Kapitel 56 - Ungewollte Begegnungen - Svea

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Nath und ich blieben noch eine Weile auf dem Dachboden. Es fühlte sich an, als hätten wir monatelang lachend auf dem Boden gelegen. Wir saßen inzwischen und sprachen über einige schöne Erinnerungen aus unserer Kindheit, als wir Schritte aus der Richtung der Treppe hörten. Nath unterbrach sich mitten im Satz und schnell tauchte ein hellblonder Schopf Haare auf.
„Mutter... was führt dich her?"
Die Überraschung war ihm ins Gesicht geschrieben, als mein Blick zwischen ihm und Mrs. Jacott hin und her wanderte. Sie musterte ihn kurz, dann legte sich ihr Blick auf mich. Einen Augenblick zu lange, um beiläufig zu sein. Automatisch korrigierte ich meine Haltung.
„Svea, schön dich zu sehen. Wir hatten noch nicht die Gelegenheit uns zu unterhalten."
Sie lächelte und auch wenn es ihre Augen nicht ganz erreichte, fühlte ich nicht unbedingt etwas Feindseliges von ihr. Es war sehr distanziert, etwas, das bei ihr nichts Ungewöhnliches war.
„Das stimmt, Mrs. Jacott. Der gestrige Tag war... chaotisch."
Sie nickte.
„Ich wollte Kleidung für unsere schlecht ausgestatteten Neuankömmlinge herauszusuchen, aber wie ich sehe, habt ihr das bereits getan", sie hatte ihren Blick wieder auf Nath gerichtet.
„Ja, wir dachten uns, wir suchen die Sachen schon mal heraus. Aber bei den Sachen, die Vater, Amber oder dir gehören wollten wir noch fragen, bevor wir sie einfach verteilen."
Nath stand auf und klopfte seine Jogginghose ab, bevor er mir die Hand reichte. Ich nahm sie an und er zog mich auf meine Füße. Während ich meine Leggings vom Staub befreite, drehte Nath seinen Körper in die Richtung seiner Mutter. Es war kurz merkwürdig still.
„Nun, da ich sie sowieso verteilen wollte, könnt ihr das gerne machen. Mir wäre es lieber, sauber eingekleidete Leute in meinen Haus zu haben. Ohne Blut, Schweiß und anderen Körperflüssigkeiten."
„Selbstverständlich, Mutter. Sollen wir die Sachen verteilen?"
„Ja, macht das. Aber ich will dich nicht mit BHs herumwedeln sehen."
Mein Magen zog sich zusammen. Das hieß für mich durch die Blume, dass ich das machen sollte und ich wollte wirklich nicht groß mit Leuten interagieren. Obwohl es mir schon etwas besser ging. Ich atmete einmal tief ein.
„Ich kümmer mich darum."
Lieber schnell hinter sich bringen und sich kooperativ zeigen.
„Danke", sie drehte sich wieder zur Treppe, „und wenn Amber etwas sagen sollte, ist es eine Anweisung von mir."Sie ging wieder und ließ mich verwirrt zurück. Irgendwie war sie anders, als ich sie in Erinnerung hatte.
„Irgendwas ist anders an ihr", Nath wand sich wieder mir zu, „sie wirkt... sanfter?"
Ich gab ein zustimmendes Geräusch von mir. Er legte seinen Blick auf die Kartons.
„Wollen wir zuerst den Kindern die Spielsachen und Klamotten bringen? Dein-Querstrich-mein T-Shirt kann ich dann ja schnell wegbringen."
Er nickte mir zu. Ich ging in die Hocke um den ersten Karton mit Kinderklamotten hochzuheben. Im gleichen Atemzug warf ich das weiße T-Shirt über meine Schulter.
„Lass es uns hinter uns bringen", ich versuchte ihn anzulächeln, aber das unangenehme Gefühl in meinem Magen zog meine Mundwinkel nach unten.
