„Wir müssen noch Ethan wach machen!", sagte ich lachend und Lu schaute breit grinsend zu mir und lief zu ihrem Kleiderschrank. Nahm sich irgendwelche Sachen raus und verschwand ins Badezimmer. Ich beruhigte mich von meinem Lachen erst einmal und stand auf. Informierte Milo, dass ich schon einmal unten sei und auf die Beiden warten würde, da auch Milo sich noch Anziehen musste.
In der Küche setzte ich mich zu Sofia und unterhielt mich ein wenig mit ihr, als die Haustüre auf ging und Tessa mit der Maus rein kam.
„Ich war gerade schon bei dir, aber du warst nicht da.", informierte sie mich bevor sie mich überhaupt begrüßte. Okay.
„Oh, sorry. Aber der Schnee war so einladend. Da Milo und Ethan nicht zurück geschrieben hatten war das doch meine Chance, oder?", fragte ich Tessa und begrüßte erst sie dann die Maus und nahm ihr die Maus ab, die wie ein kleiner Schneemann aussah, da sie einen dicken Skianzug an hatte. Knutschte sie ab und hielt sie auf den Arm fest, als ich mich wieder setzte und auf Milo und Lu wartete.
„Und wie! Ethan ist immer noch tief und fest am schlafen, genauso wie Am.", sagte sie und setzte sich zu uns an den Tisch.
„Perfekt. Dann werden wir ihnen jetzt auch einen Besuch abstatten! Selber Schuld, wenn man zum Langschläfer mutiert.", äußerte ich mich grinsend und Tessa nickte wieder.
Ich küsste die Maus gerade wieder auf die Wange, als Milo runter kam und allen einen guten Morgen wünschte. Er begrüßte dann auch die Maus auf meinem Arm und setzte sich neben mir hin. Zusammen warteten wir auf Lu, die einfach ewig brauchte. Mein Gott, was machte sie die ganze Zeit? Immerhin wollten wir Ethan noch wach machen und Am gleich mit.
Nach 10 Minuten kam sie dann auch endlich mal runter und begrüßte, wie ihr Bruder, erst einmal alle. Lu hatte das gleiche wie ich an.
„Ist Mar da?", fragte Milo auf einmal und wir schauten alle zu Tessa, die den Kopf schüttelte und sagte, dass er vor einer halben Stunde gefahren sei und wahrscheinlich erst am späten Nachmittag zurück sein würde, da er noch ein paar Erledigungen in der Stadt machen musste. Zum Glück, ich wollte ihn noch immer nicht sehen. Am liebsten würde ich ihn nie wieder in meinem Leben sehen wollen, aber das würde schlecht gehen, da er der Vater meines kleinen Würmchens war. Aber bis zur Geburt wollte ich ihn wirklich nicht mehr sehen. Immerhin hatte ich ihm auch nichts mehr zu sagen.
„Dann lasst uns mal rüber gehen.", ordnete Milo an und ging zur Garderobe und nahm sich seine Nikes und machte die Türe auf. Ich gab die Maus an Tessa zurück und fragte, ob Milo nicht doch eine Jacke anziehen wollen würde, da es mit nur einem Pulli ziemlich kalt sein könnte und er sich nachher sehr wahrscheinlich noch eine Erkältung holen würde, aber er meinte, dass das so ginge. Ich zuckte mit den Schultern und folgte ihm raus, nachdem auch ich meine Stiefel wieder angezogen hatte. Lu folgte meinem Beispiel und zog sich ihre Winterjacke, ihren Schal, ihre Mütze und ihre Handschuhe an und wir verließen das Haus. Wir drei nahmen massig Schnee in die Hand und ich öffnete mit meinem Schlüssel, den ich immer noch hatte die Haustür und lief mit den Beiden schnell hoch in Ethans Zimmer.
Lu zog ganz langsam die Decke von Ethan weg, der genauso Oberkörper frei da lag, wie Milo. Milo zählte von 3 runter und wir beschmissen Ethan mit dem ganzen Schnee. Der genauso schnell im Bett stand wie Milo und schrie. Oh Gott. Wir lachten uns schlapp. Ethan bewegte sich aus dem Bett und schüttelte den ganzen Schnee schnell vom Körper und half noch mit den Händen nach.
„FUCK! IHR HABT DOCH EINEN AN DER KLATSCHE!", schrie er und sprang immer noch hin und her. Wir konnten gar nicht erst Antworten, da es einfach viel zu lustig war. Milo, Lu und ich schlugen ein und Milo ließ die Rollos hoch und öffnete die Türe. Nahm sich neuen Schnee und wartete auf uns, was wir natürlich sofort auch machten und liefen leise in Ams Zimmer, die genauso fest schlief wie die anderen. Ich verdrehte die Augen und wartete auf das Zeichen, welches Lu dieses Mal gab und auch Am beschmissen wir. Sie hatte die gleiche Reaktion darauf wie die anderen und schaute uns, nachdem sie mit dem Schreien fertig war, mit großen Augen an.
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Summer Time
Romance[Teil 3] Irgendwas war immer noch zwischen Melody und Marlon. Es ging einfach nicht, dass sie nichts mehr miteinander zutun hatten. Sie brauchten einander. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Die Geburt stand an und Marlon wurde klar, dass er 's...
