Kapitel 85

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Nach Lilly's und meinem Gespräch über Mattheo und ihrem sogenannten „Plan" saßen wir nun im Unterricht von Professor Snape.

Ich hasste Snape. Er war wirklich unausstehlich.

Wenn es allerdings um die Punkteverteilung der Häuser ging, war Snape für das Haus Slytherin quasi ein Gott.

Den Gryffindor's zog er wegen jeder Kleinigkeit Punkte ab und den Slytherin's gab er wegen jeder Kleinigkeit Punkte.

Es hat schon seine Vorteile in Slytherin zu sein.

„Zehn Punkte Abzug, Mrs. Granger!" Snape's Stimme zog mich aus meinen Gedanken zurück in die Realität.

„Aber-...Sir-"

„Ruhe!" brüllte der Professor durch den gesamten Raum.

Durch das Brüllen von Snape zuckte ich kurz zusammen.

Ich hatte mich ziemlich erschrocken, da ich darauf fokussiert war, wie Lilly verschiedene Symbole auf ihr Pergament zeichnete.

Als ich schließlich sah, wie Lilly ein Herz zeichnete und dort rein „L + D" reinschrieb, konnte ich mir ein kleines Lachen nicht verkneifen.

„Warum lachst du?" verwirrt sah meine beste Freundin mich an.

„Wie alt bist du? Dreizehn?" lachte ich leise.

„Eigentlich bin ich sechzehn." leise fing Lilly ebenfalls an zu lachen.

„Gibt es ein Problem, Mrs. Roberts?" fragte Snape laut durch die Klasse.

„Nein, Professer Snape. Es ist alles bestens." antwortete Lilly mit einem grinsen auf den Lippen.

„Nun gut."

Da Professor Snape uns keine Punkte Abzog, hörte man sofort Getuschel der Gryffindors.

„Ruhe!" schrie Snape erneut durch den gesamten Raum.

Er sah ziemlich wütend aus.

————

„Sehen wir uns später? Ich wollte mich noch mit Draco treffen." sagte Lilly, als wir grade mit dem Mittagessen fertig waren.

„Klar."

Schwungvoll stand Lilly auf und verließ die große Halle.

Wenige Augenblicke später erhob auch ich mich und verließ die große Halle.

„Hey, D/N." erklang plötzlich eine Stimme hinter mir.

Ich drehte mich um und sah Blaise hinter mir stehen.

„Blaise?" verwundert sah ich ihn an.

Nachdem Mattheo und ich wieder zusammen gekommen waren hatten wir nicht mehr miteinander geredet.

Besser gesagt hatten wir uns seit diesem Tag ignoriert.

„Wir- ähm...wir haben lange nicht miteinander gesprochen." stotterte ich.

„Ja...das stimmt." nervös kratzte er sich am Hinterkopf.

„Was...ähm...was gibst?"

„Du und Mattheo...ihr seid nicht mehr zusammen?"

Blaise hatte fast drei Monate Zeit mich das zu fragen. Und er fragt jetzt? Jetzt, wo Mattheo erst gestern bei mir übernachtet hat?

„Schon seit drei Monaten ungefähr."

„Das tut mir leid."

„Ja...ähm...wolltest du noch was bestimmtes?"

„Wie geht es dir?"

„Ganz gut." log ich. „Und dir?"

„Ich vermisse dich, D/N."

„Blaise..." ich legte meinen Kopf etwas schief. „Können wir das bitte wann anders besprechen? Ich habe jetzt eine frei Stunde und würde mich gerne etwas ausruhen. Ich bin wirklich ziemlich kaputt."

„Ja, natürlich."

Mit einem Nicken verabschiedete ich mich von Blaise und ging den restlichen Weg in mein Zimmer.

—————

„Ist offen!" rief ich von meinem Badezimmer durch mein Zimmer, als ich ein Klopfen an meiner Tür hörte.

Mit einen Handtuch auf dem Kopf, da ich grade Duschen war, verlies ich mein Badezimmer.

Ich sah, dass Mattheo mein Zimmer betrat.

Er trug nur eine schwarze Boxershorts und ein weißes T-shirt.

Leise Schloss er die Tür hinter sich.

„Wir sollten reden." war das erste was er sagte.

Ich nickte und setzte mich auf die Bettkante meines Bettes.

Er tat es mir gleich.

„Es-...Ich vermisse dich."

Das wäre dann schon das zweite „Ich vermisse dich" für heute.

„Ich-"

„D/N...es war der größte Fehler meines Lebens dich zu verlassen." unterbrach er mich.  „Ich schwöre dir, ich würde alles dafür tun, um diesen einen Tag rückgängig zu machen."

Mattheo legte seine Hand auf meine.

Ich sah hinunter auf unsere, aufeinander liegenden Hände.

„Ich liebe dich, D/N D/N/N."

Nun sah ich hinauf. Mein Blick fiel direkt in seine glänzenden, braunen Augen.

Plötzlich wurde meine Tür von Draco aufgerissen. „D/N, schnell, komm."

„Ich- ähm- wir reden später." stotterte ich und folgte Draco in Lilly's Zimmer.

————

„Du hast dich mit Pansy geprügelt?" mit weit aufgerissenen Augen sah ich meine beste Freundin an.

„Sie hat mir tausend mal gesagt, warum sie glaubt, dass du an Daphne's verschwinden schuld bist."

„Es wird mit Sicherheit bald eine Befragung statt finden, wenn Parkinson so weiter macht." kam es nun von Draco.

Er stand an Lilly's Kleiderschrank angelehnt und hatte die Arme verschränkt.

„Lilly und du wart an dem Wochenende nicht da. Ihr habt ein Alibi."

„Und was ist mit dir?" kam es nun wieder von Lilly.

„Mattheo hatte mir vor einigen Wochen schonmal gesagt, was ich sagen soll, wenn es zu einer Befragung kommen sollte." nickte ich.

„Dann können wir nur noch hoffen, dass Dumbledore dies auch glauben wird."

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt