Love Me Like You Do
Arian
Ich stellte mein Motorrad hinter dem Café ab und musste stark Gähnen, als ich meinen Helm auszog. In den letzten Tagen hatte ich viel zu wenig Schlaf bekommen aber wenigstens hatte ich jetzt dafür gesorgt, dass alle Deals und alle Hürden von Georgios, die eigentlich in einer Woche fällig waren, erledigt wurden. Jetzt wäre er bestimmt wieder erfreut von mir.
Glücklich machte mich diese Tatsache weniger, es erleichterte mich nur. Was mich gerade unglaublich glücklich machte, war die Vorfreude darauf Annabella wieder zu sehen.
Ständig hatte ich an sie denken müssen. Ihr schönes Gesicht, das durch meine Küsse und Berührungen so benommen gewesen war, verschwand nicht aus meinem Gedächtnis und ich sehnte mich danach, sehnte mich danach, mich wieder vollkommen in die betörenden Gefühle zu verlieren, die sie in mir auslöste.
Ich stellte mich an die Glaswand und konnte sie mit ihrem strahlenden Lächeln, ihrem unordentlichen Dutt und einem Tablett in der Hand zu den Kunden laufen und freundlich ihre Bestellungen servieren. Ich musste bei ihrem Anblick umgehend breit Lächeln. Etwas anderes ging nicht, es kam einfach aus meinem Inneren, welches mir sagte, dass ich glücklich war. Glücklich sie in meinem Leben zu haben. Sie war so wundervoll.
„Du bist wundervoll, Annabella."
Plötzlich blieb sie auf dem Weg zurück zur Theke stehen, als hätte sie etwas bemerkt oder eher, als hätte sie mich gehört. Dann drehte sie sich ruckartig um und schaute umher. Unsere Blicke trafen sich und mein Herz machte freudige Sprünge. Ihr Lächeln wurde noch breiter und strahlte über ihr ganzes Gesicht, was ich erwiderte.
Sie winkte mir heftig zu und hätte dabei fast ihr Tablett fallen gelassen. Sie formte ein ‚Ups' mit ihren Lippen und ich musste etwas lachen. Sogar bei solchen Kleinigkeiten lachte ich. Bevor sie in mein Leben gekommen war hatte ich nie gelacht.
Als ich das Café betrat wurde ich von so vielen Stimmen und Geräuschen umgeben, die sofort nur dumpf in den Hintergrund tauchten. Meine Augen waren auf ihren gerichtet, die mich zu sich zogen und mit Wohlbefinden füllten.
„Endlich! Weißt du wie viele Sorgen ich mir gemacht habe?! Du bist seit gestern Nacht unterwegs, ich hab nichts von dir gehört, wusste nicht, was du machst, wenn du weißt, was ich meine",sprudelte sie auf einmal mit besorgtem Blick los und sah unglaublich süß dabei aus.
„Guck mal diese tiefen Augenringe. Du siehst erschöpft aus wie sonst was, Arian. Du musst dich ausruhen oder etwas anständiges ess-"
„Schschhh."
Ich legte meinen Finger auf ihre Lippen und nahm ihr das Tablett ab, um es auf den leeren Tisch neben uns zu stellen.
„Das einzige, was ich jetzt brauche Annabella..."
Ich kam ihr nahe und legte meiner Hand auf ihrem Rücken. Die Freude darüber ihr wieder so nahe zu sein ließ mein Herz aufgeregt rasen.
„...bist du", beendete ich hauchend meinen Satz und guckte ihr tief in die Augen ehe ich meine Lippen auf ihren legte, die ein Lächeln formten.
Meine komplette Müdigkeit erlisch und machte Platz für die Leichtigkeit, die sie auslöste. Ihre weichen Lippen passten perfekt an meinen und ließen mich alles vergessen. Es fühlte sich so verdammt gut an. Dieses Kribbeln, diese Wärme. Jetzt, wo ich es zugelassen hatte, wusste und spürte ich, dass es unmöglich war, dass es unmöglich war mich von ihr zu trennen, denn sie füllte mich mit Leben.
Sie brummte, als ich etwas drängender wurde und meine Hand unter ihr Oberteil schieben wollte.
„Arian, wir sind mitten im Café", flüsterte sie grinsend und schaute verlegen zu mir auf, wobei ihre Wangen wieder einen leichten rosa Ton einnahmen. Sie war süß und schön in einem.
„Ist mir doch egal, ich habe dich mehr als 12 Stunden nicht gesehen oder gespürt. Glaubst du ich kann oder will mich dann noch zurückhalten?"
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Smile With Me
RomansaIch konnte die Hitze seiner Lippen an meinen spüren und hätte am liebsten die wenigen Millimeter zwischen uns sofort geschlossen. „Ich bin nicht gut für dich, Annabella", flüsterte er und strich brennend mit seinem Daumen über meine Lippe wobei sein...
