Mittwoch, 31.12.
Es war Silvester. Die letzten Tage waren gut. Irgendwie.
Einen Tag nach den Weihnachtstagen bin ich mit Mar zum Frisör gefahren und er hatte wieder seine normale Frisur bekommen, was ihm eindeutig besser stand, generell sah er wieder besser aus, als wie an heilig Abend. Ob es damit zusammen hing, dass ich wieder in seinem Leben war, ging ich stark von aus, aber sicher konnte man sich da nicht sein. Nach dem Friseur sind wir noch ein wenig durch die Geschäfte gegangen. Ich hatte mir noch ein paar dicke Sachen gekauft und eine neue Winterjacke. Mar hatte sich noch neue Jeans gekauft, die ihm mehr als gut standen. Nachdem wir fertig waren, war das Baby dran. Wir gingen in ein paar Kindergeschäfte und schauten uns die Babysachen an. Mar hielt ein Fußballtrikot hoch in Miniformat und ich verdrehte die Augen. Er grinste und legte es in den Korb, jedoch sagte ich, dass es doch viel toller wäre, wenn das eigene Kind vom Vater ein Trikot in Miniformat bekommen würde und Mar war davon hellauf begeistert und setzte alles in die Wege, um ein Minitrikot von sich zu bekommen. Wir schauten uns Kinderwagen an und verschiedene Maxi Cosi und Betten. Da gab es einfach so viel tolles. Wir beschlossen die Sachen Anfang März zu kaufen und Tessa und Sofia mitzunehmen, da sie wohl die meiste Ahnung davon hatten. Jedoch nahm Mar noch eine süße Jacke in dunkelblau mit, die so kuschelig weich war, wie die von der Maus und mir. Immerhin hatte Tessa mir ja auch eine gekauft. Danach schlenderten wir noch ein wenig durch die Geschäfte und gingen dann Essen. Am Abend verabschiedete ich mich von ihm und ging wieder nach Hause in meinem Bett schlafen, immerhin hatte ich die ganzen Weihnachtstage bei ihm geschlafen und ich wollte ihm einfach keine falschen Hoffnungen machen. Auch wenn es für mich selbst ziemlich komisch war wieder ohne ihn zu schlafen und nicht mehr seine Wärme nachts zu spüren, aber da musste ich durch. Irgendwie. Außerdem hatte ich immer noch MARLON, der mir zur Seite stand, egal was noch kam.
Am Sonntag machten wir zusammen mit der 'Gruppe' einen weiteren Ausflug in den Schnee. Es war lustig. Wie eigentlich immer, wenn wir mit der Gruppe unterwegs waren. Mar war anders als sonst. Er war nicht mitten drin, sondern hielt sich meistens raus und schien gar nicht ganz da zu sein, sondern eher wieder in seinen Gedanken, aber dieses Mal wollte ich ihm nicht drauf ansprechen, sondern, wenn er was hatte, dann sollte er von selbst zu mir kommen und mit mir reden. Nachdem Ethan, Milo und Lu klitschenass waren durch den ganzen Schnee gingen wir wieder nach Hause und ich ging noch ein wenig mit Mar in sein Zimmer und redete mit ihm über die Schwangerschaftskurse. Wir schauten im Internet nach und fanden auch einige, bei denen wir uns im neuen Jahr melden wollten. Mar fragte mich, wie ich das Würmchen bekommen wollen würde, aber ich konnte ihm noch keine Antwort darauf geben, da ich es noch nicht wusste. Jedoch stand fest, dass er mit mir das durchstehen muss, mir scheiß egal wie. Auch an dem Abend ging ich nach Hause und schlief da.
Am Montag war mein Ethan und Milo Tag. Zuerst lud mich Ethan zum Frühstück in die Stadt ein, wo ich schlecht nein sagen konnte. Wir redeten viel über Mar und mich. Auch über das Würmchen. Ethan stimmte mir zu, dass es richtig war, dass ich mir erst einmal weiter Gedanken über mich und Mar machte. Ich sollte bloß nichts überstürzen, auch wenn er der Vater des Würmchens war. Wir redeten noch ein wenig über den Tanz von ihm und Lu und wie schwer das manchmal war. Danach gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und Ethan kaufte für das Würmchen eine Stoffrassel, damit das Würmchen ganz viel Krach machen konnte. Sehr nett. Nachdem wir wieder zu Hause waren ging ich zu Milo und legte mich zusammen mit ihm ins Bett und sprach die Reise nach New York an. Er erzählte ziemlich viel von New York. Ich verriet ihm dann, dass ich ihn gerne mitnehmen würde. Er fragte, ob ich Fieber hätte oder auf dem Kopf aufgekommen wäre, aber ich verdrehte nur die Augen und fragte, ob er nun Bock hätte oder nicht, wo er sofort zustimmte und mich fast zu Tode umarmte. Meine Entscheidung war richtig ihn mitzunehmen. Er fragte, was Mar dazu sagen würde, aber ich sagte, dass es doch eigentlich keine Rolle spielen würde, da es meine Entscheidung war und nicht seine. Sagte dann aber was Mar dazu gesagt hatte und das ich auf keinen Fall für Stress zwischen den beiden Sorgen wollte. Milo sagte, dass es egal wäre und er sich mehr als alles andere freuen würde.
DU LIEST GERADE
Summer Time
Romance[Teil 3] Irgendwas war immer noch zwischen Melody und Marlon. Es ging einfach nicht, dass sie nichts mehr miteinander zutun hatten. Sie brauchten einander. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Die Geburt stand an und Marlon wurde klar, dass er 's...
