Kapitel 15

12K 382 38
                                        

„Willst du mir jetzt endlich erzählen, was los ist?" fragte Lilly mich nun zum dritten Mal.

„Ich hab geträumt, dass ich das Kind von Mattheo und mir geboren habe." sagte ich, während wir durch die Korridore von Hogwarts liefen.

„Du- was?" man sah Lilly an, dass sie sich ein Lachen verkneifen musste.

„Hör auf zu lachen, Lilly!" mit meiner Hand, schlug ich ihr gegen ihren Hinterkopf.

Sofort wurde ihre Miene ernst. „Könntest du es dir denn vorstellen? Also...mit...ihm?"

„Was genau meinst du?" mit einer hochgezogenen Augenbraue sah ich meine beste Freundin an.

„Heiraten, Kinder kriegen und sowas."

Abrupt blieb ich mitten im Korridor stehen. Auch Lilly blieb etwas vor mir stehen und sah mich an.

Für einen kurzen Moment glitt mein Blick durch den Korridor. An den Seiten des Korridors standen etliche erst und zweitklässler. Etwas weiter hinten standen Mattheo, Draco und Blaise.

Mattheo betrachtete mich ganz genau.

„D/N? Hallo?" Lilly wedelte mit ihrer Hand vor meinem Gesicht rum.

„Äh...was?"

„Könntest du es dir mit ihm vorstellen oder nicht?" wiederholte sie ihre Frage.

„Ich habe keine Gefühle oder ähnliches für ihn, Lilly."

Wenige Augenblicke später rempelte mich jemand von hinten an. Schwungvoll drehte ich mich um und sah Cedric Diggory, ziemlich dicht an mir stehen.

Ich spürte seinen Atem auf meinem Gesicht.

„Pass auf wo du hinläufst, Diggory." zischte ich.

„Gut das ich dich treffe, D/N-"

„D/N/N, für dich." zischte ich direkt und verschränkte meine Arme vor der Brust.

Cedric starrte mich einfach nur an.

„Heute noch, Diggory!" schrie Lilly durch den halben Korridor. „Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit für dich!"

Wenige Augenblicke später tauchten auch schon Mattheo, Draco und Blaise neben uns auf.

Draco stand neben Lilly und Mattheo und Blaise neben mir.

„Ich wollte dich eigentlich nur fragen, ob du weißt wo Marcel ist." sprach er nun.

„Keine Ahnung wo der sich rumtreibt. Er ist bestimmt mit seinen Gryffindors."

„Okay." überlegend starrte Cedric auf den Boden. „Seh ich euch später?" seine Augen schweiften zwischen denen von Lilly und mir hin und her.

„Nein?" stießen wir beinahe gleichzeitig aus.

—————

Als ich nach meiner letzten Unterrichtsstunde zurück im Gemeinschaftsraum ankam, sah ich Lilly und Draco küssend auf einen der Sofa's im Gemeinschaftsraum sitzen.

Breitbeinig saß Lilly auf dem Schoß von Draco und fuhr ihm, mit ihren Händen durch seine Eis blonden Haare. Draco's Hände hingegen lagen ruhig auf ihrer Taille.

Mattheo, der auf dem anderen Sofa lag lies ziemlich konzentriert ein Buch. Als er mich erblickte, ließ er sein Buch kurz sinken und musterte mich.

Ich allerdings beachtete ihn nicht länger. Geradewegs lief ich in mein Zimmer.

Dort angekommen warf ich meine Tasche in die Ecke und zog mich direkt um.

Zum schlafen trug ich nur meinen Slip und ein großes tshirt mit dem Slytherin Logo.

Als ich grade alle meine Haare nach hinten gekämmt hatte und sie irgendwo hinfielen, kam Mattheo in mein Zimmer.

„Riddle."

„Mein Zimmer ist besetzt." sagte er mit ernster Stimme. Geradewegs lief er auf mein Bett zu und ließ sich auf diesem nieder.

„Von wem?" Stirnrunzelnd sah ich ihn an.

„Goyle und Greengrass."

„Daphne hat doch ihr eigenes Zimmer?" ich setzte mich neben ihm hin und kämmte meine Haare noch einige Male durch.

Ahnungslos zuckte Mattheo mit seinen Schultern. „Das Goyle sich ein Zimmer mit dem fetten Bastrad teilt weiß ich ja-"

„Hör auf ihn so zu nennen." ernst sah ich zu Mattheo.

„Aber das ist er. Ein fetter Bastard."

Keine Sekunde später hatte ich mich breitbeinig auf seinen Schoß gesetzt und ihn nach hinten gedrückt.

Ich beugte mich zu ihm nach unten. „Lass das. Ich meins ernst."

Mit einer schnellen Bewegung hatte er uns umgedreht, sodass er nun über mir gebeugt war.

Amüsiert grinste Mattheo. „Was wenn nicht?" flüsterte er in mein Ohr.

Ohne das ich antworten konnte, hatte er auch schon seine Lippen auf meine gepresst.

Wild Küssend rollten wir uns auf meinem Bett hin und her.

Als seine Hand von meiner Taille Richtung Slip wanderte griff ich nach seinem Handgelenk.

Er löste sich von mir und sah mich fragend an.

„Ich kann nicht." ich sah ihm direkt in die Augen. „A-also ich kann schon, a-aber ich mag das nicht." stotterte ich nun.

„Periode?"

Ich nickte. „Ja."

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt