"I'm not crazy - I'm just insane."
Harleen Quinzel. Eine Psychologin im Arkham Asylum, gefangen in ihrer eigenen Einsamkeit. Sie trägt ein gebrochenes Herz mit sich rum - Sie hat niemanden. Ihre einzigen Freunde sind ihre Patienten im Asylum. Doch a...
Was war es? Was machte sie so anders? Was machte sie so besonders? Was machte sie so besonders für ihn? Sie war wie ein Teufel, der plötzlich in sein Leben trat und alles auf den Kopf stellte. Ein Teufel getarnt als eine wunderschöne junge Frau mit den seltensten Farben und Facetten, die er jemals gesehen hatte. Und irgendwie hatte dieser kleine Satan einen Weg gefunden, die Mauer, die er so lange aufgebaut hatte, um seine gefolterte, schwache, gebrochene Seele von dieser harten, grausamen Welt zu schützen, langsam zu zerstören. Jeden Tag war es so, als ob sie einen lockeren Stein finden würde und diesen einfach rausziehen konnte. Was würde passieren, wenn diese Mauer irgendwann zusammenbrach? Er konnte niemandem, nicht mal ihr, auch nur ein Fünkchen von dem preisgeben, was ihn so gemacht hatte, wie er nun war. Niemand hatte bis jetzt von seiner Vergangenheit erfahren, und das sollte auch so bleiben. Nun ja... vielleicht gab es da schon jemanden, bei dem er es nicht verhindern konnte. Aber das war schon Jahre her und dieser jemand hatte geschworen, dass er niemals auch nur einen Teil davon irgendwie der Welt zeigen wü- Warum zur Hölle bekam er keine Luft mehr?!
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Ein Kichern schallte durch den Raum, als er nach Luft schnappend die Augen öffnete. Er griff schnell nach der Hand, die ihm die Nase zu hielt. Dem Besitzer dieser in die Seite rammend, setzte er sich auf und zog den Arm seines Weckers hinter dessen Rücken, sodass dieser einen leisen Schmerzensschrei von sich gab. Das Messer, dass auf dem Nachttisch lag, befand sich schnell am Hals des Angreifers. Erst dann hatte der Joker Zeit, den Eindringling genau zu betrachten. Zwei braune Augen starrten ihn von hinter dicken Brillengläsern an. Der smaragdgrüne Anzug schimmerte im gold-orangenen Licht der Sonne, die gerade hinter den schweren Vorhängen aufging. „Ich sehe, deine Reflexe sind noch immer so gut wie früher", grinsten die dünnen Lippen ihm entgegen. Der Joker legte den Kopf schief. „Ed?!", er ließ ihn los und das Messer sinken, „Was machst du hier?" Er hatte noch immer das gefährliche Blitzen in seinen Augen. „Nur mal nach einem alten Freund schauen", er beäugte ihn von oben nach unten, „Warum bist du nackt?" Der Grünhaarige öffnete den Mund, um zu antworten, jedoch unterbrach ihn der Riddler mit einem: „Aha! Schon gefunden!", er deutete auf den zierlichen Körper, der noch im Bett lag, in der schwarzen Decke eingewickelt, „Na wen haben wir denn da?" Er schritt langsam auf sie zu. „Harley, wen hättest du sonst erwartet?", der Superschurke verschränkte die Arme vor der kreidebleichen Brust, „Lass sie in Ruhe." Die Ernsthaftigkeit in seiner Stimme war nicht zu überhören. Trotzdem betrachtete Nygma sie. Die junge Frau schlief friedlich. Ihre Haare waren wild miteinander verflochten, sodass sich das pink und das blau ihrer Spitzen vermischten. Ihre blanken Schultern schauten unter dem dunklen Stoff hervor. „Sie hat es dir wirklich angetan, hab ich recht?", er schaute wieder in die Richtung des Jokers, ein vielsagender Blick in seinem Gesicht. Der Grünhaarige verdrehte die Augen. „Bist du hier, um mein Liebesleben zu überprüfen?", fragte er mit einem leisen Lachen. Edward richtete sich auf und strich das grüne Jackett glatt. „Nein, ich bin eigentlich hier um etwas mit dir zu besprechen", er kam wieder langsam um das Bett rumgeschritten, „Aber könntest du dir vielleicht erstmal was anziehen?" Ein Grinsen spielte um die Lippen des Grünhaarigen. „Warum?", fragte er mit einem neckenden Unterton. Über die vielen Jahre als Joker hatte er jegliche Scham verloren. Es wäre ihm vollkommen egal gewesen, wenn das ein wildfremder Mann wäre, der ihm gegenüber stände. Nur der wäre jetzt schon längst tot. „Es ist etwas ablenkend...", meinte der Riddler leise und grinste etwas peinlich berührt. J fing an zu lachen. „Warte da drüben", sagte er und deutete auf die Couchecke am anderen Ende des Raums.
