„Ich will gar nicht wissen, wie das Badezimmer aussieht, wenn ich ehrlich sein soll.", sagte ich zu Mar und drehte mich ein wenig um sein Gesicht zu sehen.
Er stöhnte und nickte dann. Ethan schien wieder eingeschlafen zu sein, da er leise schnarchte. Super.
„Wenn alle nachher weg sind, dann überziehen wir wohl das Bett neu, weil hier drin schlaf ich sicherlich nicht mehr.", redete ich und beugte mich noch einmal zum Nachttisch und nahm den Sabberlatz und tupfte damit bei der Maus am Mund rum, da die Sabber lief wie sonst was. Was sabberte sie heute denn so?
„Auf jeden Fall. Du schläfst diese Nacht wieder hier?", fragte Mar lächelnd.
„Ja, wenn es dir nichts ausmacht.", sagte ich schnell, aber Mar schüttelte den Kopf und drückte mich noch etwas näher an ihn ran.
„Sicherlich nicht. Ich habe nichts lieber im Bett als dich.", sagte er und ich fing an zu lachen und schüttelte den Kopf.
„Das war ziemlich zweideutig mein Lieber!", sagte ich lachend. Mar zuckte nur mit den Schultern und küsste leicht meinen Hals. Damn. Ich hätte beinahe gestöhnt.
„Leute? Alles ok?", rief ich und Milo stöhnte und legte sich die Decke übers Gesicht. Aber von den vier kam keine Antwort. Ich runzelte die Stirn und stand langsam mit der Maus auf und ging ins Badezimmer, wo ich einen Lachanfall bekam. Ich ging zurück zum Bett, nahm mein Handy und ging zurück. Mar schaute mich fragend an, aber ich deutete ihm an mitzukommen, also stand auch er auf und folgte mir. Sah sich das Schauspiel vor uns an und lachte auch ziemlich. Ich gab ihm die Maus und schoss erst einmal ein paar Fotos von den vier.
Adrian saß neben dem Klo an der Wand und hatte seinen Kopf zur Seite gelegt, Am saß auf ihm und schlief gegen seine Brust. Lu lag quer im Badezimmer auf dem Boden und schien auch zu schlafen und Kilian saß vor dem Klo und hatte den Kopf auf die Klobrille gelegt und schien wie die anderen im Land der Träume zu sein. Das Badezimmer stank ziemlich extrem. Ich schoss weiter Fotos und machte die Fenster auf Kippe, spülte ab, da das letzte Kotzopfer wohl nicht abgezogen hatte und machte das Licht aus und schloss die Türe hinter uns und ging mit Mar aus dem Zimmer und in das Zimmer der Maus, der ich erst einmal die Pampers wechselte, da sie wohl den anderen Konkurrenz machen wollte. Puh, was mehr stank konnte ich nicht wirklich sagen.
Nachdem die Maus wieder gut roch, gingen wir mit ihr hoch in den Fitnessraum, wo Mar noch eine halbe Stunde Sport machen wollte. Ich hatte nichts dagegen und setzte mich mit der Maus auf den Boden und ließ sie weiter mit dem Ball und dem Beißring spielen.
„Damn Engel. Der Raum wird mich jetzt immer an die letzte Nacht erinnern.", sagte Mar und fing mit den ersten Übungen an.
„Und ist das nun gut oder schlecht?", hakte ich nach.
„Gut, sehr gut sogar.", sagte er grinsend und machte weiter. Verdammt, er hatte recht. Wenn ich an die Aktivitäten auf der Hantelbank dachte wurde mir wieder warm oder gegen die Wand, auf dem Boden. Shit. Ich schluckte. Ob er das nochmal wiederholen würde?
Ich schüttelte über meine eigene Frage den Kopf und verdrehte die Augen. Stand auf holte die Yogamatte und legte sie vor mich hin, nahm die Maus und legte sie da drauf und ließ sie auch ein wenig Sport machen. Rechtes Bein über das linke und sie lag auf den Bauch. Das klappte immer besser. Ich drehte sie zurück und machte es mit dem anderen Bein. Danach legte ich sie wieder auf den Rücken und nahm mir ihre Hände und zog sie langsam hoch und legte sie dann langsam wieder zurück. Das wiederholte ich einige Male, danach ließ ich die Maus auf dem Bauch liegen, damit sie den Kopf in die Höhe hielt und legte den Ball unter ihr Gesicht, damit, wenn sie sich fallen ließ erst gar nichts passierte, aber sie hielt den Kopf ziemlich lang oben und schaute zu Mar und beobachtete ihn, als er gegen den Boxsack schlug und trat. Ich grinste, nahm mir die Maus und ging mit ihr zu Mar, der aufhörte und uns angrinste. Ich hielt die Maus vor den Boxsack und sie ging mit ihren Fingern dahin.
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Summer Time
Romance[Teil 3] Irgendwas war immer noch zwischen Melody und Marlon. Es ging einfach nicht, dass sie nichts mehr miteinander zutun hatten. Sie brauchten einander. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Die Geburt stand an und Marlon wurde klar, dass er 's...