"Sveezy... du musst nicht, ich kann einfach jemand anderen fragen, wenn es du nicht möchtest", Nath zog seine Augenbrauen zusammen und sah mich an.
Ich schüttelte den Kopf.
„Nein, jetzt hab ich deiner Mutter zugesichert, dass ich das mach. Komm, lass uns gehen."
Leichter gesagt, als getan, ich konnte kaum über den Karton gucken. Nachdem ich meinen Griff um den Karton korrigiert hatte, machte ich mich auf den Weg zur Treppe. Nath sagte nichts, ich hörte ihn nur seufzen und dann war er auch schon mit einem Karton im Arm neben mir. Ich ging zuerst die Treppe hinunter und er folgte mir.
„Wo sind die Kids?", ich drehte mich halb zu ihm um.
„In dem Zimmer, das sie sich mit Isabelle teilen, meine ich", er klang irgendwie angespannt... aber ich traute mich nicht so recht, ihn darauf anzusprechen. Irgendwie war die Stimmung gerade merkwürdig, seit seine Mutter bei uns oben auf dem Dachboden war. Als wir bei dem Zimmer ankamen, nachdem ich das T-Shirt weggebracht hatte, klopfte ich mit meinem Ellenbogen an die Tür.
„Jaaaaaa?", kam es sofort in drei Kinderstimmen und dann hörte ich auch schon Isabelle, die die Tür schließlich auch öffnete.
„Lieferservice!", kam es hinter mir von Nath.
„Wie?", sie starrte uns an, „Was ist in den Kartons?"
„Kinderklamotten von Amber und mir."
„Uh, wie perfekt euer Timing ist!", sie klatschte ganz enthusiastisch in ihre Hände.
„Wieso das?", ich schob den Karton in meinen Armen zurecht.
„Die Kinder sind grad nur in Decken gewickelt und ansonsten splitterfasernackt, weil ihre Kleidung in der Wäsche ist", sie kicherte.
„Oh, dann kommen wir ja richtig. Dürfen wir reinkommen?", langsam wurde der Karton echt super unhandlich und verrutschte immer wieder.
„Klar", sie trat zur Seite und Nath und ich betraten den Raum.
„Hey, ihr drei. Wir haben hier was für euch."
„JAAAAA!", die drei sprangen auf, Josh ließ dabei einfach seine Decke fallen.
„Josh! Dein Lulu!", schrie Devi ganz entrüstet. Sarah qieckte auf und schlug sich die Hände vors Gesicht.
„Junger Mann!", Isabelle tippte mit ihrem Fuß. Ich konnte nicht anders, als zu kichern. Nath gluckste hinter mir ebenfalls. Ich gab dem Bedüfnis nach den Karton abzustellen und öffnete ihn.
„Die Unterwäsche ist glaube ich in deinem Karton, Nath."
„Kann sein, ja", er hockte sich neben mich und stellte seinen Karton dann ab.
Es dauerte ein paar Minuten, bis die Kinder sich wieder eingekleidet hatten. Ich faltete gerade mit Isabelle die restlichen Klamotten zusammen, während Nath die Kids bespaßte. Mir fiel wieder meine Jeansjacke in die Hände.
„Die ist ja toll!", plötzlich stand Sarah mit strahlenden Augen neben mir.
„Das war mal meine", ich schmunzelte, „Möchtest du sie haben? Sie hält wirklich warm."
„Ja, gerne...", sie wendete ihren Blick ab und wurde ganz rot.
„Möchtest du sie anprobieren?"
Sie nickte ganz energisch. Ich hielt ihr die Jacke hin. Sie probierte sie an und sie passte ihr eigentlich ganz gut, wenn man bedachte, dass ich bestimmt zwei Jahre älter war als sie, als ich diese Jacke getragen hatte. Ihr breites Grinsen war ansteckend. Es wich aber einem verdutzten Gesicht, als sie in die Jackentasche griff.
„Was ist das denn? Spongebob auf einem Stiel?"
Plötzlich hatte sie die Aufmerksamkeit der anderen Kinder.
