ihn. Ich liebte ihn doch. Mehr als alles andere auf der Welt.
I: Ich kann nichts dafür... Ich weiß auch nicht warum...
Murmelte ich leise und vergrub das Gesicht in seinem Shirt.
P: schon gut. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen Jackie ist bloß eine Freundin wir kennen uns schon so lange...Das weißt du doch mhm. Aber ich hätte vermutlich auch so reagiert. Ausserdem finde ich es ganz süß
Ich seufzte und verstärkte den Griff um ihn.
I: sehr witzig... Ich will eigentlich garnicht eifersüchtig sein aber irgendwie... Ach ich weiß auch nicht
P: Mach dir keinen Kopf. Ist doch vollkommen in Ordnung. Solange du weißt das ich dich liebe und keinen sonst, ist alles gut.
I: Ich weiß, ich liebe dich ja auch Pablo
Er küsste mich sanft auf die Stirn und strich mir übers Haar. Ich lächelte und seufzte glücklich. Mein Leben war perfekt.
P: wir müssen langsam mal los..
I: ne ich nicht. Beto ist doch mit der Klasse Unterwegs also hab ich jetzt frei
Ich grinste ihn frech an. Er schnaubte nur.
P: du hast definitiv zu viel Freizeit ich glaube dafür bekommst du zu viel Lohn.
I: tja gut das dein Lohn auch meiner ist. Ausserdem habe ich den größten Lohn.
Er lächelte mich an, doch ich grinste nur.
I: ne Clara mit dir brauche ich nichts anderes.
Er sah mich empört an und schüttelte den Kopf. Ohne ein weiteres Wort ging er in dem Unterricht und ließ mich lachend mit Clara allein. Nachdem ich mich etwas einbekommen hatte, setzte ich mich neben sie und arbeitete an den Partituren weiter.

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