Ich sog seinen Duft tief ein und genoss das schöne und sanfte Reiben seines leichten Bartes. Er wich mit deinem Kopf etwas zurück, sodass seine Lippen hitzig vor meinen schwebten und dafür sorgten, dass ich es weiterhin nicht schaffte meine Augen zu öffnen.
Plötzlich spürte ich den Kontrast des kalten Eises an meinem Mundwinkel und schmeckte die Süße der Erdbeersorte. Kurz öffnete ich meine Augen und sah, wie er seine verträumt auf meine Lippen befestigt hatte und dass er tatsächlich sein Eis an meinen Mundwinkel schmierte.
Ich versuchte zu atmen und schloss wieder meine Augen, als seine Zunge ausfuhr und brennend das Eis von meinem Mundwinkel ableckte.
Seine Hand an meiner Taille befestigte mich an seinem Oberkörper und gab mir den Halt, den ich benötigte, damit ich wegen meinen kraftlos gewordenen Knien nicht umfiel.
Mein Herz raste gegen seiner Brust und meine Wangen standen in kitzeligen Flammen, während ich nur noch ihn, mich und seine Liebkosung wahrnahm. Ich ließ meinen Kopf ihm entgegengereckt, als er anfing ganz sanft meinen Mundwinkel zu küssen bis er seinen Mund ganz auf meinen legte.
Ich hielt es ebenfalls nicht aus einfach dazustehen und begann systemisch meine Lippen mit seinen zu bewegen. Ich versuchte meinen Beinen wieder Kraft zu geben und stellte mich mehr auf Zehenspitzen, um meine Hände in seinen Haaren zu vergraben und ihn besser küssen zu können.
Vertieft in diesem Chaos an unglaublich beruhigenden und schönen Gefühlen vergaß ich komplett alles. Überströmt von diesen neuen Glücksgefühlen lächelte ich in unseren intensiven Kuss hineinlächelte.
Daraufhin trennte er sich kurz von meinem Mund und musterte mich mit seinem außergewöhnlichen Blick, der immer tief in mein Innerstes gelang in mir etwas auslöste, was ich nie zuvor kennengelernt hatte. Dann breitete sich ein breites Lächeln auf seinen Zügen aus und entblößte seine strahlenden Zähne. Seine Augen leuchteten in der Sonne und zusammen mit diesem wunderschönen Lächeln, welches diese süßen Grübchen in seinen Wangen brachte, grün auf und alles in mir entspannte sich.
Das war der tollste Anblick für mich. Schon immer. Wir beide sahen uns tief in die Augen und mussten beiden zusammen leicht lachen, was mir bestätigte, dass er genauso glücklich war zurzeit. Ich nahm wieder etwas wahr, dass wir von vielen Augenpaaren angestarrt wurden aber mir war alles im Moment egal. Als existierte für mich nur er. Er biss sich auf die Unterlippe und presste wieder seine Lippen auf meinen und wir küssten uns wieder verloren in unserer eigenen Welt.
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Wir waren Hand in Hand auf dem Weg zu seinem Auto, weil ich endlich mal nach Hause sollte.Der Plan mit dem Eisessen hatte wundervoll funktioniert, auch wenn meins hingefallen war, denn er lächelte durchgehend. Besser als dieser harte Ausdruck, der sonst immer auf seinem Gesicht gelegen hatte oder diese Betrübtheit nach dieser Gegenüberstellung von Georgios. Auch ich konnte nicht aufhören zu grinsen und das erste Mal nach Monaten fühlte es sich nicht erzwungen an. Es war echt und blühte aus mir heraus.
„Stehen bleiben. Es ist rot."
Ich hielt ihn auf die Straße zu überqueren.
„Hier ist aber weit und breit kein Auto, Annabella."
„Na und? Das Gesetz sagt, dass wir die Straße erst überqueren dürfen, wenn die Ampel da vorne grün aufleuchtet, mein Lieber. Ich glaube, ein bisschen legal sein schadet dir nicht."
Lächelnd guckte er zu mir hinab, während ich ihm strahlend und unschuldig zugrinste. Seufzend zuckte er mit seinen Schultern.
„Was auch immer du willst, meine Liebe."
Wir warteten geduldig am Straßenrand, naja, ich war geduldig und amüsierte mich an der ungeduldigen Haltung von Arian, weil es echt lange dauerte, obwohl gar kein Auto kam.
„Geht doch", stöhnte er als es endlich grün wurde und ich lachte bloß.
„War das so schwer?"
„Das war verschwendete Zeit."
Ich verdrehte die Augen.
„Zwei verschwendete Minuten, du hättest in denen ja einen Menschen zum Bluten bringen können."
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Smile With Me
RomanceIch konnte die Hitze seiner Lippen an meinen spüren und hätte am liebsten die wenigen Millimeter zwischen uns sofort geschlossen. „Ich bin nicht gut für dich, Annabella", flüsterte er und strich brennend mit seinem Daumen über meine Lippe wobei sein...