„Uhh, was ist das tolles?", Josh nahm es ihr aus der Hand und drückte dabei den Spongebob nach hinten.
„Oh, was ist das? Kann man das essen?"
Sie kannten PEZ wirklich nicht. Ich spürte das Kind in mir ein Stück weit sterben.
„Das ist ein PEZ... und ja, theoretisch ja, aber die hier lieber nicht. Die sind zehn Jahre alt."
Ich nahm Josh den einen, der schon auf dem Weg zu seinem Mund war, ab.
„Mennooo", Devi zog eine Flunsch.
„Kein ‚Menno' hier, Devi", Isabelle schmunzelte.
„Wir sollten noch die Spielsachen holen, Sveezy."
„Spielzeug?", sämtliche Kinderaugen strahlten plötzlich. Ich nickte.
Eine halbe Stunde später hatten wir den Kindern die Spielsachen und restlichen Klamotten gebracht und Nath begann, Kleidung an die Jungs zu verteilen. Ich blieb erstmal, um die übrigen Kisten unten an die Dachbodentreppe zu stellen und dann das bei den Mädels zu machen. Iris und Carla waren schnell gefunden und eingekleidet. Rosalia moserte etwas über die Kleiderauswahl, aber suchte sich dann auch etwas aus, das einigermaßen passte. Patricia und Laeti begegneten mir auf dem Flur. Auch sie fanden schließlich was für sich. Im Wohnzimmer lief ich Amber und Li in die Arme.
„Was tust du mit meinen Sachen?", Amber verschränkte ihre Arme vor der Brust.
„Oh, es ist unsere Haus-Hu-"
„Li", Ambers Stimme wurde schneidend, „Sei still."
„Also, was machst du mit meinen alten Sachen?", sie sah mich mit einem ernsten Gesichtsausdruck an. Ich war für einen Augenblick sprachlos und mir wurde schlecht wenn ich Lis angewiderten und abfälligen Gesichtsausdruck sah. Ich schluckte einmal, dachte an die Worte meiner Therapeutin, richtete meine Haltung und atmete einmal tief ein.
„Deine Mutter gab mir den Auftrag allen Mädels, die keine Ersatzkleidung haben, welche zu bringen."
„Okay", sie drehte sich zu Li, „Nimm mal welche von den Sachen. Die passen dir besser."
Ich stellte den Karton ab und trat ein paar Schritte zurück. Als Li sich welche genommen hatte, gingen die zwei und erst als ich ihre Rücken sah fiel mir auf, dass Li Kleidung von Amber trug, die ihr viel zu groß war. Ich hob den Karton wieder hoch und machte mich weiter auf die Suche nach den fehlenden Leuten. Li wusste von meiner Geschichte. Das war logisch gesehen nur natürlich, aber ich hatte trotzdem gehofft, dass irgendjemand es nicht mitbekommen hätte. Die Hoffnung war wohl dahin. Die Bauchschmerzen wurden wieder stärker und auch Kopfschmerzen kündigten sich an. Ich konnte einfach nicht anders, als zu fluchen, besonders, als mir dann der Karton verrutschte und ich ihn mühselig richten musste, ohne dass er mir herunterfiel. Was er aber doch tat, als jemand in meinen Rücken lief und ich deswegen nach vorne stolperte.
„Hey, was zum...!", purzelte mir über die Lippen.
„Du..."
Oh nein, diese Stimme. Jeder, nur nicht sie. Ich hatte verdrängt, dass ich ihr auch begegnen musste. Sofort schrien mein Kopf und mein Bauch auf. Ich schluckte einmal und drehte mich dann um.
„Hallo, Melody", ich schaute ihr nicht in die Augen, nicht in die Augen gucken, nicht. Nur auf den Haaransatz. Ja, genau...
