Als ich wach wurde, roch es im gesamten Zimmer nach Pizza und ich hörte das süßeste Lachen der Welt. Ich grinste und öffnete meine Augen vorsichtig und blinzelte erst ein paar Mal. Draußen wurde es schon dunkel. Wie lang hatte ich geschlafen? Ich gähnte und setzte mich vorsichtig hin und schaute mich im Raum um.
Tessa, die Maus, Mar, Milo und Ethan.
„Na Schlafmütze. Auch mal wieder wach?", sagte Ethan grinsend und schaute zum Prinzen, der auf seinem Arm lag und wieder schlief. Mein Sohn und ich schliefen wohl um die Wette, zusammen mit der Maus, die bei Mar im Arm war und immer wieder lachte. So konnte man mich immer wach machen.
„Hey Süße. Wie geht es dir? Schon was fitter als eben?", fragte Tessa mich und stand vom Stuhl auf.
„Ja, obwohl ich immer noch müde bin. Ich hoffe, das geht vorbei.", sagte ich und zog den Geruch ein.
Tessa ging zu meinem Nachttisch, öffnete ihn und nahm die Tüte in der die Lasagne drin war und stellte es mir vor die Nase. Ich bedankte mich und holte es aus der Tüte, öffnete es und fing an zu essen. Ich hatte richtigen Hunger und aß erst einmal in Ruhe. Milo und Ethan kümmerten sich um den kleinen Prinzen und Mar und Tessa kümmerten sich um die Maus, die es toll fand, den Ball immer wieder runter zu werfen, damit Mar ihn aufheben musste. Knuffig.
Nachdem ich die halbe Lasagne auf hatte konnte ich nicht mehr und fragte, ob jemand die andere Hälfte noch haben wollen würde. Milo meldete sich und aß den Rest dann noch auf. Das wäre mir in der Schwangerschaft nicht passiert, dass ich nach einer halben Lasagne satt wäre, sicherlich nicht. Da hätte ich eher noch mehr gewollt.
„Und was gibt es neues?", fragte ich und schaute zu den anderen.
„Nichts wirklich, aber die Maus scheint euch zu vermissen!", sagte Tessa und ich lächelte die Maus an.
„Wieso?", hakte ich nach und schaute wieder zu Tessa.
„Weil sie den ganzen Tag heute ziemlich unruhig war und auch kaum geschlafen hat. Und auch mit dem Essen klappte es heute nicht. Kaum sieht sie Mar fängt sie an zu lachen und streckt ihre Hände zu ihm.", sagte Tessa und ich schaute wieder zur Maus.
„Oh. Spätestens Morgen sind wir ja wieder zu Hause. Äh, also Mar ist zu Hause. Ich bin dann wohl die meiste Zeit bei mir.", sagte ich und runzelte die Stirn. Darüber hatte ich mir noch gar keine wirklichen Gedanken gemacht. Immerhin wäre ich kaum noch bei Mar, da ich alles bei mir hatte und mich dort um den Prinzen kümmern wollte.
„Mel, nur weil die Sachen des Würmchens bei dir sind, heißt das nicht, dass du nur noch bei dir bleiben musst. Immerhin hat Mar auch ein Bett für das Würmchen und die restlichen Sachen haben wir auch soweit. Also kannst du da sein, wo du willst.", sagte Tessa und ich schaute zu ihr und nickte leicht.
Ich wollte so gerne bei Mar sein, da war es einfach schöner als bei mir. Da fühlte ich mich viel wohler als bei mir, aber ich war auch damals die, die gesagt hat, dass es das Haus von Tessa sei und ich nicht mit dem Wurm bei Mar wohnen wollen würde. Auf der einen Seite stimmte es ja immer noch, aber auf der anderen Seite fühlte ich mich dort einfach so verdammt Zuhause und nicht alleine.
„Mach dir keine Sorgen darum, Süße.", sagte Tessa weiter und ich nickte und Mar stand auf und gab mir die Maus, da er meinen Blick wohl gesehen hatte. Und kaum küsste ich die Maus, gab sie mir wieder diese süßen Geräusche des Lachens und auch ihre Lippen verzogen sich zu einem Lachen, das auch ich lachte und alles um mich herum vergaß – zumindest für einen Augenblick.
„Du bist einfach unglaublich, Mini Maus.", sagte ich und küsste sie noch einmal ab und legte sie vor mir auf das Bett und zack, Madame lag wieder auf den Bauch und hob den Kopf und brabbelte irgendwas vor sich hin.
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Summer Time
Romance[Teil 3] Irgendwas war immer noch zwischen Melody und Marlon. Es ging einfach nicht, dass sie nichts mehr miteinander zutun hatten. Sie brauchten einander. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Die Geburt stand an und Marlon wurde klar, dass er 's...
