Bereit war ich nicht wirklich, aber ich war neugierig. Ich war gespannt. Aber ich hatte auch Angst. Mein Freund legte seine Hände wieder von hinten auf meinen Bauch und stellte mich vor die erste Türe.
„Bereit?", flüsterte er, aber ich schüttelte den Kopf und drehte meinen Kopf ein wenig, damit ich ihn sehen konnte.
„Keine Angst.", murmelte er und küsste meinen Hals leicht. Ich holte noch einmal tief Luft und legte meine Hand auf die Türklinke, nahm mit der anderen Hand die Hand von Marlon und legte sie auf meine.
„Zusammen.", sagte ich und Mar hörte auf meinen Hals zu küssen und drückte leicht unsere Hände und die Türe ging auf. Er entfernte seine Hand von meiner und schaltete das Licht an.
Ich war sprachlos. Es war unfassbar. Es war...
„Wow!"
Mar sagte nichts und ging mit mir weiter in das Badezimmer rein. Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen. Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war genauso, wie ich es mit Mar geplant hatte. Wahnsinn.
Zuerst kam der Waschtisch, in dem 2 Waschbecken waren, darüber ein langer Spiegel, der die Länge des Waschtisches hatte, danach kam das bodenlange Fenster, welches aus Milchglas war, danach kam die andere Wand, an der eine riesige Badewanne stand. Darüber ein Regal, wo Dekoartikel drauf standen. An der nächsten Wand kam eine offene Dusche, die einfach nur riesig war. Danach kam eine Pflanze, die auch vor dem Fenster stand, und an der anderen Wand war ein Schrank, wo wahrscheinlich die Handtücher und sowas drin waren. Auf dem Boden waren überall kleine LED's verteilt, genauso wie an der Decke. Der Boden bestand aus schwarzen Fliesen, an den Wänden war die Hauptfarbe weiß, Akzente wurden durch verschiedene Dekoartikel in grau gesetzt! Es war unglaublich. Es war sogar noch schöner, als wie wir es geplant hatten.
„Und?", fragte Mar, als ich mich langsam immer wieder um die eigene Achse gedreht hatte.
„Es ist unglaublich! Das sieht einfach unglaublich aus!", sagte ich und drehte mich zu Mar, der ein Lächeln im Gesicht hatte und erleichtert schien.
„Freut mich.", sagte er und küsste mich kurz. „Dann lass uns weiter gehen. Das war schließlich nur der erste Raum und es folgen noch ein paar Räume."
Ich nickte einfach nur mit großen Augen und nahm seine Hand wieder in meine. Er ging langsam aus dem Raum raus, schaltete das Licht aus und blieb vor der gegenüberliegenden Türe stehen. Soweit ich mich erinnere war hier das 'Gästezimmer'. Ich war gespannt.
„Bereit?", fragte er lächelnd und ich nickte. Scheiß drauf. Ich konnte an dem ganzen eh nichts mehr ändern.
Mar legte unsere Hände wieder auf die Türklinke und drückte sie leicht runter und auch die Türe ging auf. Er schaltete das Licht ein und ging einen Schritt mit mir in den Raum rein.
Ich schluckte wieder und ließ meinen Blick durch das Zimmer gleiten. Es war traumhaft. Es war genau das, was ich immer wollte.
An der ersten Wand war eine weitere Türe, danach kam das Doppelbett und zwei Nachttische, auf denen kleine Lampen standen. Danach kam ein großes Fenster, das wie in allen anderen Räumen bis zum Boden ging. Davor stand ein Tisch mit zwei Stühlen. An der anderen Wand stand eine Sideboard, wo ein Fernseher drauf stand und an der anderen Wand war ein Kleiderschrank. An den Wänden hingen 2 Regale, wo Bücher drauf standen und Teelichter. Auf dem Tisch standen Blumen. Das Zimmer wurde mit einem fast grauen Laminat ausgelegt, dazu die Wände in weiß und die dominierende Farbe der Akzente war dunkelblau. Auch die Bettwäsche war dunkelblau. Unglaublich.
Ich ging zu der Türe und öffnete sie langsam. Ein Badezimmer, welches kleiner war, als das andere und aus einer Badewanne, einer Dusche und einem Waschtisch bestand. Ein schmaler Schrank und auch ein Fenster, welches aus Milchglas war. Hammer.
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Summer Time
Dragoste[Teil 3] Irgendwas war immer noch zwischen Melody und Marlon. Es ging einfach nicht, dass sie nichts mehr miteinander zutun hatten. Sie brauchten einander. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Die Geburt stand an und Marlon wurde klar, dass er 's...