„Du bist ja noch ein unwürdigerer Umgang für Nath... als ich gedacht hätte. Auch noch eine billige Hu-"
„Melody!", ich unterbrach sie mit einer Stimme, deren Stabilität mich selbst überraschte, „Du kannst nichts an den Kopf werfen, was nicht schon mal jemand zu mir gesagt hat. Spar dir die Mühe."
Ich spürte meinen rasenden Puls in meinen Schläfen und meine Augen juckten, aber ich stierte in ihre.
„Nimm dir hier aus dem Karton neue Kleidung und lass mich in Ruhe. Was da nicht mehr drin ist, findest du noch in den Kartons, die an der Treppe zum Dachboden stehen."
Ich war versucht, sie an Naths Aufforderung zu erinnern, entschied mich aber, mir das für den absoluten Notfall aufzusparen. Auch wenn es sehr sehr verlockend war.
„Du hast mir überhaupt nichts zu sagen, du dämliche Schlampe!"
Sie verhielt sich wie ein bockiges Kind. Es war gleichzeitig ermüdend, wie schmerzhaft. So wie es auch meinen Magen dazu brachte, Knoten zu bilden. Meine Gedanken drehten Kreise um Dinge, an die ich nicht denken wollte. Das war gerade nicht förderlich um mit Melody umzugehen.
„Ich zwing dich nicht, dir welche zu nehmen, wenn du lieber in verschwitzten Sachen herumlaufen möchtest. Du fängst dir dann ja Mrs. Jacotts Zorn ein, nicht ich."
Mein Selbstschutz trieb mich zur Flucht, ich wollte einfach nur weg. Ich drehte mich also um, räumte herausgefallene Kleidungsstücke wieder in den Karton und hob ihn dann an um zu gehen.
„Hab dir ja gesagt, wo du die Sachen findest."
Ich ließ sie zurück, nur leider folgte mir das schreckliche Gefühl, das Li und sie wieder in mir geweckt hatten, wie ein Schatten. Während die anderen sich entschieden hatten zu schweigen, hatten sie direkt in die Wunde gestochert, die so frisch wieder geöffnet worden war. Die mitleidigen Blicke waren auch nicht ideal, aber nach einen Moment der Eingewöhnung verhielten sich die meisten wieder normaler als vorher. Das war deutlich besser als alles, was Li und besonders Melody getan hatten. Es machte mich sauer, aber weckte auch die negativen Gedanken in mir wieder, so als wollte jegliche Therapie revidiert werden. Ich lief noch etwas durch das Haus, auf der Suche nach den noch fehlenden Mädels. Doch während ich weiter grübelte, fand ich niemanden und gab schließlich auf. Ich hatte keine Lust, auch noch den Wintergarten oder den Garten abzulaufen, wenn sie sich ihre Sachen selbst holen konnten. Also kehrte ich zur Treppe des Dachbodens zurück, wo ich anfing, die Damenkleidung nach Art und Größe zu sortieren. Einfach nur, um mich selbst abzulenken und zu beschäftigen. Doch auch, als ich dann sogar die Jungsklamotten mitsortiert hatte, war mein Verstand noch nicht wieder ganz zur Ruhe gekommen. Es war besser, aber so gut wie nach meinem Lachanfall auf dem Dachboden sicherlich nicht.
Meine Beine trugen mich in die Küche, wo ich mir etwas Wasser in mein Glas goss und dann aus dem Fenster blickte. Castiel und Lysander waren draußen im Garten und beschäftigten sich mit den Hunden. Ich bekam ein schlechtes Gewissen, heute noch nicht bei Flip gewesen zu sein. Was war ich nur für eine egoistische Hundemama, die nicht mal ihren eigenen Scheiß zusammen kriegen und sich um ihren Hund kümmern konnte? Aber es war so entspannend, den Hunden beim Spielen zuzusehen. Ich stellte nach einen Schluck das Glas wieder ab, als eine Stimme dafür sorgte, dass sämtliches Blut in meinem Körper gefror. Ich wiederholte mich, aber... oh nein, diese Stimme.
