„Ist er ein guter Lehrer?", fragte ich, da ich von ihrer Aussage etwas überrascht war. Cam nickte eifrig.
„Oh ja, das ist er. Ich habe jetzt schon eine viel bessere Technik und kann meine Stimme ganz anders einsetzen. Außerdem macht es natürlich sehr viel Spaß von ihm zu lernen.", schwärmte sie. Es erwärmte mein Herz, dass Harry etwas gefunden zu haben schien, indem er sehr gut war und was ihm Spaß machte.
„Wenn man von Teufel spricht.", sagte ich, als Harry sich zu uns gesellte.
„Habt ihr also wieder über mich geredet. Von dir hätte ich das ja erwartet, aber du Cam?" Sie lächelte schüchtern und ließ uns dann alleine. Sanft drehte Harry mich zu sich, legte meine Arme um seinen Hals und seine um meine Hüfte.
„Du hast ganz vergessen mir zu sagen, dass wir hier dein neues Album feiern.", meckerte ich. Harry grinste und fuhr mit einer seiner Hände weiter herunter.
„Ich dachte das wäre logisch." Er drückte mit seinen Händen zu und drängte mich näher zu sich.
„Was hältst du davon, wenn wir noch etwas trinken und dann nach Hause fahren um, sagen wir, etwas Spaß zu haben?", flüsterte er in mein Ohr. Ich bekam Gänsehaut, da ich mir sehr genau vorstellen konnte, von was für Spaß Harry sprach. Leicht lehnte ich mich zurück und grinste ihn schelmisch an. Meine Hand fuhr in seinen Nacken und dort durch seine lockigen Haare.
„Gegen etwas Spaß habe ich tatsächlich nichts einzuwenden.", sagte ich und untermalte meine Andeutung mit einem leichten Ziehen an seinem Haar. Nun begann auch Harry zu grinsen und bewegte seinen Mund auf meinen Hals zu. Sanft hinterließ er zwei drei Küsse.
„Dann müssen wir nur Calum erklären, warum wir so früh gehen.", lachte Harry. Ich ergriff seine Hand und zog ihn zu seinem Produzenten. Auf dem Weg dort hin angelte Harry uns noch einen letzten Drink.
„Die Verlobung steht euch beiden sehr gut.", begrüßte uns Calum. Die Männer, die um ihn herum standen, prosteten uns zu. Von ihnen kannte ich keinen.
„Gratuliere zum fertigen Album.", sagte ich.
„Danke. Gratuliere zum ehemals begehrtesten Jungesellen Englands." Lachend stieß ich mit Calum an und hielt mich anschließend eher aus den Gesprächen der Männer zurück. Da das hier eher Harrys Welt war, wollte ich ihm die Last nehmen und ihnen mitteilen, dass wir nun gehen mussten.
„Ich will euch ja nicht den Spaß verderben, aber wir müssen morgen früh raus, also...", sagte ich, weshalb alle seufzten. Harry zuckte mit den Schultern und spielte mein Spiel mit. Immerhin wusste er ja, was zuhause auf ihn wartete...
„Tut mir leid. Aber wir sehen uns ja auf der Hochzeit!", rief Harry noch zurück, als wir in Richtung Auto gingen.
„Wen hast du denn noch alles vor einzuladen?", fragte ich lachend. Harry stieg ins Auto und als wir beide angeschnallt saßen, bekam ich meine Antwort.
„Ich hab dir ja gesagt, dass ich manche Leute aufgrund der Arbeit oder ähnlichem einladen muss. Das waren sie." Er startete den Wagen und fuhr lächelnd los.
„Übermorgen ist die Babyparty, oder?", fragte Harry.
„Ja, nachmittags. Lya ist schon ganz aufgeregt, weil sie schon immer mal wissen wollte, wie solche Partys sind. Außerdem wird sie ja bald wohl selber eine haben, also.."
„Wie selber eine haben?", fragte Harry überrascht. Wie schnell ich vergessen hatte ihm die neusten News mitzuteilen.
„Lya ist auch schwanger.", sagte ich.
„Echt? Krass, das kommt jetzt aber überraschend. Was sagt Scott dazu?"
„Sie hat es ihm noch nicht gesagt, also bleibt es erst mal unter uns. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich nicht freut." Harry nickte und parkte das Auto vor dem Haus.
„Wer zuletzt oben ist muss sich als erster ausziehen!", rief Harry plötzlich. Schockiert sah ich zu, wie er aus dem Auto sprang. Eilig sprang ich auf und folgte ihm. So leicht würde er mich nicht anhängen. Vor dem Lift blieb ich kurz neben ihm stehen, nur um zu sehen, dass der Fahrstuhl sehr weit oben war und sicher noch brauchen würde. Grinsend lief ich zur Treppe, Harry folgte mir. Er klebte an meinen Fersen, als ich zwei Stufen auf einmal nahm um schneller zu sein. Als ich auf einem Absatz um die Ecke laufen wollte, krallten sich Harrys Hände in meine Hüfte und zogen. Erst dachte ich, er würde mich zur Seite schubsen oder einfach an mir vorbei laufen, doch stattdessen drückte er mich gegen die
Wand und sah mich schwer atmend an. Seine Wangen glühten und sein Herz schlug so schnell, dass ich seinen Puls an seinem Hals sehen konnte.
„Fast hättest du mich abgehängt.", sagte er. Seine Hand fuhr unter mein Shirt und strich über meine nackte Haut. Ich erzitterte, da seine Hände im Vergleich zu meiner Haut sehr kalt waren. Harry presste seinen Körper gegen meinen und grinste dabei. Meine Hand lag auf seiner Brust und bewegte sich hoch bis zu seiner Wange. Plötzlich legte Harry seine Lippen gierig auf meine. Deine Hände waren überall und ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, mich hier auf der Stelle auszuziehen und zu nehmen.
„Lass uns hoch ins Appartement, dort stört uns niemand.", raunte ich, als er meinen Hals küsste.
„Aber du gehst nicht vor mir. Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn ich deinen geilen Hintern vor der Nase habe." Lachend drückte ich Harry von mir weg und lief die letzten vier Stufen hoch zur Wohnungstür. Ich schloss die Tür auf und wollte gerade den Schlüssel aus der Hand legen, als sich Harrys Arme um mich legten und mich hochhoben. Ich kreischte, während er die Tür mit dem Fuß zustieß und dann mit mir auf dem Arm in Richtung Schlafzimmer lief. Dort angekommen warf er mich auf das Bett und grinste mich breit an. Ich musste zugeben, dass er auch nach den letzten Monaten noch immer eine sehr, sehr groß Anziehung auf mich hatte. Diese würde ich wohl auch nie verlieren, wenn er täglich aussah wie purer Sex.
„Ausziehen!", befahl er. Ich griff nach dem Saum meines Shirts, hob ihn leicht an und senkte ihn dann grinsend wieder.
„Ich war zuerst oben, du musst also anfangen." Harry verschränkte die Arme, ließ sich jedoch kein zweiter Mal darum bitten sich auszuziehen und mit mir zu schlafen.
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Understand (III)
Fanfiction"Hallo?" "Harry? Wo bist du?", fragte ich eilig. Ich wollte keine Zeit mehr verlieren. "Ich bin auf dem Weg nach Hause. Was ist denn?" "Komm zurück. Und beeil dich.", sagte ich und wartete seine Antwort nicht ab. Ich hörte noch, wie er wendete, bevo...