„Also, was gibt es zu bereden?" Sie schlug die Augen auf. Blendendes Sonnenlicht hatte sich einen Weg durch die schweren Vorhänge gesucht und ließ die samtige, schwarze Decke unter der sie lag in goldenen und orangenen Tönen schimmern. Sie lauschte auf, als sie eine Stimme hörte, die ihr irgendwie bekannt vorkam, jedoch nicht zuordnen konnte. „Unser alter Boss macht mal wieder Ärger. Meint ich schulde ihm irgendwie Geld." „Seltsam, er schuldet mir Geld." Die Stimme würde sie überall erkennen. Frage war nur, wer unterhielt sich gerade mit ihrem Puddin'? Es herrschte einen Moment lang Stille, bevor sie plötzlich das Lachen des Grünhaarigen durch den Raum schallen hörte. „Dieser kleine, flügellose Bastard..." „Ich hab ihm jedenfalls meine Meinung gesagt und jetzt droht er mir mit dem Tod", Harley spitzte die Ohren, „Deswegen bin ich hier, J. Ich brauche deine Hilfe. Ich hab keine riesige Bande an Männern, die für mich sterben würden." Sie hörte den Joker wieder leise lachen. „Sie machen das nur, weil sie gutes Geld verdienen, wenn sie überleben." „Also, was sagst du? Hilfst du mir?" Der Joker schien wohl kurz zu überlegen, bevor er sagte: „Lass uns diesem Vogel Feuer unterm Hintern machen." Harley fing an zu grinsen. Sie setzte sich auf und streckte sich gähnend. Vorfreude brodelte in ihren Adern. „Morgen Puddin'!", rief sie in den Raum. Ihre Beine schwangen sich über die Bettkante und sie ging mit wackeligen, schlaftrunkenen Schritten auf die Couchecke zu. Seine wunderschönen, sturmgrauen Augen starrten Löcher durch ihren blanken, kreidebleichen Körper. Jedoch waren diese nicht die einzigen, die sie betrachteten. Zwei rehbraune Augen hinter dicken Brillengläsern duckten sich schnell vor ihrem nackten Anblick. „Um Himmels Willen... Der zweite nackte Mensch, den ich heute Morgen sehe..." Edward Nygma, besser bekannt als der Riddler, saß da auf dem einen schwarzen Ledersofa. Harley fing an zu kichern, bis sie das laute Lachen aus ihrer Kehle nicht mehr zurückhalten konnte, das wie ein gefangener Löwe an den Wänden ihrer Lunge gekratzt hatte. Als es abebbte, schaute sie wieder gierig, wie der kleine Teufel, der auf ihrer Schulter saß, in die Richtung ihres Puddin's. Dieses kleine, jedoch vielsagende Grinsen hatte sich auf seinen roten Lippen niedergesetzt. Und sie wusste, es würde für eine lange Weile nicht von ihnen weichen.
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Hi, mal wieder nach viel zu lange... Es tut mir sehr Leid, dass ich so lange nichts mehr hochgeladen habe. Dieses Kapitel war etwas lästig. Ich war andauernd nicht zufrieden damit und hab es immer wieder überdacht. Außerdem hat mich die Ferienfaulheit befallen... Meine Ferien sind leider nach dieser Woche schon wieder vorbei... :( Ich wünsche allen, die noch Ferien haben, noch schöne Ferien und allen, denen, die jetzt wieder Schule haben, viel Erfolg. Und allen, die nichts davon haben, wünsche ich auch eine schöne Zeit ;)