„Wenn das nicht Fräulein Dierksen ist", dank Mr. Jacott drehte sich mein Magen sofort um 180° und schnürte mir die Kehle zu. Von allen Leuten, die mir begegnen könnten, musste ausgerechnet er es sein. Ich straffte meine Schultern und hob mein Kinn, bevor ich mich umdrehte um ihn anzusehen. Er stand im Türrahmen, die Belustigung in seinen Augen war offensichtlich. Natürlich bemerkte er meine Furcht. Raubtiere rochen Angst. Dieser Vergleich fühlte sich sehr realistisch an.
„Mr. Jacott."
„Du lebst also noch", bei jedem anderen Menschen würde ich mir überlegen, ob er sich vielleicht Sorgen gemacht hatte, aber nicht bei ihm. Ich konnte die Enttäuschung in seiner Stimme förmlich hören.
„Das tue ich, Sir", ich bemühte mich, so höflich wie möglich zu sein, um ihm ja keinen Anlass zu geben sich aufzuregen. So weit ich wusste, hatte er nie eine Hand gegen eine Frau, genauer gesagt Amber oder Mrs. Jacott, erhoben, aber ich war mir sicher, dass er mich nicht dazu zählte und war nicht scharf darauf, es herauszufinden. Wenn er mich mit bloßer Kraft umnietete, war mein Karate mir keine Hilfe.
„Du sorgt für zuviel Gesprächsstoff um deine Anwesenheit ignorieren zu können."
Ich sah ihm nur für den Bruchteil einer Sekunde in die Augen und trotzdem bescherte dieses grausame, herzlose Gesicht mir eine Gänsehaut. Wie konnte er nur so ganz anders sein als Nath?
„Antworte mir gefälligst!"
„Ja, Sir", ich nickte zusätzlich.
Meine Kopfschmerzen wurden schlagartig wieder stärker.
„Ich wusste ja immer, dass du kein guter Umgang bist, weder für Amber, noch für die Enttäuschung, aber du und er passen hervorragend zusammen. Das nichtsnutzige Weichei und die winzige Internethure.
„Nath ist kein..."
„Klappe halten!", selbst seine Befehle waren auf Tiefkühltemperatur. Ich biss mir auf die Unterlippe. Mein Kopf pochte im Rhythmus meines Herzens, schmerzte stechend und ich konnte nicht anders, als die Augen zusammenzukneifen.
„Ich weiß ja, dass du ohne Klasse erzogen wurdest. Verhätschelt wie ein empfindliches Blümchen von närrischen, nutzlosen Eltern, aber du unterbietest sogar meine Meinung von dir, du erbärmliches Etwas."
Ich senkte meinen Kopf, biss fester auf meine Unterlippe. Das Pochen in meinem Schädel machte es schwer auf irgendwas zu achten.
„Du bist so unglaublich wertlos, jeder Atemzug von dir ist verschwendeter Sauerstoff."
Mir lief Blut das Kinn hinunter.
„Vom Essen fangen wir gar nicht erst an."
Ich taumelte gegen die Küchentheke. Meine Augen brannten, einmal von den Schmerzen, einmal von diesen toxischen Worten. Die Schmerzen wurden unerträglich. Ich wollte wirklich nicht vor ihm weinen, ihm diesen einen Erfolg nicht gönnen, nur diesen einen nicht.
„Du bist die erste die fliegt, wenn wir keine Nahrung mehr finden, glaub mir."
Ich biss noch einmal fester auf meine schon wieder blutende Lippe.
„Obwohl du sicherlich eine tolle Beschäftigung für die Männer hier wärst. Mit so einer Aufgabe bist du ja-"
Ich hatte nicht mitbekommen, warum er sich unterbrochen hatte, aber spürte Kilos von mir abfallen, als er es tat.
„Wir sprechen uns noch."
Meine Knie verließ sämtliche Kraft, ehe ich schluchzend zu Boden sank, kaum, dass er den Türrahmen verlassen hatte.

Endless DeathGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt