Nicht wirklich. Ach Scheiße.
„Mar?", fragte ich leise und schaute zu ihm. Sein Kopf ging sofort in die Höhe und er schaute mich an.
„Es... es... es tut mir leid.", stotterte ich leise und merkte wie mir schon wieder die Tränen kamen.
„Wirklich?", fragte Mar noch einmal nach und ich nickte leicht. Sofort stand er auf und kam zu mir gelaufen und nahm mich in seine Arme. Ich umarmte ihn so feste wie ich konnte und weinte gegen sein Hemd, was damit dann offiziell ruiniert war.
„Es tut mir auch leid Königin. Ich hätte mit dir darüber sprechen müssen, aber ich wollte dich doch überraschen. Und ich wollte, dass du dir keine Gedanken darum machen musst.", sagte er gegen meinen Kopf und ich entfernte mich ein wenig von seinem Hemd und schaute in sein Gesicht, wo mir erst auffiel, dass es nass war. Oh man. Das war doch gar nicht meine Absicht. Ich wollte doch nur, dass er merkte, dass er nicht einfach immer etwas machen kann, was ich überhaupt nicht wollte.
„Ach man Baby.", sagte ich und drückte mich wieder gegen ihn.
„Engel?"
„Mh?"
„Darf ich dir nun offiziell den Schlüssel zu UNSEREM neuen Reich geben?", fragt er und ich löste mich wieder von ihm und schaute ihn lang an, bevor ich nickte.
„Unser neues Reich. Wie sich das anhört.", sagte ich es noch einmal und lächelte leicht.
„Komm!", sagte Mar leise, nahm meine Hand und wollte gehen, aber ich konnte meine Füße immer noch nicht bewegen und stolperte nach vorne, was Mar zum Glück noch checkte und mich auffing. Gott sei Dank.
„FUCK KÖNIGIN!", fluchte er und drückte mich fest gegen sich.
„Sorry. Meine Füße sind eingefroren. Ich merk davon nichts mehr. Danke das du mich aufgefangen hast, SCHATZ!", sagte ich und Mar lachte laut auf und schüttelte seinen Kopf. Legte seine eine Hand unter meine Kniekehle und hob mich so hoch. Ich schrie kurz auf, da es viel zu schnell ging und hielt mich an Mar fest.
Fuck. Unser HAUS! Fuck, fuck, fuck! Ein HAUS!
Er hatte mir ein verdammtes Haus gebaut. Ein Haus. Ich kam damit immer noch nicht so richtig zurecht.
„Ich bin, wenn ich ehrlich bin, ein bisschen viel überfordert mit dem allen.", sagte ich leise zu Mar, der nur nickte und vor der Eingangstür stehen blieb.
„Ich kann es mir vorstellen Engel."
„Sei mir bitte nicht böse, weil ich abhauen wollte, dich beleidigt habe, verletzt habe und dich dann noch ignoriert habe. Ich war einfach enttäuscht und verdammt sauer. Aber ich liebe dich auch Baby. Mehr als alles andere auf der Welt."
Mar nickte nur und küsste kurz meine Stirn.
„So war das nun irgendwie alles nicht geplant.", sagte er und runzelte seine Stirn und schien zu überlegen.
„Sorry, dass ich deine Planung ein wenig durcheinander gebracht habe."
„Entschuldige dich nicht immer, Babe.", sagte er und grinste mich auf einmal an.
„Du müsstest in meine rechte Hosentasche fassen.", sagte Mar und ich nickte und holte einen Schlüssel mit einem Anhänger raus. Ich schaute auf den Schlüssel, dann auf dem Anhänger, welcher ein glitzernder Stern aus Metall war. Er war unglaublich schön. Ich schaute ihn mir an und bewegte ihn immer wieder hin und her. Er glitzerte einfach so toll.
„Gefällt er dir?", fragte Mar und mein Blick glitt zu ihm und ich nickte ziemlich schnell.
„Und wie!", sagte ich lächelnd und schaute wieder drauf.
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Summer Time
Romansa[Teil 3] Irgendwas war immer noch zwischen Melody und Marlon. Es ging einfach nicht, dass sie nichts mehr miteinander zutun hatten. Sie brauchten einander. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Die Geburt stand an und Marlon wurde klar, dass er 's...
