Unconditionally
Es war als würde die Zeit stehen bleiben. Genauso wie mein Herz, nur um danach mit dreifacher Geschwindigkeit weiter schlagen und Wärme durch meinen Körper verbreiten zu können. Elektrisch lud sich mein gesamter Körper auf und alle meine Sinne wurden schwach. Nur durch das unglaublich weiche Berühren unserer Lippen.
Dann küsste er sanft meinen Mundwinkel und ich war viel zu erstarrt und wollte genau fühlen, was er tat. Er hauchte einen zarten, auskostenden und brennenden Kuss auf meine Unter- und anschließend auf meine Oberlippe, während ich hektisch versuchte aus der kleinen Öffnung zwischen den beiden irgendwie Sauerstoff zu erlangen.
Die Zartheit von seinen Küssen schaltete meinen Kopf komplett aus und verbreitete ein Chaos in mir, das sich verstärkte, als ich anfing meine Lippen mit seinen zu bewegen. Mit einer unglaublichen Geduld bekam ich meinen ersten Kuss, der nicht hätte schöner sein können. Er löste unsere kleinen Finger. Um mit beiden seiner Hände mein Gesicht ergreifen und über meine Wangen streichen zu können, wodurch ich mich ihm besser entgegenstrecken konnte. Unsere Lippen genossen ihr langsames und genießerisches Spiel, als hätten sie alle Zeit der Welt und ich wünschte sie hätten das, denn es fühlte sich viel zu gut an, um aufzuhören.
Dann löste er sich kurz von mir und gab mir die Wärme, die mir unser Kuss gerade noch gespendet hatte durch seine Augen. Er strich mir die Haare hinters Ohr, während er wieder über mein gesamtes Gesicht blickte. Als er schließlich wieder in meine Augen sah lagen dieselben tiefen und unkontrollierbaren Gefühle, die ich spürte in seinem Grün und in diesem Moment war es so, als wären wir viel inniger verbunden, als durch unsere alte Freundschaft und ich wollte dieses Gefühl der Verbundenheit noch stärker fühlen.
„Annabella."
Es war kaum mehr als ein Flüstern und bescherte mir eine Gänsehaut. Ich konnte und wollte mich nicht mehr kontrollieren und presste wieder meine Lippen auf seinen.
Mit derselben Stürme erwiderte er den Kuss und zog mich hoch, damit ich mich rittlings auf seinen Schoß setzten konnte, um ihm näher zu sein. Er schlang seine kräftigen Arme um meine Taille und drückte mich fester an sich, als wollte er das Feuer in seiner Brust mit dem in meiner vereinen, was wohl funktionierte, denn es schien so, als würde sich jedes Empfinden in mir verstärken. Ich vergrub meine Finger in seinen seidigen Haaren und wir küssten uns mit einer Mischung aus Hektik und Genuss, was mir den Atem raubte. Seine Hand glitt langsam von meiner Taille über meinen Rücken hoch und brannte auf meiner Haut aufgrund des V-Ausschnitts meinen Einteilers. Er fuhr unter meinen Haaren zu meinem Nacken, um meinen Kopf und meine Lippen noch näher zu sich zu bringen und unsere Münder hörten nicht auf miteinander auf verschiedensten Weisen zu ringen.
Ich wurde fast verrückt so gut fühlte es sich an. Alles um uns herum war vergessen und wir waren nur darauf konzentriert unsere Körper aneinander zu schmiegen und unsere Lippen wild tanzen zu lassen. Schwer atmend lösten wir uns und er fuhr direkt damit fort sich an meinem Kinn entlang zu küssen. Während ich versuchte nach Luft zu ringen küsste er sich wieder mit voller Ruhe und Geduld runter zu meinem Hals und ich reckte meinen Kopf nach hinten. Ich verstand nicht, was hier passierte. Aber ich wollte, dass es nicht aufhörte.
Schweren Atems hob er sein Gesicht wieder vor und betrachtete mich mit einer benommenen Schwere in seinen Augen. Meine Finger waren noch in seinem Haar vergraben und senkte meine Stirn auf seiner, um die Tiefe in seinen Augen besser ergründen zu können. Mit dem Blick auf meinen Lippen fuhr er mit seinem Daumen drüber und sie kribbelten schon wartend darauf seine wieder zu spüren. Dann senkte ich mich mehr und ganz langsam, um das zu sehen, was er bei mir gesehen hatte. Je näher meine Lippen seinen kamen, desto mehr flackerten seine Lider bis sie sich ganz schlossen und er versuchte unkontrolliert durch seinen Mund nach Luft zu ringen.
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Smile With Me
RomansIch konnte die Hitze seiner Lippen an meinen spüren und hätte am liebsten die wenigen Millimeter zwischen uns sofort geschlossen. „Ich bin nicht gut für dich, Annabella", flüsterte er und strich brennend mit seinem Daumen über meine Lippe wobei sein...
