Kapitel 17

11.2K 393 5
                                        

Wie immer saßen Lilly und ich uns gegenüber.

„Guckt er?" fragte Lilly leise, während ich dabei war mein Müsli zu essen.

Mein Kopf schwang zu Draco und Mattheo rüber. Die ebenfalls immer zusammen aßen.

Finster blickte ich Draco in die Augen und drehte meinen Kopf anschließend wieder zu Lilly.

„Ja, er guckt." sagte ich und aß mein Müsli weiter.

Wir aßen zu Ende und machten uns dann auf den Weg zu unserem ersten Unterricht heute.

Verwandlungen.

Eigentlich war das der Unterricht, in dem Mattheo und ich am meisten mit uns beschäftigt waren.

Heute allerdings nicht.

Zusammen mit Lilly setzte ich mich in die letzte Reihe.

Als Mattheo und Draco den Raum betraten sah Mattheo mich erst Verwirrt an doch verstand, als ich Draco erneut finster anblickte.

Die beiden setzten sich einige Tische von uns weg.

Jetzt erst merkte ich wie langweilig der Unterricht bei McGonagall wirklich war. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich gleich einschlafen würde.

Mein Blick fiel zur Seite. Ich erblickte Mattheo, wie er sich ein Lachen verkniff und mich dabei ansah.

Mit seiner Hand formte Mattheo eine Faust und ging mit dieser über seinem Schritt auf und ab. Anschließend zeigte er auf mich.

Grinsend nickte ich.

„Sie können nun gehen." unterbrach die Stimme McGonagall's Mattheo's und meine Zeichensprache.

„Ich komme gleich. Geh schonmal vor." sagte ich zu Lilly, als ich Mattheo am Eingang der Mädchentoiletten stehen sah, wie er mir einen warteten Blick zuwarf.

„Okay. Bis gleich."

Schnell sah ich mich noch um und verschwand dann anschließend in den Mädchentoiletten.

Als ich grade in die Toilette kam, stieß ich gegen Mattheo. „Nicht so stürmisch." grinste er.

Seine beiden Hände legten sich auf meine Taille und seine Lippen pressten sich auf meine.

Meine Hände legte ich an seinen Nacken und ich küsste ihn.

Nach einiger Zeit löste er sich allerdings von mir. „Geh auf deine Knie." sagte er, in einer bestimmenden Stimme.

Grinsend tat ich was er sagte. Rasch öffnete ich seinen Gürtel und zog ihm seine Jeans und Boxershorts hinunter.

Ich nahm seine komplette Länge in meinen Mund und bewegte meinen Kopf erst langsam, dann immer schneller vor und zurück.

Mattheo's Stöhnen wurde immer lauter.

„Fuck." stöhnte er, als er schließlich kam und ich schluckte.

————————

Der gesamte Tag lang war der Unterricht ätzend langweilig.

Am Abend traf ich mich noch mit Marcel in der Bibliothek.

„Was ist bei Draco und Lilly los?" fragte Marcel direkt, als ich mich gegenüber von ihm an den Tisch setzte.

„Die haben Streit."

„Warum?" neugierig sah Marcel mich an.

„Ich weiß nicht genau." log ich. Marcel war zwar mein bester Freund, jedoch ging ihm die Sache zwischen Draco und Lilly nichts an, wenn Lilly es ihm nicht erzählen würde.

„Wir sollten langsam gehen. In einigen Minuten ist Sperrstunde." sagte Marcel, nachdem wir lange geredet hatten.

„Wir sehen uns morgen." verabschiedete ich mich.

Mit schnellen Schritten lief ich zurück in meinen Gemeinschaftsraum.

„Hey, Draco." begrüßte ich ihn, als ich ihn auf eines der Sofas sitzen sah.

„D/N."

Ich sah wie Draco sich, mit einer Flasche in der Hand von dem Sofa im Gemeinschaftsraum erhob.

„Hast du getrunken?"

Er nahm noch einen ordentlichen Schluck aus der Flasche.

Ich starrte ihn einfach nur an. Ich meine, Lilly und er haben ab und zu öfter Streit. Jedoch nicht so, dass Draco anfing zu Trinken.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt